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Mittwoch, 26.12.2012 - Zweiter Weihnachtstag


Heute war ich sehr fleißig, nicht was den Sport betrifft, aber im Haushalt. Ich habe heute bei Weitem mehr geschafft, als ich gedacht hätte. Und dass, obwohl ich heute mal wieder leichte Rückenschmerzen hatte. Auch wenn meine Therapie im Moment sehr gut läuft, Wunder kann sie dennoch nicht bewirken. Wenn ich mehrere Tage lang keinen gezielten Sport hatte, also nichts für einen geraden Rücken gemacht habe (keinen Muskelaufbau), dann "meldet" sich der untere Rücken halt früher oder später wieder, das ist bei mir völlig normal. Das haben ja auch alle Ärzte bei mir gesagt, dass ich mit dem Training, mit der Therapie dauerhaft "am Ball" bleiben muss. Deswegen freue ich mich jetzt auch schon wieder auf morgen Vormittag, weil ich dann das nächste Training habe (auf das Training freue ich mich immer, das macht halt so gut wie immer Spaß, nicht unbedingt alle Übungen, aber die meisten Übungen schon). 

Nicht dass hier an den letzten Tagen der Eindruck entstanden ist, dass ich mich über nichts freuen kann, ich bin nur nicht ganz so "materialistisch" eingestellt, wie es manche Menschen halt sind (z. B. meine Mutter). Ich kann mich über viele "kleine" Sachen sehr freuen, die mir persönlich halt viel bedeuten.

Zum Beispiel was meine Schmerzen betrifft, die ich über viele Jahre ja ausgehalten habe. Als ich dann die erste deutliche Schmerzlinderung hatte bzw. dann auch eine Zeitlang eine totale Schmerzfreiheit, darüber habe ich mich total gefreut. Auch jetzt ist das immer noch so, wenn ich an manchen Tagen mit Schmerzen zum Training gehe (was immer mal wieder vorkommt) und nach dem Training dann wieder schmerzfrei bin, darüber freue ich mich dann jedes Mal total. Auch bei Übungen, mit denen ich zunächst große Probleme habe (z. B. damals das Laufen auf der Stelle während der Brücke oder auch letztens das Hochdrücken bzw. das Durchdrücken der Beine aus dem Vier-Füßler-Stand und auch, als ich es in diesem Jahr zum ersten Mal ohne Schmerzen geschafft habe, bei den Sit-ups hoch und runter zu gehen), wenn ich darin dann endlich besser werde, wenn ich dabei dann die ersten "sichtbaren" Erfolge habe, auch darüber freue ich mich dann immer unwahrscheinlich (wenn ich in solchen Momenten dann alleine bin, dann kommen mir vor Freude auch jedes Mal etwas die Tränen).

Oder wenn ich einen Ausflug bzw. unseren Urlaub plane, natürlich mit allen "Eventualitäten", also auch einem "Notplan", falls es dann regnet, zu der Zeit dann aber tatsächlich die Sonne scheint, dann bin ich unendlich happy. Das war z. B. 2011 an meinem Geburtstag so. Ich hatte an einem Samstag Geburtstag und hatte mir gewünscht, diesen Tag gemeinsam mit meinem Freund in Koblenz in der BUGA zu verbringen. In der Woche vorher hatte es geregnet und am nächsten Tag, also am Sonntag, war so ein Sturm, dass die Sesselbahn den Betrieb einstellen musste. Ja, aber an dem Samstag waren es rund 30 bis 35 Grad und Sonne pur. Morgens, auf der Hinfahrt, noch ganz dicke Wolken und ganz dichter Nebel und gegen 10 Uhr, als wir in die BUGA gingen, da klarrte der Himmel auf und es wurde ein wunderschöner Tag. Es war für mich der schönste Geburtstag seit vielen, vielen Jahren. Darüber habe ich mich unendlich gefreut. 

Oder auch die Sache mit der Wassergymnastik. Ich war früher ja bereits in mehreren Gymnastikgruppen, teils in Sportvereinen, teils vom Stadtsportbund. Auch ganz früher als ich auf der Suche nach einer Jazz-Tanz-Gruppe war. Zum Teil habe ich dann ganz schlechte Erfahrungen gemacht, total "eingeschworene" Gruppen und Gemeinschaften, bei denen man nicht die geringste Chance hatte. Selbst nach einem halben Jahr habe ich in manchen Gruppen keinen Anschluss, keinerlei Kontakte bekommen (was mir ja eh zum Teil schon schwer fällt). Ja, aber die jetzige Gruppe ist wirklich ganz toll. Ich wollte dort erst "nach und nach" einsteigen, wollte in diesem Jahr ganz bestimmt noch nicht zur Weihnachtsfeier gehen. Aber so toll, wie die Gruppe mich direkt aufgenommen hat, mich mit in ihre Gespräche einbezogen hat, auch darüber habe ich mich unwahrscheinlich gefreut. 

Und auch bezüglich der Arbeit. Jedes Mal, wenn ich dort eine Aufgabe im Griff hatte bzw. abgearbeitet hatte, auch darüber habe ich mich jedes Mal total gefreut. Davon gab es im letzten Jahr zum Glück mehrere. Ich bekam dann auch neue Aufgaben hinzu, mit denen ich anfangs zum Teil kleine Probleme hatte, sie waren für mich halt völliges "Neuland". Aber wenn ich darin dann die ersten "Erfolgserlebnisse" hatte, dass ich die Abläufe verstanden habe und es richtig abgegeben habe, auch darüber habe ich mich jedes Mal unwahrscheinlich gefreut. 

Natürlich freue ich mich hin und wieder auch über "materielle" Dinge. Wenn ich etwas im Schaufenster sehe (z. B. ein Buch, das mich interessiert), dann freue ich mich darüber natürlich auch, wenn ich es dann bekomme. Auch als wir letztens (und auch vor ein paar Monaten) die Eintrittskarten für die Veranstaltungen bekommen haben (im März Horst Lichter und im September Tattoo auf Schalke), habe ich mich darüber total gefreut. Das sind für mich immer so richtige "Lichtblicke" in der Zukunft, worauf ich mich dann schon Monate zuvor so richtig freue. 

Ja, es gibt so einige Sachen, über die ich mich so richtig freuen kann. Auch, wenn ich einen bestimmten Film (auf DVD) gerne gucken möchte, wenn ich den Hauptdarsteller so toll finde und mein Freund mich damit dann überrascht, wenn ich abends nach Hause komme und er mir diesen Film dann schenkt, darüber kann ich mich dann auch unwahrscheinlich freuen. Nicht zu vergessen, als wir im September bei Ralf Schmitz waren. Auf diesen Abend habe ich mich schon Monate vorher gefreut und dieser Abend war dann auch wirklich super, super schön. So viel wie an diesem Abend habe ich schon lange Zeit nicht mehr gelacht. Das war ja in diesem Jahr mein Geburtstagsgeschenk (von meinem Freund) und auch darüber habe ich mich total gefreut.

Ja, nur auf der Arbeit ist dieser "Schuss" jetzt völlig nach hinten los gegangen. Mein Kollege ist in jedem Jahr 4 Wochen im Urlaub und ich bin dann in erster Linie seine Vertretung. Hin und wieder packen meine Kolleginnen zwar auch mit an, aber die "erste" Vertretung bin ich dann für ihn (was mein Chef auch immer wieder betont). In den letzten Jahren habe ich diese Doppelbelastung, mich zusätzlich alleine um die Post und das Telefon zu kümmern, häufig nicht ganz geschafft, nach zwei Wochen war bei mir meistens seelisch "Schluss", ich war total "Schach-Matt" und bin krank geworden. Das war über mehrere Wochen zu viel für mich. In diesem Jahr habe ich diese Urlaubsvertretung alleine durchgezogen, habe in diesen 4 Wochen alles ganz alleine geschafft, die ganze Post, das Telefon, habe damit meine Kolleginnen noch nichtmals in den Pausen "belästigt" (wobei das eventuell ein Fehler war), habe in der ganzen Zeit auf die Pausen verzichtet und habe diese Vertretung komplett durchgezogen (habe diesbezüglich die volle Verantwortung alleine übernommen). Bereits in diesen 4 Wochen Vertretungszeit kam ich mit meinen eigenen Aufgaben immer mehr in den Rückstand, was ich jedoch "akzeptiert" habe. Ja, ich habe mich zu der Zeit wirklich nur darüber gefreut, dass ich diese Aufgabe, diese Vertretungsarbeit, so gut im Griff hatte. Den Rückstand wollte ich danach dann halt wieder aufarbeiten, wenn mein Kollege wieder da ist, wenn ich ohne Telefon und Postdienst wieder mehr Zeit für meine eigenen Aufgaben habe.

Ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...... :-( . Mein Kollege war nur 2 Wochen im Dienst, in dieser Zeit konnte ich den Rückstand nicht im geringsten aufarbeiten. Ja, und dann kam sein "Mega-Krankenschein", der ja bis zum heutigen Tage anhält. Und völlig automatisch wurde ich wieder seine "Hauptvertretung". Da es bei mir arbeitsmäßig dann mit Telefon und Postdienst wie zuvor weiter ging, ging es von dem Tag an bei mir immer weiter abwärts, von Tag zu Tag mehr "Land unter". Die vorherigen "Freuden" über fertige und richtige Sachen, wurden von dem Moment an immer weniger, fielen schließlich sogar ganz weg. Ich habe Tag für Tag versucht, alles alleine "aufzufangen", mich weiterhin alleine um alle Aufgaben zu kümmern, hatte jedoch keine Chance, die Rückstände wurden immer größer und der Ärger war im Grunde schon "vorprogrammiert". Und bei jeder weiteren Aufgabe, die verteilt werden musste, wurde dann zusätzlich auf mich zurück gegriffen, immer mehr Terminsachen, die ich vorziehen sollte, so dass der "Berg", der Rückstand, von Tag zu Tag unüberschaubarer geworden ist. 

Ich frage mich diesbezüglich immer mal wieder, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn ich meinen Chef auf diese Probleme angesprochen hätte (worauf mich mein Trainer des Öfteren angesprochen hat, da mich die Arbeitsprobleme immer mehr in die Freizeit begleitet haben). Ich konnte ihn aber nicht darauf ansprechen. Er hat mir schon des Öfteren gesagt, dass ich die Vertretung für meinen Kollegen bin. Wenn ich ihn jetzt darauf angesprochen hätte, die Aufgaben umzuverteilen, das hätte dann ja fast schon wie "Arbeitsverweigerung" ausgesehen und das wollte ich ganz bestimmt nicht. Ich wollte ja Arbeiten und es hat mir ja auch Spaß gemacht, nur die Menge der Aufgaben ist für mich alleine zu viel geworden. Wenn man die Aufgaben (also z. B. das Telefon) zumindest teilweise umverteilt hätte, so dass ich auch mal Zeit für meine eigenen Aufgaben gehabt hätte, dann wäre alles vielleicht anders verlaufen. Stattdessen bekam ich halt immer neue, immer weitere Aufgaben hinzu. Irgendwo hatte ich immer sogar noch die Hoffnung, dass ich das doch noch alles in den Griff bekommen würde, dass ich mich letztendlich darüber freuen würde, dass ich auch diese Vertretungszeit so gut im Griff hatte.... Nun gut, das ist halt völlig anders gelaufen. Mit einer so heftigen Wendung hätte ich im Leben nie gerechnet. Ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr. "Nobody is perfect", aber "passiert ist passiert" und ich wüsste wirklich nicht, wie ich diese Situation bei uns nochmals in den Griff bekommen sollte. Deswegen ist ein Wechsel und ein Neustart in einer anderen Abteilung im Moment meiner Meinung nach die beste Lösung. 

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