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Mittwoch, 30.10.2013, Training


Heute Abend bin ich mächtig kaputt, total "geschlaucht". Den Abend über habe ich nur noch locker und entspannt auf dem Sessel verbracht. Seit dem Training fühlten sich meine Beine an wie "Gummi", so dass ich nicht mehr Laufen, nur noch entspannt sitzen wollte, die Beine dabei hochlegen.

Auf der Arbeit ist es im Moment noch sehr unruhig, unser Büro ist sozusagen noch eine "Baustelle". Bis darin der endgültige Zustand erreicht ist, das wird sicherlich noch eine Weile dauern. Egal ob es um das Licht, also die Beleuchtung geht oder um die hellhörigen Wände, dass man aus den anderen Büros so einiges (mehr als früher) mitbekommt, bis wir dort alles im Griff haben, uns an alles gewöhnt haben, das wird nicht von heute auf morgen der Fall sein. 

Heute Mittag habe ich mich noch so über die Sache mit den Kabeln aufgeregt bzw. geärgert. Mit so einem "Kabelchaos", das vernünftig in den Griff zu bekommen, damit habe ich ja eh so meine Probleme. Die Anderen ließen diesbezüglich jedoch nicht locker. Letzte Tage habe ich mir dann Kabelbinder geschnappt und habe versucht, alle Kabel etwas zu bündeln und möglichst hoch, also direkt unter dem Tisch zusammen zu ziehen. Das war ein unwahrscheinlicher Akt, bis ich das soweit im Griff hatte. Dabei ging eine Menge Zeit drauf. Natürlich sah man die Kabel danach immer noch, aber es sah nicht mehr so chaotisch wie vorher aus. Heute kam jedoch mein Kollege und meinte, dass alle Kabel ordentlich in so einem Kabelschacht verstaut werden sollten. So ein Teil hat mein Kollege heute Nachmittag dann erstmal geholt. Mein Kollege ging dann hin und "rupfte" die Kabel wieder auseinander, die ich letzte Tage mit den Kabelbindern zusammen gemacht habe. In dem Moment war ich dann "etwas" säuerlich. Zum Glück schrieb ich gerade ein Diktat, darauf konnte ich mich dann gut konzentrieren, mich mit dem Schreiben sehr gut ablenken (was ich hier abends ja sozusagen auch mache, wenn ich tagsüber Stress hatte). Ich hatte es so gut gemacht, wie ich es konnte, wie ich es hinbekomme. Dann soll halt morgen mein Kollege versuchen, ob er es mit dem Kabelschacht besser hinbekommt, dass es ordentlicher wird, dass es dann besser aussieht.

Heute Nachmittag war ich dann wieder beim Training. Das war wieder super gut. Naja, zumindest bis auf die Auswertung meiner Werte, aber dass die bei der letzten Kontrolle alles andere als gut ausfallen würden, das war mir ja von vorneherein eh völlig klar. Das Training an sich war dann total gut. Dabei haben wir mehrere kleine interessante Gespräche, auch bezüglich der Situation im Büro geführt.

Am schwersten fiel mir ein Block für die Arme. Dabei habe ich auch mehrmals frühzeig aufgegeben. Im Stehen die Arme hoch, in Schulterhöhe, mit den Hanteln und dann verschiedene Bewegungen durchführen. Mal die Arme nach oben strecken (und wieder runter), dann möglichst weit nach hinten usw. Die Bewegungen an sich haben mir nichts ausgemacht, aber die ganze Zeit über die Arme oben halten, das wurde dann immer härter und intensiver, zog unwahrscheinlich in den Oberarmen. Ich wollte es zwar jedes Mal bis zur "Pause" durchhalten, gab es aber mehrmals vorzeitig auf. Das Ziehen in den Oberarmen wurde mit der Zeit immer intensiver, ich konnte die Arme schließlich nicht mehr oben halten.

Dafür haben heute die Liegestütze sehr gut geklappt. Dabei auf dem Kasten abstützen. Ich kam tiefer runter, als ich gedacht habe und habe auch einige Wiederholungen geschafft. Bei den Unterarm-Liegestützen auf dem Kasten habe ich allerdings schließlich aufgegeben. Von der Kraft her hätte ich es eventuell noch etwas länger halten können, aber dabei halte ich die Luft ja immer intensiv an (sobald ich dabei atme, wird mein Bauch zu locker, ich kann die Spannung nicht mehr halten und "hänge durch"). Ich habe es vorhin so lange wie möglich versucht, so lange, bis ich die Luft schließlich nicht mehr anhalten konnte, unbedingt mal wieder tief durchatmen musste und deswegen dann aufgegeben habe.

Bei einer Übung habe ich deutlich den Unterschied zwischen dem rechten und dem linken Arm gemerkt, dass ich rechts halt mehr Kraft als mit links habe. Den Arm anwinkeln, in die Hand bekam ich eine Seite vom Theraband und an der anderen Seite zog mein Trainer kräftig, nach und nach mit immer mehr Druck, den Arm dabei trotzdem ruhig halten, gegen diesen Druck ankämpfen. Mit rechts konnte ich es relativ lange, gut und ruhig halten (mit der Zeit fiel das natürlich sehr schwer). Mit links fiel es mir mächtig schwer, damit musste ich total kämpfen, hätte am liebsten sofort, beim kleinsten Gegendruck aufgegeben. 

Ansonsten waren wieder einige Kniebeugen dabei und auch verschiedene andere Übungen für die Beine (auf den Kasten und wieder runter und tiefes Wippen im Ausfallschritt), was alles mit der Zeit ebenfalls sehr in die Beine ging. Zum Schluss hin auch einige Übungen auf dem Rücken liegend, Crunches usw.

Ich finde es auch immer wieder "schlimm", wenn er Übungen findet, mit denen ich schon bei der KG große Probleme habe (weil es bei ihm dann halt meistens mit der Zeit noch intensiver wird). Auf allen Vieren und dann einen Arm und das gegengleiche Bein, also Knie unter dem Bauch zusammen führen und wieder auseinander. Das ist bei mir eine "Katastrophe", das hat bei der KG noch nie geklappt. Dabei klappe ich jedes Mal zusammen, kann das Gleichgewicht absolut nicht halten. Bei der KG haben wir diese Übung schon des Öfteren abgebrochen, stattdessen dann Bein und Arm strecken und möglichst ruhig halten, womit ich ja schon große Probleme habe. Er hat es vorhin natürlich nicht abgebrochen (das hätte mich bei ihm auch wirklich gewundert) und ich habe dabei viele Male das Gleichgewicht verloren, immer wieder kurz auf der Matte abstützen und immer wieder weiter machen. Auch das fand ich extrem schwer. 

Den Abend über war ich dann nur noch matt und schlapp und habe es mir auf dem Sessel bequem gemacht.

 

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