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Sonntag, 30.12.2012 (Musik)


 

Auch heute waren wir den ganzen Tag zu Hause. Wir hatten uns im Haushalt ein paar Sachen vorgenommen, was ich alleine nicht schaffe, wobei ich die Hilfe meines Freundes brauche. Wir hatten es schon etwas vor uns hergeschoben, aber heute haben wir dann endlich mal zusammen losgelegt. Zu zweit klappte dann alles ganz gut. 

Z. B. Thema Fenster putzen. Ohne Leiter komme ich nirgends dran, mein Freund ist jedoch groß genug, er kommt ohne Probleme in alle Ecken. Ich habe mich dann um die Fensterbänke gekümmert, habe die Blumen runter geräumt und mein Freund hat halt das Putzen übernommen. 

Beim Saugen, als wir alles "verrückt" haben, um in alle Ecken zu kommen, haben wir dann gemerkt, dass ich schon deutlich mehr Kraft habe. Alles habe ich zwar nicht alleine geschafft, mein Freund musste so einige Male mit anpacken, aber den Esstisch, den ich sonst nur mit "Mühe und Not" ein Stück von der Stelle bekam, den habe ich heute relativ leicht bis zur Mitte des Raumes gezogen bekommen. O. k., mein Freund kam direkt angerannt. Er kann ihn auch anheben (was ich nicht schaffe), damit auf das Parkett keine Kratzer kommen, aber trotzdem, so leicht, wie ich ihn heute überhaupt bewegt habe, so leicht fiel mir das noch nie.

Das war fast schon ein "verfrühter Frühjahrsputz". Dabei ging die Zeit sehr schnell um, ehe ich mich versah, war es schon wieder Abend. Eigentlich wollte ich heute dann noch Fahrrad fahren, aber bis wir alles, war wir vor hatten, fertig hatten, da war es zu spät. Außerdem war ich dann auch etwas kaputt und habe es mir im Sessel bequem gemacht. 

Im Laufe des Abends habe ich mir dann noch den Kalender fürs nächste Jahr geschnappt und schon mal alle wichtigen Daten eingetragen. Also alle Geburtstage von unseren Familien, aber auch von Freundschaften (z. B. meiner Brieffreundin aus Erfurt und auch von meiner "Freundin" aus der anderen Abteilung) und auch von guten Kollegen meines Freundes. Dann auch wichtige Daten wie Hochzeitstage (von der Schwester meines Freundes) und unsere "Jahrestage" (in einem Monat, am 01. Februar, sind wir ja 25 Jahre zusammen). Außerdem auch die Daten für die Veranstaltungen, für die wir bereits die Karten haben, also Horst Lichter, Tattoo auf Schalke, Dieter Nuhr und Herbert Knebel. In diesen Kalender trage ich dann nach und nach auch meine Termine, also insbesondere für die Therapie ein. Meistens sind es zwar die gleichen, die festen Termine, aber gerade bezüglich des Trainings verschieben sie sich hin und wieder ja immer mal wieder. Das ist ja das schöne an diesem Training, dass wir dabei immer so flexibel sind, trotz anderer wichtiger Termine das Training immer wieder zu verschiedenen Zeiten "einschieben" können (KG und Schwimmen bzw. Wassergymnastik sind ja feste Termine). 

Und hin und wieder wird im Laufe des Jahres auch mal ein Arzttermin dazwischen kommen. Sobald ich die Arbeitssituation geklärt habe, will ich mir einen Termin bei meinem Hausarzt, also bei dem Internisten zur Kontrolle geben lassen. So eine Komplett-Kontrolle, einschließlich Blut, EKG usw. Dabei will ich dann auch mal so einen Hauttest durchführen lassen (davon hat mein Arzt bereits gesprochen). Wenn ihm dabei etwas auffallen sollte, dann würde er mich automatisch zum Hautarzt überweisen. So ein Test wird ja ab Mitte 30 von der Krankenkasse übernommen. Das ist bei mir bisher noch nie durchgeführt worden. Ich habe am ganzen Körper so einige Sommersprossen und Muttermale und man hört ja immer wieder, dass man darauf aufpassen soll, wenn sie sich verändern. Das würde mir selber ganz bestimmt nicht auffallen. Deswegen will ich auch das sicherheitshalber mal kontrollieren lassen. 

Dann wollte ich heute noch über meine Cousinen und die Musik schreiben. Ich bin ja ein Einzelkind, hätte aber gerne Geschwister gehabt. Meine Mutter wollte immer mindestens 2 oder 3 Kinder haben, aber als ich etwa 2 oder 3 Jahre alt war, da wurde sie schwer krank, es folgte eine OP, danach wurde sie zwar wieder gesund, konnte jedoch keine Kinder mehr bekommen. Sie "sorgte" jedoch immer dafür, dass ich nie alleine war. Sie "schleppte" immer wieder Kinder an, von überall her, mit manchen habe ich mich gut verstanden, es entstanden kleine Freundschaften, mit anderen jedoch überhaupt nicht. Auch unter Kindern kann man Sympathie und Freundschaften halt nicht "erzwingen". 
 
Die Schwester meiner Mutter bekam 2 Töchter, beide etwas älter als ich. Mit den Beiden habe ich mich zumindest als Kind sehr gut verstanden, wir 3 waren damals die dicksten Freundinnen (inzwischen haben wir gar keinen Kontakt mehr, gehen völlig andere Wege). In meiner Kindheit haben wir 3 des Öfteren gemeinsam bei unserer Oma geschlafen, wir hatten dort immer Spaß ohne Ende. Im Prinzip sind wir wie Geschwister aufgewachsen. Ich weiß noch, dass wir Samstags Abends immer "Disco" mit Ilja Richter im Fernsehen gucken durften. Eine von den Beiden ist musikalisch sehr gut, kann auch sehr gut singen. Zu unseren Lieblingsliedern (unter anderem "Yes sir, i can boogie" von Baccara) haben wir 3 dann immer eine "Girl-Group" gespielt. Grins, was ist das schon lange her, Mitte der 70er Jahre.
 
Ich habe von klein auf gerne auf einem Keyboard gespielt, habe mich damit als Kind stundenlang beschäftigt. Dann waren Oma und Opa im Urlaub und haben dort bei einer Tombola eine Gitarre gewonnen. Diese haben sie dann meiner Cousine geschenkt. Weil sie uns 3 jedoch immer gleich halten wollten (in allen Bereichen), bekam meine andere Cousine dann ebenfalls eine Gitarre. Sofort hieß es dann, dass wir 3 demnächst auf allen Geburtstagen usw. gemeinsam was vorspielen und vorsingen sollten. Um Gottes willen, für mich selber singen, das ist ein Thema für sich, aber ganz bestimmt nicht vor anderen. Meine Lehrerin in der Grundschule wollte mich damals wegen meiner tiefen Stimme unbedingt in den Schulchor bekommen. Gar keine Chance, damit kam sie bei mir nicht durch, ich singe nicht vor anderen. In der Grundschule hatten wir Musikunterricht und mussten in der Klasse immer singen. Das fand ich immer ganz schrecklich, das würde ich heute freiwillig nicht mehr machen. 
 
Nun gut, weil ich also keinesfalls singen wollte und bis zu diesem Zeitpunkt immer zu Hause auf dem Keyboard gespielt habe, habe ich mir dann eine "Melodica" gewünscht. Die bekam ich dann auch, sogar eine sehr gute mit auswechselbarem Mundstück in einem Koffer (von Hohner). Auf der habe ich dann sogar hin und wieder immer mal wieder gespielt, bis ich etwa Mitte 20 war, danach hatte ich dazu keine Lust mehr. Ich finde es super schön, wenn andere Gitarre spielen können, kann dabei stundenlang zuhören, aber für mich ist das wirklich nichts. Meine Cousine wollte es mir später mal auf ihrer Gitarre etwas beibringen, ein paar Griffe zumindest, aber das lag mir absolut gar nicht. In meiner Klasse war ein Junge, der super gut Gitarre spielen konnte. Die Abende auf den Klassenfahrten mit seiner Musik waren einmalig super. Er hat dieses Hobby später dann sogar zum Beruf gemacht, hat eine eigene Schule eröffnet, ist jetzt Gitarrenlehrer und hat bereits mehrere Bücher zu diesem Thema heraus gebracht. 
 
Meine beiden Cousinen kamen damals dann in eine Musikschule, wurden dort im Gitarrenspielen und Gesang so richtig ausgebildet, hatten mit dieser Musikschule auch unzählige Auftritte. Ich blieb jedoch lieber bei meiner Melodica. Von dieser Musikschule brachten die Beiden dann immer die neuesten Noten mit, von allen angesagten Liedern (also deutschen Schlagern, aber auch englischem Pop und später von der "Neuen deutschen Welle"). Mein Vater hat mir damals dann die Noten beigebracht, ich konnte sie zwar nie perfekt, aber immerhin so, dass ich damit klargekommen bin. Zu Hause habe ich dann vor Geburtstagen stundenlang die Lieder geübt, bis ich alle Noten bzw. alle Griffe auf der Melodica im Griff hatte. Auf allen Geburtstagen (und auch Weihnachten usw.) haben wir 3 dann über viele, viele Jahre (fast bis wir Erwachsen waren) vorgespielt. Die eine Cousine die "erste Simme", die andere als "Backgroundsängerin" und ich habe mich nur auf die Melodica konzentriert. 
 
Als ich dann etwas älter war, wurde mir die Melodica auf Dauer zu langweilig und ich habe mir selber die Griffe auf der Blockflöte beigebracht. Das blieb aber wirklich ein reines "Hobby", denn der Familie gefielen die Töne daraus nicht, bei unseren "Auftritten" bei den Geburtstagen musste ich weiterhin auf der Melodica spielen. 
 
Das Lieblingslied meines Vaters war damals "I just called to say i love you" von Stevie Wonder, das mussten wir damals zu sämtlichen Anlässen als "Zugabe" spielen, das vergesse ich nie..... Die Noten und die Griffe kannte ich mit der Zeit in- und auswendig (auch zu Hause, wenn ich in meinem Zimmer geübt habe, da kam er zu mir und ich musste es ihm immer mal wieder vorspielen). Meine Oma liebte damals den "Schneewalzer", diese "Zugabe" mussten wir für sie regelmäßig spielen. Mein Opa liebte den "Flowalzer". Diese beiden Lieder haben mich mit der Zeit mächtig genervt, die konnte ich dann nicht mehr hören. Diese Auftritte vor der Familie haben wir durchgezogen (Jahr für Jahr, bei sämtlichen Gelegenheiten), bis meine älteste Cousine anfing zu Arbeiten und dadurch weniger Zeit für die Musik hatte. 
 
Ja, bis ich etwa Mitte 20 war, habe ich damit hobbymäßig gelegentlich noch weiter gemacht. Die Schwester meines Freundes fand das toll, von ihr habe ich mit Anfang 20 sogar eine sehr gute Blocklöte geschenkt bekommen. Meine damalige war aus Plastik, die von ihr war aus Holz, in einer passenden Tasche. Mit Mitte 20 hatte ich dazu dann aber gar keine Lust mehr. Aber ich habe immer noch alle 3 Instrumente hier in meinem Schrank, die Melodica und die Plastik- sowie die Holz-Blockflöte. 
 
Da mein nächster Eintrag ja erst im neuen Jahr sein wird, möchte ich hiermit allen schon mal einen guten Rutsch wünschen. In diesem Zusammenhang fallen mir die "guten Vorsätze" ein, die man sich ja immer vornimmt.
 
Ich will auf jeden Fall bei meinem regelmäßigen Sport bleiben (einschließlich dem Fahrrad fahren), die Sache mit dem Abnehmen wieder intensiver angehen (also bei dem regelmäßigen Sport wieder mehr auf die Ernährung achten), schon alleine, damit ich mich selber "optisch" wieder besser fühle und bezüglich der Arbeit, wenn ich dann endlich in einer neuen Abteilung bin, dort keinen "Rückzieher" (in mein Büro) machen, sondern versuchen, so gut es geht in die Gemeinschaft zu kommen, also an gemeinschaftlichen Sachen teilzunehmen, auch wenn es mir anfangs bestimmt schwer fallen wird. Das wurde mir ja auch schon in dem Seminar in Raunheim "gepredigt" (allerdings nicht nur dort, auch hier von verschiedenen Personen), dass ich mich nicht immer von allen Sachen "auskapseln" soll und bei der Weihnachtsfeier von der Wassergymnastik habe ich diesbezüglich ja immerhin schon mal einen Anfang gemacht. Das will ich in der neuen Abteilung auf jeden Fall durchziehen. Ja, das sind halt meine persönlichen Ziele fürs nächste Jahr. 
 
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