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Sonntag, 01.12.2013 (Training + Herbert Knebel)


Heute war im ganzen ein sehr schöner Tag. Seelisch ging es mir so richtig gut. Ich hatte zum Teil zwar mal wieder Rückenschmerzen, aber das konnte ich dank guter Ablenkung (der positiven Ereignisse) sehr gut ignorieren.

Heute Mittag zunächst eine Stunde Training. Mit ein paar Übungen kam ich sehr gut klar, völlig ohne Probleme. Mit ein paar Übungen hatte ich jedoch erhebliche Probleme, konnte sie entweder gar nicht oder gab sie sehr schnell auf. Aber trotzdem fand ich es echt gut, es hat wieder so richtig Spaß gemacht. Mein Trainer lässt mich dabei ja auch nie "hängen", wenn er merkt, dass etwas nicht klappt, dass ich große Probleme mit einer Übung habe, dann greift er sofort ein und improvisiert ruck-zuck (dann kommt halt eine andere oder ähnliche Übung). Dadurch bekommt man bei ihm auch nie das Gefühl, beim Training "versagt" zu haben, auch wenn man die eine oder andere Übung aufgegeben hat. 

Nach dem Training kurz nach Hause, etwas "frisch" machen. Da ich Hunger hatte, haben wir das Mittagessen, das für nachmittags geplant war, mal eben vorgezogen. Es gab heute Nudeln mit Gulasch. So gestärkt haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Wir waren auf einem Weihnachtsmarkt, waren dort etwa 1,5 Stunden. Das war sehr schön. Die "Fress-Buden", wie ich sie immer nenne, nehmen zwar immer mehr Überhand, aber dennoch gab es dort auch einige schöne und originelle Sachen. Ich habe mir einen Teelichthalter, so ein kleines Glas geholt, in orange mit einer großen Schneeflocke drauf. Das gefiel mir so gut. Mein Freund ist doch so ein großer England-Fan. An einer Bude gab es viele englische Sachen. Dort hat er sich englische Marmelade geholt und so ein "Set" mit einer Flasche Bier und einem Glas. Die Verkäufer waren Engländer (aus Darlington) und mein Freund hat sich auf englisch noch etwas mit ihnen unterhalten. Ich habe davon nur ein paar "Bruchstücke" verstanden, er hat es mir danach dann übersetzt, worüber sie sich unterhalten haben. 

Heute Abend waren wir dann bei Herbert Knebel (und seinem "Affentheater"). Das war total super gut, wir mussten mehrmals so richtig Tränen lachen. Es ging von 20 Uhr bis 20.55, dann 20 Minuten Pause und dann nochmals von 21.15 Uhr bis 22.35 Uhr (mit 2 "Zugaben"). Gegen 22.45 Uhr saßen wir im Auto und gegen 23 Uhr waren wir dann zu Hause. 

Mal hat Herbert Knebel alleine ein Stück vorgetragen, worüber wir schon Tränen lachen mussten. Unter anderem ging es um eine Kaffee-Bestellung bei Starbucks. Bei seiner Schilderung, wie umständlich es ist, dort einen normalen Kaffee zu bekommen, blieb kein Auge trocken (Grins). Ein anderes Mal ging es um eine Irrfahrt, als er sich total verfahren hat. Mal haben sich die 4 Mitglieder seines Teams, des "Affentheaters", über verschiedene Themen unterhalten (z. B. über Urlaub, Geld und Fußballvereine). Einer von den Vieren stellte sich dabei immer als totaler "Macho bzw. Angeber" dar, ein anderer als der "Doofe", der nichts verstand und alles falsch machte. Diese Gespräche waren vom Feinsten, wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus. Dann haben sie zusammen Musik gemacht. Der "Macho" konnte super gut Gitarre spielen, hatte damit auch mehrere sehr gute Solos. Es waren meistens ganz bekannte Lieder, mal englische, mal deutsche Schlager, die jeder kannte, aber mit neuem Text. Dabei gingen wir alle so richtig mit und auch dabei gab es sehr viel zu Lachen. Unter anderem ging es auch um Englisch, da Herbert Knebel alles so ausgesprochen hat, wie man es schreibt (also so ähnlich wie ich, Grins....). Zum Teil musste man sich dabei wirklich konzentrieren, um zu begreifen, was er damit meinte. Aber alles in allem war der Abend einfach nur super schön, ich habe nicht eine Minute davon bereut. Unsere Plätze waren auch total gut, wir konnten von dort sehr gut sehen, hatten die ganze Bühne sehr gut im Blickfeld.

Ja, während des Abends konnte ich die Rückenschmerzen total gut ignorieren. Jetzt merke ich den unteren Rücken wieder sehr intensiv. Dass ich aktuell wieder Probleme damit habe (dass ich mir diese Verschlechterung nicht einbilde), das habe ich heute Mittag bei einer Übung sehr deutlich gemerkt. Hinsetzen und mit dem Oberkörper zurück in die Diagonale, dort halten, leicht auf der Stelle wippen (als Abschluss wäre ganz bestimmt wieder gekommen, ganz langsam bis zum Liegen runter gehen). Letztens konnte ich das sehr gut und völlig schmerzfrei, heute konnte ich jedoch nicht auf dem Steißbein sitzen. Ich ging mit dem Oberkörper ein Stück zurück und hatte sofort einen heftigen stechenden Schmerz. Ich ging sofort wieder nach vorne. Mein Trainer bekam von meinen Problemen anfangs nichts mit und motivierte mich erst noch, beim nächsten Mal ein Stück weiter nach hinten zu gehen, dort etwas länger zu halten. Ich versuchte es nochmals, aber der Schmerz war zu intensiv, ich brach es direkt wieder ab, sagte ihm aber auch Bescheid, dass ich dabei wieder mehr Schmerzen habe. Daraufhin brach er die Übung natürlich sofort ab und es folgte eine andere Übung. 

Anfangs war eine Übung dabei, die ich sonst von der Wassergymnastik her kenne. Aber ob im Wasser oder beim Training, das ist ein sehr großer Unterschied. Gerade hinstellen und zum Stabilisieren an der Sprossenwand etwas festhalten. Dann auf einem Bein stehen, mit dem anderen arbeiten. Erst das gestreckte Bein seitlich hoch, so hoch wie möglich, aus der Hüfte heraus, dann das gleiche nach hinten. Mit dem Oberkörper dabei möglichst ruhig stehen bleiben. Bei der Wassergymnastik habe ich damit gar keine Probleme, aber dabei fällt es ja auch nicht auf, wenn man den Oberkörper dann trotzdem mal etwas bewegt. Mein Trainer ist darin (so wie bei allen Übungen) jedoch sehr genau. Sobald ich nicht nur aus der Hüfte heraus gearbeitet habe, sondern den Oberkörper etwas mitgenommen habe, sprach er mich sofort darauf an, dabei ruhiger stehen zu bleiben. Außerdem das Bein immer so hoch wie möglich und nicht nur "andeuten". Mit der Zeit fiel mir das dann immer und immer schwerer. 

Es waren auch wieder mehrere Übungen mit den Hanteln dabei. Die meisten Übungen habe ich gut und ohne große Probleme hinbekommen, aber bei einer Übung gab ich sehr schnell auf. Die Arme (mit Hanteln) gestreckt nach oben, dort halten und dann immer wieder runter in die Kniebeuge. Das ging gar nicht, ich konnte die Arme mit den Hanteln nicht gestreckt oben halten. Ich habe es kurz versucht, bin aber immer wieder sehr schnell in den Ellenbogen eingeknickt. Ich konnte es nicht halten und gab es nach mehreren Versuchen auf. Daraufhin sollte ich die Hanteln zur Seite legen und die Arme nur so gestreckt nach oben (ohne Hanteln) und die Übung (die Kniebeugen) dann so durchführen. So klappte es dann auch. Es war zwar schwer im ganzen, aber es klappte trotzdem.

Bei einer Übung war ich mal wieder innerlich am fluchen ohne Ende. Ich kriege immer schon zu viel, wenn er sie mal wieder ankündigt. Er gibt mir zwar immer wieder das Gefühl, sie "einigermaßen" richtig durchgeführt zu haben, aber trotzdem habe ich damit Probleme ohne Ende. Aber so wie üblich, gerade wenn mir eine Übung schwerfällt, gerade dann muss ich da durch, gerade dann muss ich sie auf jeden Fall durchführen. Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, möglichst weit nach vorne gehen und die Beine dabei im Wechsel gestreckt anheben. Das ist nicht so richtig mein Ding. Die Knie im Wechsel zur Brust anzuziehen, das ist kein Problem, das klappt inzwischen sehr gut, aber sie gestreckt anzuheben, damit habe ich immer noch große Schwierigkeiten. Zum einen kann ich dabei mit dem Oberkörper nicht vorne bleiben, gehe jedes Mal automatisch ein ganzes Stück nach hinten. Außerdem kann ich das jeweilige Bein nicht lange oben halten, kann die Spannung nicht halten, gehe ruck-zuck (nach rund einer Sekunde) wieder runter, bevor ich dabei mit dem Standbein noch völlig zusammen klappe. Ja, diese Übung gehört auf jeden Fall noch zu meinen großen "Schwachstellen". 

Dann haben wir noch die Liegestütze geübt, mit denen ich wieder mächtig kämpfen musste. Erst die einfachere Variante, dabei auf die Knie das klappt schon ziemlich gut. Aber dann die Beine strecken, Spannung im ganzen Körper und möglichst lange halten. Dabei musste ich dann sehr kämpfen, um wenigstens kurzzeitig oben bleiben zu können.

Die restlichen Übungen, ein paar Crunches in verschiedenen Varianten, haben soweit ganz gut geklappt. 

 

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