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Donnerstag, 30.05.2013, Feiertag


Heute war hier ja ein Feiertag, "Fronleichnam", den wir hier zu Hause gemütlich verbracht haben. Bis zum späten Nachmittag habe ich gemütlich gesessen und viel gelesen. Mein Freund hat zur Zeit einen vollen Schichtenplan, deswegen genießt er jeden Tag, an dem er zu Hause mal gemütlich "abhängen" kann. Freitag und Samstag hat er wieder Frühschicht, am Sonntag frei und nächste Woche 6 Tage, also von Montag bis Samstag Mittagschicht. Deswegen hatte er heute zu gar nichts Lust, wollte den freien Tag einfach nur so genießen.

Am späten Nachmittag wurde ich dann noch richtig fleißig, habe mich um die Wäsche gekümmert (alles sortiert, gefaltet und ab damit in den Schrank) und habe auch die Küche auf Vordermann gebracht. Dort hatte mal wieder eine "Bombe" eingeschlagen, aber mithilfe der Spülmaschine bekam ich die Küche dann nach und nach wieder in den Griff. Jetzt ist dort wieder alles ordentlich. 

Danach habe ich dann noch Sport gemacht. Das war mir heute Abend sehr wichtig. Heute Mittag war ich auf der Waage. Genau 77 Kilo. Das Sündigen am Dienstag hatte also keine gravierenden Folgen (ich hatte deswegen schon mit mehr gerechnet). Aber das ist halt das Positive am Sport (wenn man es regelmäßig macht). Man kann sich nur gelegentlich (natürlich nicht regelmäßig) was gönnen, aber mit der regelmäßigen Bewegung kann man das Gewicht dann dennoch halten. So macht es mein Schwager, der ja so gut abgenommen hat, schon seit Jahren. Er fährt ja weiterhin jeden Abend 30 Minuten Fahrrad (ebenfalls zu Hause im Schlafzimmer) und gönnt sich hin und wieder mal ein oder zwei Stücke Kuchen oder auch mal einen Riegel Schokolade, aber trotzdem kann er sein Gewicht weiterhin sehr stabil halten (und das jetzt schon seit einigen Jahren!!). 

Ich bin dann zuerst wieder Fahrrad gefahren, habe heute für die 10 Kilometer 36 Minuten gebraucht. Ich bin heute die ganze Zeit über ziemlich konstant mit 16/17 km/h gefahren. Für diese "Power-Minute" konnte ich mich heute absolut nicht durchringen, habe stattdessen dann halt versucht, mein Tempo im ganzen ziemlich konstant zu halten.

Anschließend noch 10 Minuten Gymnastik. Wieder alles 10 Mal. Diesen Rhythmus finde ich für "zwischendurch" echt gut, also 35 Minuten aufs Fahrrad und 10 Minuten auf die Matte, diese 45 Minuten für Sport finde ich ganz gut, "überschaubar", dafür kann ich mich relativ gut aufraffen. Umso mehr Zeit ich dafür von vorne herein einplane, umso unrealistischer wird es, dass ich mich dafür dann auch wirklich aufraffe. Ich meine, wenn ich erstmal dabei bin und Zeit habe, dann hänge ich ja automatisch schon etwas mehr Zeit dran, aber ansonsten finde ich es gut, wenn ich es so oft wie möglich schaffe und diese 45 Minuten durchziehe.

Wieder das gleiche Programm wie letzte Tage. 10 Mal gerade vorbeugen, auf dem Bauch liegend mit dem Oberkörper hoch (Arme in U-Haltung), dann die Arme nach vorne strecken, danach auf die Knie (auf alle Viere) und die Liegestütze, dann die Knie hoch, danach die Beine strecken und "andeutungsweise" leichte Liegestütze und dann auf den Rücken legen und die Beine 20 Mal (also jedes Bein 10 Mal) nach unten strecken. 

Dass ich diese letzte Übung alleine nie so richtig durchführe, das weiß ich. Die Beine sollen dabei eigentlich im "fließenden Wechsel" sein, was ich jedoch nie hinbekomme. Das ist beim Training bei dieser Übung mit eine der häufigsten Korrekturen. Wenn ich diesen Wechsel zu schnell, zu "fließend" mache, dann kann ich die Spannung im Bauch, also den geraden Rücken nicht halten. Zu Hause achte ich bei dieser Übung jedoch immer verstärkt auf den geraden Rücken, mehr als auf den richtigen Rhythmus der Beine. Jedes Mal, wenn ich die Beine dann kurz angezogen habe, dann achte ich kurz auf den Rücken, ob ich ihn auch wirklich gerade unten habe (notfalls eben schnell korrigieren) und erst dann strecke ich wieder das andere Bein. Anders klappt diese Übung bei mir alleine irgendwie nicht. 

Aber ich muss sagen, dass die Matten im Trainingsraum viel besser und dicker sind als meine Matte hier zu Hause. Gerade bei den Übungen "auf alle Viere", also wenn ich auf den Knien bin und die Liegestütze durchführe, dabei mit dem Oberkörper nach vorne gehen soll, gerade dabei merke ich den Unterschied in letzter Zeit immer deutlicher. Auf der relativ dicken Matte beim Training merke ich dabei gar nichts in den Knien. Aber hier zu Hause auf der wesentlich dünneren Matte merke ich den relativ harten Untergrund dafür umso mehr. Also es ist nicht wer weiß wie schmerzhaft, aber dennoch spüre ich den Unterschied dabei sehr deutlich (mal sehen, wie das im Urlaub im Hotel läuft, wenn ich ein paar dieser Übungen abends auf einem Handtuch, also auf dem Boden durchführen will.....).

Meine Matte hier zu Hause ist eine relativ dünne "Yoga-Matte". Vor mehreren Jahren war ich über mehrere Monate in einer Gymnastik-Gruppe. Die Matten, die wir dort bekamen, sahen alles andere als hygienisch aus. Ich bin diesbezüglich ganz bestimmt nich "pingelig", aber es war total ekelig, wenn man sich da direkt mit dem Gesicht drauflegen sollte. Eine Zeitlang nahm ich dann immer ein großes Handtuch mit zum Sport, aber bei den Übungen, wenn man sich darauf bewegt hat, dann ist das halt immer verrutscht. Die meisten Frauen brachten dort regelmäßig ihre eigene Matte mit. Zuerst habe ich mir dafür eine relativ dicke Matte geholt, die jetzt im Keller liegt. Sie ist so "störrisch", dass ich sie kaum zusammenrollen kann. Auch das Tragen dieser Matte war sehr umständlich, da sie ständig wieder auseinander rollte. Deswegen habe ich mir dann schließlich diese Yoga-Matte geholt, habe sie in dieser Sportgruppe dann auf die andere Matte drauf gelegt. Ja, und diese Yoga-Matte steht jetzt immer zusammengerollt im Wohnzimmer in einer Ecke neben dem Schrank, griffbereit wenn ich abends Gymnastik machen will. 

 

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