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Freitag, 21.12. Training


Der heutige Tag war im großen und ganzen echt schön. Heute Mittag war ich zunächst beim Training, was dann wirklich mächtig intensiv gewesen ist. Schlecht war es nicht, aber extrem anstrengend. Zur Zeit habe ich davon einen ziemlichen Muskelkater in den Oberarmen. Mein Trainer hat mehrere schwere Übungen zusammen gestellt, bei denen ich zum Teil am liebsten aufgegeben hätte. Aber eine Übung komplett abzubrechen, nur weil ich sie mächtig schwer finde, das würde ich zwar in einer Gruppentherapie machen, aber ganz bestimmt nicht bei diesem Einzeltraining. Zum einen kann mein Trainer halt gut motivieren, zum anderen geht er aber auch hin und verkürzt die Anzahl der Durchgänge, wenn er merkt, dass man es nicht komplett schafft oder aber er wandelt Übungen auch kurzzeitig etwas um, bevor man sie überhaupt nicht schafft (das würde es halt bei einer Gruppentherapie nicht geben, weil in einer Gruppe immer Teilnehmer sind, die besser sind und alle Übungen schaffen würden).

Auch das heutige Aufwärmtraining fing wieder mit dem Boxen an. Auch heute konnte ich mich nicht dazu überwinden und dabei mal so richtig zuschlagen. Hin und wieder ist zwar mal ein etwas kräftigerer Schlag dabei, aber das ist dann mehr zufällig. Ich bin selber mal gespannt, wann ich das erste Mal den Mut dazu aufbringe und wirklich mit Kraft zuschlage. Als ich vorhin dann zu meinem Freund meinte, dass ich Angst habe, dass er (also mein Trainer) den Schlag dann nicht halten kann, da fing mein Freund direkt an zu lachen. Selbst mit Kraft wäre ich noch lange nicht wer weiß wie stark und meine Schläge könnte ganz bestimmt jeder "normal kräftige" Mann ganz locker halten. Ja, mal sehen, irgendwann werde ich dazu hoffentlich den Mut aufbringen.

Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass mein Trainer so gründlich ist, dass er ständig auf alle "Feinheiten" achtet. Gerade darum bringt mir sein Training (im Vergleich zur KG) ja auch so viel. Aber wenn man gerade eine Übung durchführen soll, mit der man Probleme hat und bei der man deswegen dann versucht, zumindest so gut es geht zu "improvisieren", er einen aber weiterhin auf jede Kleinigkeit anspricht, dann kann es zum Teil auch mächtig nerven......!!!!

Eine Übung war vorhin diesbezüglich dann mächtig hart. Gerade Stehen, die Arme gestreckt nach vorne. Dann bekam ich zwei von diesen "Gewichtsscheiben" zwischen die Hände. Damit sollte ich dann im Wechsel nach rechts und links unten gehen (den Oberkörper dabei drehen, Hüfte jedoch gerade lassen) und wieder zurück zur Mitte, also gerade nach vorne. Dabei sollte ich die Hände eigentlich gerade lassen, kräftig zusammen drücken, damit die Scheiben dazwischen nicht verrutschen. Gar keine Chance, das habe ich mir absolut gar nicht zugetraut. Da ich mich jedoch nicht getraut habe, dabei ganz abzublocken (er hätte ja eh nicht locker gelassen, bis ich es zumindest so gut es geht versucht hätte), habe ich dabei dann zumindest die Finger etwas ineinander verschränkt, um die beiden Scheiben zumindest einigermaßen unter Kontrolle zu haben. Natürlich ist ihm das aufgefallen und er hat mich mehrmals darauf angesprochen, aber sobald ich dann versucht habe, die Finger etwas zu lockern, haben sich auch sofort die Scheiben etwas verschoben. Das klappte überhaupt nicht, dafür fehlte mir die Kraft. Ich habe dann zumindest versucht, den Bewegungsablauf an sich einigermaßen hin zu bekommen, wobei auch dabei noch einige Korrekturen erfolgten, weil ich so intensiv auf diese "blöden" Scheiben konzentriert war, dass ich bei den seitlichen Drehungen ständig den ganzen Körper (also mit Hüfte und Beinen) mitgenommen habe. Diese Übung fand ich heute so ziemlich am schwersten und dabei war ich letztendlich auch mächtig genervt.

In der "Schwierigkeitsgala" folgte dann eine weitere Übung mit Hanteln. Auf dem Rücken liegend, zunächst mal hoch zur Brücke (woran er mich mehrmals erinnern musste, während der Übung ging ich immer mal wieder ein Stückchen runter). Dann die Arme zunächst nach oben strecken, die Oberarme sollten dort dann bleiben und die Übung nur mit den Unterarmen durchgeführt werden. Ich bekam dann die Hanteln und sollte immer hoch und runter gehen, also runter, die Hanteln neben den Ohren auf die Matte (aber nicht ganz ablegen) und wieder hoch, bis die Arme wieder gestreckt sind. Auch das fand ich "super mega schwer", das ging unwahrscheinlich in die Arme. Beim ersten Durchgang sollte ich damit auch noch unten starten, die Hanteln waren auf der Matte und ich sollte sie hoch heben. Dabei wollte ich im ersten Moment dann schon aufgeben. Ich hatte ganz große Schwierigkeiten damit, die Hanteln überhaupt hoch zu bekommen. Es hat sich so angefühlt, als wenn ich "Zementsteine" anheben sollte. Als ich sie dann erstmal oben hatte, dann lief es einigermaßen gut, wobei diese Übung wirklich mächtig schwer gewesen ist. Ich konnte mich ja auch nicht zu intensiv auf die Arme konzentrieren, weil ich dann automatisch mit der Hüfte ein Stück runter gegangen bin. Beim zweiten Durchgang konnte ich dann zum Glück oben beginnen, also er gab mir die Hanteln an, als meine Arme nach oben gestreckt waren, so dass das erste schwere Stück, die Hanteln von der Matte anzuheben, dabei immerhin schon mal fehlte.

Aber ich finde es immer wieder gut, dass er sich die Zeit dafür nimmt, um mir Übungen etwas genauer zu erklären, sobald er merkt, dass ich Fragen oder Probleme damit habe. Das war heute zum einen bei den Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten. Ich sollte dabei auf den Zehen stehen (was im Grunde dabei eh nicht anders geht) und langsam vor und zurück gehen. Dieses "Pendeln" habe ich zunächst automatisch aus den Armen, also aus den Schultern heraus gemacht. Die Arme sollten heute dabei jedoch relativ ruhig bleiben, die Bewegung sollte nur aus den Füßen heraus kommen, aus einem leichten vor und zurück Rollen des Fußes. Er hat es mir dann erst nochmal gezeigt, was er genau meint. Das fand ich zunächst schwer, daran musste ich mich dann erstmal gewöhnen. 

Bei einer anderen Übung hatte ich zunächst ebenfalls etwas Probleme und zwar bei den "stink normalen" Liegestützen auf dem Boden (auf den Knien). Jedes Mal, wenn wir diese Übung durchführen, frage ich mich, welche Armhaltung dabei besser ist, wobei diese Übung dann leichter fällt. Erst stehe ich immer relativ gerade, also praktisch im Vier-Füßler-Stand, die Arme gerade unter den Schultern. Ja, aber bevor ich dann endlich mit der Übung starte, dann geht jedes Mal mein "Kopfkino" los, auf welcher Höhe die Arme dabei am besten sind. Ich soll ja mit dem Oberkörper so weit nach vorne gehen, bis der Kopf vor den Armen ist. Dann gehe ich deswegen mit den Armen ein Stück zurück, also Richtung Beine. Dann bekomme ich immer "Angst", dass ich bei der Übung das Gleichgewicht nicht halten kann, dass ich mich dann nicht mehr hochdrücken kann, gehe dann mit den Armen wieder ein ganzes Stück nach vorne. So geht es bei mir bei dieser Übung jedes Mal, ich gehe häufig erst mehrmals etwas vor und zurück, bis ich dann endlich mit dieser Übung, mit den Liegestützen loslege. Welche Höhe (der Arme) für mich dabei am besten ist, das habe ich bisher noch nicht rausgefunden. 

Vorhin war ich zu Beginn dieser Übung mal wieder total in Gedanken, ob ich mit den Armen weiter vor oder zurück gehen soll. Mein Trainer sprach mich schon mehrmals an, dass ich loslegen soll. Schließlich habe ich ihn dann darauf angesprochen, er konnte ja nicht wissen, dass ich total in Gedanken war und nicht wusste, wie ich diese Übung jetzt am besten durchführen soll. Er hat mir dann erstmal die Unterschiede erklärt, je nachdem, wie ich die Arme dabei halte. Bei den Liegestützen soll ich dann eigentlich immer "flüssig" arbeiten, also ohne große Pausen, aber das traue ich mir nicht so richtig zu. Während der Bewegung halte ich eh meistens die Luft an, so dass ich oben eine kurze Pause mache, mal eben schnell durchatmen und dann erst wieder runter gehe. Ich habe die Befürchtung, wenn ich diese Bewegung mehrmals ohne Pause durchziehe, dass ich nach ein paar Durchgängen dann unten bin und mir die Kraft fehlt, mich wieder hoch zu drücken. Diese Übung geht eh unwahrscheinlich in die Arme. Deswegen nutze ich oben immer eine kurze Pause, obwohl ich es eigentlich nicht soll.

Ja, heute waren mehrere schwere Übungen dabei. Ich sollte dann auf dem Rücken liegen und dann dieses "Klappmesser", mit dem Oberkörper hochkommen und mal mit beiden Händen gleichzeitig vor die Beine drücken, mal nur mit der rechten Hand vors rechte Bein, dann die andere Seite. Dabei hatte ich heute Probleme mit dem Rücken. Ich war dabei so auf den Oberkörper (dabei so hoch wie möglich zu kommen) und auf die Bewegung des Beines konzentriert (außerdem den Kopf dabei gerade zu halten), dass ich im Prinzip die ganze Zeit etwas im Hohlkreuz war. Ich habe es heute dabei nicht geschafft, den Rücken flach auf den Boden zu drücken, das fiel mir dabei heute total schwer. 

Dann kam noch eine schwere Übung mit den Hanteln. Gerade Stehen, mit dem Oberkörper vor bis in die Waagerechte, die Arme gestreckt nach hinten (neben den Oberkörper), also mit den Hanteln. Dann mit den gestreckten Armen so weit wie möglich nach hinten hoch und wieder langsam runter. Das finde ich ebenfalls extrem super schwer und versuche immer, es mit Schwung durchzuführen. Mit Schwung kommt man zwar weiter nach hinten hoch, aber sobald er mich dann "ausbremst", dass ich langsamer nach unten gehen soll, dann bekomme ich sofort Probleme. Ganz abgesehen davon, wenn es heißt, dass ich die Arme oben etwas halten soll. In der Höhe, wo ich mit Schwung hin komme, da kann ich sie völlig unmöglich ruhig halten, ich gehe dann sofort ein Stückchen tiefer und versuche dann, sie zumindest dort etwas zu halten. Das ist immer total schwer. 

Ja, heute Abend merke ich meine Oberarme sehr heftig. Aber mein Rücken ist zur Zeit wieder völlig schmerzfrei.

Aber ich finde es gut, dass er auf meine derzeitige "Situation" Rücksicht genommen hat, dass er die angekündigte "Kontrolle" dann doch verschoben hat. Hier zu Hause wiege ich relativ konstant 78,7 Kilo (ich war heute morgen noch auf der Waage), habe trotz der stressigen letzten Wochen zum Glück nicht mehr wesentlich zugenommen. Aber ab Anfang nächsten Jahres, sobald sich meine berufliche Situation wieder einpendelt, will ich die "Diät" bzw. das weitere Abnehmen auf jeden Fall wieder in Angriff nehmen, dann auch wieder mit regelmäßigem Fahrrad fahren und der "Kontrolle" durch meinen Trainer. 

Bezüglich des Schwimmens bzw. der Wassergymnastik habe ich mir heute Nachmittag noch eine neue Sporttasche gekauft. Meine bisherige war zum einen relativ groß, ich hatte Probleme damit, sie im Schließfach im Schwimmbad zu verstauen. Außerdem hatte ich sie mir während der Reha Ende 2010 gekauft. Jedes Mal, wenn ich sie benutzt habe, musste ich wieder an viele negative Situationen während der Reha denken. Im letzten Jahr, als ich nicht Schwimmen war, hatte ich sie im Schrank verstaut, aber jetzt, wo ich sie im Prinzip wieder jede Woche brauche, da weckt sie zu viele negative Erinnerungen in mir, deswegen wollte ich unbedingt eine neue haben, die ich mir halt heute Nachmittag gekauft habe. 

Und bezüglich der Arbeit steht mein Entschluss absolut fest, dass ich auf Dauer nicht mehr in dieser Abteilung bleiben möchte. Ich habe im Laufe der Zeit ja schon des Öfteren an einen Wechsel gedacht. Ich sage mal so, wenn man sich in einer Abteilung mächtig unwohl fühlt, dann reagiert man auf viele Dinge auch sehr viel "empfindlicher", nimmt manche Dinge anders wahr, als die Anderen, die sich dort anscheinend so richtig wohl fühlen. Ich weiß zwar noch nicht, wie das demnächst dann alles laufen wird, wie sich das entwickeln wird, aber ich will auf jeden Fall in einer anderen Abteilung einen kompletten Neustart wagen. Das ist mein aktuelles, berufliches Ziel. 

So, jetzt rückt Weihnachten immer näher. Im Grunde bin ich froh, wenn das endlich wieder vorbei ist. Als ich noch ein Kind war, da war es wirklich immer super schön, das wurde bei uns immer so richtig klassisch mit "Glocke" gefeiert, wenn das Christkind da war und unter dem Weihnachtsbaum alle Geschenke lagen (um das Schmücken hat sich mein Vater immer gekümmert, das war immer sein kleines Hobby). Jetzt als Erwachsene, mit zwei Familien sozusagen, ist es nur noch doof. Abgesehen davon, dass mein Vater völlig ohne Probleme vor vielen Menschen reden konnte, im Turnverein immer alle Begrüßungsreden gehalten hat und alle Veranstaltungen geleitet hat, komme ich ansonsten charaktermäßig total nach ihm. Das sagt mir jeder, der uns kennt. Von meiner Mutter habe ich nicht allzu viel, sie ist charaktermäßig fast schon das Gegenteil von mir. 

Auf Heiligabend (bei der Familie meines Freundes) freue ich mich, zumindest abgesehen von der Bescherung. Wir nehmen uns jedes Jahr vor, nur "Aufmerksamkeiten" mitzubringen, aber die Bescherung für 5 Personen dauert bei uns dann dennoch häufig eine halbe Stunde oder länger. Jeder überschlägt sich mit den Geschenken, und noch eins, und noch eines..... Das nervt mich unwahrscheinlich. Jemandem eine Freude zu machen, da bin ich jederzeit dabei, das ist ganz klar, aber gerade an Weihnachten kann man alles total übertreiben. Ansonsten ist es an Heiligabend aber immer sehr schön, das verbringen wir halt seit vielen Jahren bei der Familie meines Freundes. Ich wurde dort von Anfang an total anerkannt, gehörte von Anfang an dazu. Meine Schwägerin und mein Schwager wurden für mich fast von Anfang an zu meiner "großen Schwester" und zu meinem "großen Bruder". Charaktermäßig sind wir uns sehr ähnlich, wir sind sehr ruhig, sitzen gerne gemütlich zusammen, unterhalten uns sehr viel, haben (zumindest überwiegend) die gleichen Interessen und auch den gleichen Sinn für Humor. Bei uns reicht oft ein Wort und wir kriegen uns vor Lachen nicht mehr ein.

Meine Mutter, bei der wir dann am 1. Weihnachtsfeiertag sind, ist diesbezüglich das Gegenteil. Immer total aufgedreht, kann keine 5 Minuten ruhig sitzen bleiben, rennt ständig durch die Wohnung und geht an sämtliche Schränke und Schubladen, nach dem Motto, könnt ihr das gebrauchen, was ist hiermit, habe ich euch das schon gezeigt, möchtet ihr das hier haben, usw.? Bei ihr kann man fast schon im Minutentakt "Nein Danke" sagen, ansonsten, wenn wir alles mitnehmen würden, dann wäre unsere Wohnung bald völlig dicht. 

Außerdem hat sie eine völlig andere Art von Humor. Unsere Sprüche und Kommentare versteht sie nicht, sie hinterfragt sie höchstens noch, wie wir das meinen und nimmt alles super ernst. Wenn man meine Mutter mal über etwas lachen hört, das ist bei ihr eine absolute Seltenheit. Und alles, was einem gefällt (Gegenstände, die man sich geholt hat), die bekommt man woanders, z. B. auf Trödelmärkten, eh um ein vielfaches billiger. Sie kauft fast alles auf Trödelmärkten ein, auch sämtliche Haushaltsartikel und Kosmetiksachen, Geschäfte sind ihr immer zu teuer (über Gutscheine von Geschäften, wenn man ihr mal was gutes tun möchte, regt sie sich immer maßlos auf). 

Wir (mein Freund und ich) "feilschen" vor jedem Besuch um jede Minute, die wir bei ihr bleiben. Wir starten meistens bei einer Stunde, dann geht es über 1,5 Stunden und letztendlich haben wir uns für nächste Woche auf 2 Stunden geeinigt. Aber dann muss ich wirklich auf die Uhr gucken, ansonsten bekommen wir beide etwas Stress. Wenn ich mich nicht an die abgesprochene Zeit halte, dann wird mein Freund immer schnell sehr sauer (dann bekomme ich "bitterböse" Blicke von ihm). 

Bezüglich Weihnachten habe ich hier ein Weihnachtslied von den "Cappuccinos":

 

https://www.youtube.com/watch?v=yFIm_aToork

 

Wenn ich den Schlagzeuger der Gruppe, den Robert sehe (der Große mit dem dunklen "Wuschelkopf"), dann muss ich immer an meinen Freund denken, als ich ihn vor 25 Jahren zum ersten Mal gesehen habe. Mein Freund war damals 21 Jahre, er ist ja auch so groß (1,85 m) und hatte damals ebenfalls so einen dunklen Wuschelkopf (mit etwas längeren Haaren). Als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, da hatte er eine Sonnenbrille auf und war braun gebrannt (er bekommt im Sommer immer sehr schnell Farbe). Ums Handgelenk ein breites, "knallgelbes" Schweißband, was auf der braunen Haut besonders gut kam. Ja, er gefiel mir damals sofort und ich wollte ihn unbedingt näher kennenlernen. Ja, das ist inzwischen über 25 Jahre her (am 01. September 1987). 

 

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