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  Donnerstag, 27.06.2013, Auch mich hat es "erwischt"....
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Samstag, 29.06.2013, Training


Im Moment geht es mir nicht so gut. Die Erkältung hat mich voll und ganz im Griff. Heute Mittag ging es noch. Ich hatte zwar Schnupfen, aber er hielt sich noch in Grenzen. Ich hatte ja eine Stunde Training, was wieder total super gut gewesen ist, echt Spaß gemacht hat (allerdings auch mit ein paar "harten" Herausforderungen, aber das ist bei meinem Trainer ja eh normal). Anschließend waren wir Einkaufen und ich fühlte mich soweit immer noch ganz gut. Vom Training her zwar etwas "kaputt", aber dennoch gut. Gegen 17 Uhr waren wir zu Hause und ich habe mich sofort auf den Haushalt gestürzt, habe mit dem Spülen begonnen. Zum Steigern der Abwehrkräfte hatte mein Freund eine frische "Hühner-Nudel-Suppe" vorbereitet, die wir gegen 17.30 Uhr gegessen habe. Ja, und dabei habe ich dann nach und nach völlig schlapp gemacht. Sie war zwar schon lecker, aber so richtig "schmecken" konnte ich dennoch nicht. Obwohl ich noch nichts gegessen hatte, hatte ich plötzlich überhaupt keinen Hunger, keinen Appetit mehr, fühlte mich nur noch total matt und schlapp. 

Ich ließ sie dann etwa Halb stehen und ging gegen 18 Uhr ins Bett. Seitdem war mein Tag dann mehr oder weniger "vorbei". Ich lag dann erst bis gegen 20.30 Uhr im Bett. Am liebsten wäre ich liegen geblieben, hatte aber Angst, dass mein Kreislauf dann völlig schlapp machen würde (da ich im Liegen ja auch nie was Trinke), dass ich zusätzlich noch Kopfschmerzen bekommen könnte. Ich bin dann zumindest ins Wohnzimmer gegangen, wo ich mich gemütlich (mit Wolldecke) auf den Sessel gesetzt habe. Im Sitzen konnte ich immerhin immer zwischendurch mal was Trinken. Mein Freund hat mir dann noch Erdbeeren vorbereitet, wieder so eine 500 Gramm Schale, die ich im Laufe des Abends dann nach und nach gegessen habe. Aber so richtig haben mir noch nichtmals die Erdbeeren geschmeckt. Zu der allgemeinen Schlappheit kommen die Arme, wo ich im Moment vom Training einen leichten Muskelkater habe (in den Oberarmen und Schultern). Das Training hatte es heute, insbesondere was die Arme betrifft, mächtig in sich. Bis jetzt gerade , also im Prinzip die Nacht über (weil ich im Sitzen besser atmen kann), saß ich dann im Sessel, keine Lust zu gar nichts mehr, bin auch immer wieder etwas eingeschlafen. Aber bevor ich jetzt gleich ins Bett verschwinde, wollte ich eben noch hier schreiben (dieses "Ritual" gehört halt längst zu meinem festen Tagesablauf dazu und das möchte ich auch beibehalten). 

Erkältungsmäßig ist der Schnupfen jetzt auf dem "Höhepunkt". Ich habe schon unzählige Tempos gebraucht. Trotz regelmäßigen Eincremen tut meine Nase so richtig weh und brennt auch von der Creme. Ich benutze zur Zeit "bebe". Sonst habe ich immer "Nivea" benutzt, aber davon wurde mir inzwischen von einigen abgeraten, da das für meine empfindliche Haut zu fettig sein soll. 

Ich habe heute Mittag meinem Trainer natürlich sofort Bescheid gesagt, dass ich erkältet bin, aber für ihn ist das zum Glück gar kein Problem. Ich hatte zwar kurz vor dem Training noch Nasenspray genommen, um überhaupt einigermaßen atmen zu können, aber "richtiges" Konditions-Training, so wie Laufen auf der Stelle, das hätte ich mir heute wirklich nicht zugetraut. Ich war ja froh, dass ich überhaupt Luft bekam (was im Laufe des Abends des Öfteren völlig anders aussah), aber ich glaube nicht, dass ich heute Konditionstraining geschafft hätte. Dabei hätte mein Kreislauf dann wahrscheinlich völlig schlapp gemacht. Ansonsten hielt mein Kreislauf das heutige Training dann sehr gut durch. 

Er war heute von der Art her wieder so, wie ich es halt an ihm so mag. Er schafft es immer wieder, findet immer wieder die richtigen Worte, um einem Mut zu machen, einen "abzulenken" (von der Erkältung, um sich aufs Training zu konzentrieren), für die Motivation einschließlich des Trainings zu Hause (also fürs Fahrradfahren und für die Übungen, dass ich auch das weiter durchziehen soll). Außerdem hat er immer wieder Verständnis dafür, wenn man bei schweren Übungen kleine Pausen einlegt, sofern man die Übung dann nicht völlig abbricht, sondern die Spannung immer wieder neu aufbaut und weiter macht. Auch dann findet er immer wieder die richtigen Worte, um einem zum Weitermachen zu motivieren (auch wenn man eigentlich kurz vor der Aufgabe ist). Deswegen macht mir das Training bei ihm ja auch immer wieder Spaß, zum einen wegen der Übungen an sich, aber halt auch wegen seiner Art, weil er einem damit immer wieder neuen "Mut" gibt (auch an Tagen wie heute, wenn es einem nicht so gut geht).

Nach einem kleinen Aufwärmtraining folgte dann zunächst ein sehr "harter" Block mit Übungen für die Arme. Es fing mit der Hantelstange an (mit Gewichten). Gerade hinstellen und mit der Stange runter bis zu den Knien und wieder hoch. Das Schlimmste waren dabei die Hände, die Finger, worauf ich dabei voll und ganz konzentriert war. Die Stange zog meine Arme natürlich immer wieder runter, so dass die Schultern zu weit vorne waren und mein Rücken nicht gerade war, so dass einige Korrekturen kamen, aber dennoch war ich nur auf die Hände konzentriert. Das ging so unwahrscheinlich in die Finger, tat mit der Zeit richtig weh. Ich war mehrmals drauf und dran, einfach die Hände zu öffnen, was ich mich jedoch nicht getraut habe. Ich hatte Angst, dass sie beim Runterfallen auf die Füße fallen könnte. Ganz geschlossen konnte ich die Hände dabei nicht halten, sie gingen mit der Zeit dann etwas auf und ich habe irgendwie nur versucht, trotzdem diese Stange noch mit den Fingerspitzen zu halten. Das fand ich wirklich mächtig schwer (wenn wir, als ich noch ein Kind war, bei der KG Übungen an der Sprossenwand gemacht haben und ich, so wie heute, die Spannung in den Händen kaum noch halten konnte, dann habe ich immer sofort losgelassen, habe die Übung abgebrochen, musste dann stattdessen halt mal wieder den Katzenbuckel machen, aber dieses Loslassen der Hantelstange das traue ich mir halt wirklich nicht, die Unfallgefahr, dass sie auf die Füße fallen könnte, ist mir dabei viel zu groß). 

Beim nächsten Durchgang im Prinzip das Gleiche, mit etwas weniger Gewicht, dieses Mal oben die Stange höher ziehen, also die Ellenbogen dabei möglichst hoch ziehen. Auch das fiel mir nicht wirklich leichter. Schnell hoch und möglichst langsam runter. Meistens ging ich dabei viel zu schnell runter. 

Dann ging es an die Seilwinde. Zuerst dachte ich noch, dass jetzt immerhin eine etwas leichtere Übung kommen würde, aber wirklich einfach war das dann auch nicht. Dabei sollte ich auf so viele "Feinheiten" achten. Der Griff kam von vorne, mit beiden Händen nehmen und möglichst nah zum Körper ziehen und dann die Arme wieder strecken. Umso mehr Korrekturen bezüglich der "Feinheiten" kamen, also gerader Rücken, Schultern nach hinten, Ellenbogen weiter nach hinten, umso mehr ich mich darauf konzentriert habe, umso schwerer fand ich das Ziehen des Griffes. Und sobald ich mich mal wieder auf die Arme, auf den Griff konzentriert habe, ihn mit Schwung gezogen habe, sofort kamen die nächsten Korrekturen, dass die Schultern wieder zu weit vorne waren. Also einfach war auch diese Übung ganz bestimmt nicht.

Dann folgten zwei Übungen, die ich super schwer fand, bei denen ich auch kurz vor der Aufgabe war. Zunächst gerade hinstellen, mit dem geraden Oberkörper nach vorne (fast bis in die Waagerechte). Die Arme gestreckt nach hinten (an die Seiten des Oberkörpers), also mit den Hanteln. Dann immer wieder mit den Armen nach hinten, also nach oben wippen, dabei immer hinter dem Rücken bleiben. Das finde ich extrem super schwer, habe damit total große Probleme. Ein paar wenige Durchgänge schaffe ich, aber dann versagen immer wieder aufs Neue meine Arme. Das geht so unwahrscheinlich in die Oberarme. Nach ein paar Durchgängen wird das heftige Ziehen dann so intensiv, dass ich die Arme nicht mehr oben, also hinten halten kann. Ich machte dann so einige Pausen, ließ die Arme kurz locker nach unten hängen (hätte jedes Mal am liebsten aufgegeben), riss mich aber jedes Mal aufs Neue zusammen (wobei er mich auch immer wieder motivierte, Rücken gerade halten und nach einer Pause sofort weiter machen) und baute dann die Spannung immer wieder neu auf. Umso länger diese Übung dauerte, umso weniger Durchgänge (also das Hochwippen hinter dem Rücken) schaffte ich, umso mehr Pausen folgten schließlich. Diese Übung fällt mir jedes Mal unwahrscheinlich schwer. 

Ja, aber die nächste Übung war dann noch viel schwerer. Gerade hinstellen (wobei ich dabei immer wieder ins Hohlkreuz fiel), die Arme gestreckt nach oben, die Oberarme so halten und nur mit den Unterarmen nach hinten runter gehen, nicht ganz, nur ein Stück und wieder Hoch zur Streckung. Das klappt bei mir so gar nicht, noch nichtmals "ohne alles", geschweige denn mit Hanteln. Sobald ich mit den Unterarmen ein Stück runter (also nach hinten) gehe, gehen meine Oberarme ein ganzes Stück nach vorne, ich kann sie nicht oben in der Senkrechten halten. Mit dieser Bewegung habe ich ganz große Probleme. Er hat mir dabei zwar geholfen, mich dabei etwas unterstützt (darauf geachtet, dass die Oberarme oben bleiben, sie gingen ständig, bei jeder Bewegung sofort wieder runter, die Spannung konnte ich absolut nicht halten), aber trotzdem folgten Korrekturen ohne Ende. Diese Übung ist gar nichts für mich. Am liebsten würde ich dabei immer sagen, dass ich das nicht kann (was halt auch so ist), aber diesen Satz akzeptiert er so ja eh nie.

Im nächsten Block ging es dann auf dem Boden, also auf der Matte weiter. Zunächst mit dem großen Gymnastikball. Die Angst davor, also darauf das Gleichgewicht zu verlieren, die habe ich bis heute nicht so richtig im Griff. Im Prinzip die Unterarm-Liegestütze auf diesem Ball. Davor hinknien, mit den Unterarmen auf den Ball und dann möglichst weit vor rollen, so dass der Körper unter Spannung ist und so dann etwas halten. Dabei bin ich immer völlig automatisch unter Hochspannung. Auch wenn ich weiß, dass er die ganze Zeit neben mir ist und "notfalls" auch zupacken könnte, trotzdem werde ich diese Unsicherheit nicht so richtig los. Bei der kleinsten Bewegung meines Körper, beim kleinsten "Wackeln" habe ich immer etwas Angst, dass ich das Gleichgewicht verliere, dass ich vom Ball rutschen könnte, dass der Ball wegrollen könnte. Ich bin dann immer unter Hochspannung, versuche, mich so wenig wie möglich zu bewegen. Mit der Zeit lässt dann meistens die Spannung im Bauch etwas nach, woran er mich dann immer erinnert. Aber sobald ich den Bauch dann wieder etwas mehr anspanne, mich also ganz leicht bewege, sofort konzentriere ich mich dann wieder auf den Ball, auf die Arme, ganz ruhig halten, bloß nicht runter rutschen. Also mein "Freund" wird dieser "blöde" Ball ganz bestimmt nie werden....

Dann ging es weiter mit den "richtigen" Liegestützen. Also zunächst auf alle Viere, hochdrücken und dann halt Liegestütze. 3, 2 und einer, bei dem ich möglichst tief gehen (und auch etwas halten) sollte. Bei der ersten Variante, also drei Mal mit den Armen etwas runter zu gehen, hätte ich am liebsten abgeblockt, was ich mich aber nicht so wirklich getraut habe, ich habe es dann halt so gut es geht versucht, bin aber direkt danach mit den Beinen runter gegangen. Viel länger hätte ich die Spannung in den Beinen wirklich nicht halten können. Aber zu seiner Art mit der Motivation hat er hin und wieder, also gerade bei Übungen, die mir schwer fallen, bei denen ich am liebsten völlig abblocken würde, so eine Art (ich nenne es jetzt mal so) "bestimmenden" Tonfall, so als wenn er eh keinen Widerspruch akzeptieren würde. In diesen Momenten "traue" ich mich dann auch nicht völlig abzublocken (worauf dann eh nur ein Vortrag kommen würde, was wir ja auch schon hatten) und mache die Übung dann halt so gut es geht. 

Dann war noch eine Übung dabei, die ich bis vor rund 2 Jahren wegen Schmerzen nicht konnte. Sozusagen auf dem LWS-Bereich hin und her zu rollen. Ich lag auf dem Rücken, die Beine angewinkelt anziehen und dann immer im Wechsel zu einer Seite möglichst hoch ziehen (so dass sich das Becken vom Boden löst) und dann leicht etwas strecken (dass der Rücken wieder flach auf dem Boden liegt). Im LWS-Bereich war ich sonst immer super empfindlich, total Schmerz-empfindlich, bei solchen Übungen konnte ich früher nie mitmachen. Ich habe vorhin dabei zwar ein Ziehen im unteren Rücken gemerkt, aber absolut kein Vergleich mehr zu den damaligen Schmerzen. Gerade bei solchen Übungen, bei diesem Erfolg (deutlich weniger Schmerzen zu haben), bin ich immer stolz, dass ich das Training im Ganzen (also einschließlich der KG und auch der Wassergymnastik) so durchziehe, dann weiß ich immer, wofür ich das Ganze mache. 

Abschließend folgten dann noch einige Crunches, mal mit den Armen noch vorne, also den Händen Richtung Knie (mal seitlich mehr Richtung Füße ziehen, dann in Höhe Oberschenkel, dann Richtung Knie), wobei er immer wieder darauf achten musste, dass meine Hände nach oben gedreht waren (das kann ich nicht so richtig halten, sie drehen sich immer wieder "automatisch" zurück, umso mehr ich mich auf die Übung, auf die Spannung im Bauch konzentriere), und als Abschluss noch die Arme zur Stabilisierung hinter den Kopf. 

 

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