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Mittwoch, 19.12. KG + Training


Heute ging es mir alles andere als gut, der Schnupfen hat mich voll und ganz im Griff. Meine Nase tut schon richtig weh. Ich habe heute mehrmals Nasenspray genommen, um mal einigermaßen Luft zu bekommen. Zu viel Nasenspray will ich allerdings auch nicht nehmen. Die Warnungen der Apotheker sind schon richtig, man kann danach wirklich süchtig werden. Mein Freund ist seit seiner Schulzeit danach süchtig, ist damit auch seit vielen Jahren in Behandlung, hat schon 2 OPs hinter sich und wird trotzdem immer wieder rückfällig. Wenn man es zu oft nimmt, dann sterben die Nasenschleimhäute ab und dann braucht man dieses Zeug. Seine Mutter hat während seiner Kindheit nie darauf geachtet. Als ich ihn kennengelernt habe, da brauchte er wöchentlich locker eine Flasche davon, hat es zig Mal täglich genommen. Dann folgte die erste OP, was aber nicht lange gewirkt hat. Wenn er danach "eisern" geblieben wäre und seine Finger davon gelassen hätte, dann wäre alles kein Problem gewesen, aber die Sucht war wohl stärker. Schon nach relativ kurzer Zeit fing er wieder damit an und alles fing von vorne an. Ein paar Jahre später folgte die zweite OP. Seitdem hat er sich immerhin relativ gut im Griff. Wenn wir keinen Nasenspray hier haben, dann akzeptiert er es, wenn die Nase immer mal wieder etwas zu geht, nimmt hin und wieder auch so einen Inhalierstift. Aber sobald Nasenspray in seiner Nähe ist, wenn ich z. B. eine Erkältung habe, dann hat er sich nicht mehr unter Kontrolle. So schnell, wie er die Flasche dann hat (und dann ist sie ruck zuck leer), so schnell kann ich dann gar nicht gucken. Im Sommer ist das immer "gefährlich", wenn ich für unsere Urlaube vorbeugend Medikamente, also auch Nasenspray hole, diese Flasche ist am Ende des Urlaubes dann immer leer, egal ob einer krank war oder nicht. Ja, und jetzt, wo ich so stark erkältet bin, da pass ich immer auf, dass die Flasche meistens in meiner Handtasche ist, da geht er "einfach so" nie dran. Aber trotzdem kann er nicht so wirklich widerstehen und wenn er mich dann so lieb fragt, ob er es doch mal wieder haben könnte, weil seine Nase schon wieder mal zu ist, dann kann ich auch nicht wiederstehen und gebe sie ihm natürlich.

Ja, die Sache mit der Sucht, das ist eine gefährliche Sache. Ich denke und träume zur Zeit nur noch von Schokolade. Die Buden auf den Weihnachtsmärkten sind zur Zeit ja "ganz gemein" mit den vielen Süßigkeiten. Gut, dass mein Freund immer dabei ist, ansonsten könnte ich für gar nichts garantieren. Ich könnte im Moment alles mögliche kaufen und futtern ohne Ende. Im Moment fällt mir das "Hart" bleiden unendlich schwer. "Schlimm genug", dass ich zur Zeit überwiegend Säfte, also Schorlen trinke. Mit purem Wasser habe ich momentan große Schwierigkeiten, mal ein Glas, aber danach über viele Stunden nichts mehr. Stattdessen trinke ich im Moment sehr viele Schorlen, mal mit O-Saft, mal mit Apfelsaft, meistens etwa Hälfte/Hälfte. Immerhin komme ich so täglich auf rund einen Liter (oder etwas mehr). Ich weiß, im Grunde reicht das immer noch nicht, aber letztens war ich bei 2 bis 3 Gläsern am ganzen Tag, ich bin froh, dass ich jetzt immerhin wieder bei rund einem Liter bin. Das blöde Trinken war für mich halt immer schon eine ganz große Qual. Ich weiß, dass sich kaum ein Mensch da rein denken kann, aber damit habe ich halt seit meiner Kindheit schon ganz große Probleme. 

Heute Nachmittag waren wir rund 2 Stunden in Ratingen, das war ganz schön. Zuerst über den kleinen, schnuckeligen Weihnachtsmarkt, Klein aber Fein, und anschließend noch ein kleiner Geschäftebummel. So richtig bei der Sache war ich dennoch nicht. Der Schnupfen nervt mich unwahrscheinlich, meine Stimme ist schon vom Feinsten. Zeitweise stehe ich deshalb auch etwas "neben mir", so dass mir alles auch keinen richtigen Spaß macht. Morgen Abend werde ich deswegen auch sehr wahrscheinlich die Wassergymnastik ausfallen lassen, dann werde ich eben erst Anfang des Jahres so richtig dort einsteigen. Ich habe Angst, wenn ich dort dann mit nassen Haaren raus komme (und die kriege ich ja nie richtig trocken), dass ich über Weihnachten dann völlig flach liege. Aber das normale Training werde ich auf jeden Fall weiterhin durchziehen.

Heute Abend war ich dann zuerst wieder bei der KG. Wenn man nicht so richtig Luft bekommt und etwas "neben sich steht", dann fällt einem die Konzentration so richtig schwer, auch schon bei eigentlich leichten Übungen. Heute waren alle Übungen für die Beine. Ich lag dazu wieder mit dem Rücken auf der Liege. Zuerst folgten dann wieder die "üblichen" Übungen, teils die gestreckten Beinen anspannen, mal die gestreckten und mal die aufgestellten Beine auseinander- bzw. zusammen drücken, natürlich immer mit ihrem Gegendruck. 

Dann wurde es für mich extrem schwer. Mit der ersten Seite ging es noch, aber dann kam ich alleine (ohne ihre Hilfe) gar nicht mehr klar. Zuerst das linke Bein angewinkelt anziehen, also im rechten Winkel halten. Das rechte Bein gestreckt etwas von der Liege abheben und etwas so halten. Dabei natürlich auf die Bauchspannung, auf den geraden Rücken achten. Mehrere Wiederholungen. Dann ging es mit der anderen Seite weiter, eine Katastrophe. Erst das rechte Bein wieder angewinkelt anheben. Dann das linke Bein gestreckt anheben. Das ging bei mir nicht. Völlig automatisch drehte ich das Bein dann etwas nach innen. Meine Therapeutin drehte das Bein dann so, dass es gerade ist, also gerade nach unten und der Fuß gerade nach oben. Das war für mich in diesem Moment eine total ungewöhnliche Haltung, so als wenn sie das Bein total nach links außen verdreht hätte. Sie ließ es immer mal wieder kurz los und ich sollte es so alleine halten. Das konnte ich aber nicht, so als wenn jemand mit einem Gummiband daran ziehen würde, schnellte das Bein sofort wieder etwas gedreht nach innen, ich konnte es absolut nicht gerade halten. Mit der Zeit mussten wir beide dann darüber lachen. Das gab es wirklich nicht, aber ich hatte es nicht unter Kontrolle. 

Beim zweiten Durchgang, zuerst wieder mit der anderen Seite (also dem rechten Bein gestreckt), oben dann gleichzeitig mit dem rechten Fuß hoch und runter, also "winken", wie wir es immer nennen.  3 Durchgänge, jeweils 10 x winken. Mit rechts war das gar kein Problem. Dann kam wieder die andere Seite dran, also das linke Bein gestreckt (das andere Bein weiterhin angewinkelt oben). Ich war dabei so intensiv auf die Haltung des linken Beines konzentriert (wobei sie mir wieder intensiv geholfen hat), dass ich völlig automatisch immer wieder beide Füße gleichzeitig bewegt habe, mit beiden Füßen gleichzeitig "gewunken" habe. Das war heute ganz schlimm, vielleicht lag es a meinem Schnupfen, auf jeden Fall konnte ich mich nicht vernünftig auf das linke Bein konzentrieren, keine Chance. Sie hat mich immer und immer wieder auf die einzelnen Sachen angesprochen, aber trotzdem hat das heute absolut gar nicht geklappt.

Abschließend dann noch beide Beine angewinkelt anziehen (weiterhin im rechten Winkel), dann beide Beine ein ganzes Stück nach vorne (also Richtung Fußende) schieben, dort etwas halten (natürlich mit geradem Rücken), wieder zurück und direkt die nächste Wiederholung. Alles in allem ging das heute mächtig in die Beine.

Danach war ich ja auch noch zum Training. Auch wenn es wieder gut war, wenn man dabei nicht so richtig bei der Sache ist, sich nicht so richtig konzentrieren kann, dann fallen einem diese ganzen Übungen doppelt und dreifach so schwer. Selbst mit relativ einfachen Übungen hatte ich heute zum Teil schon Probleme. Zum einen eine Übung mit dem Theraband, für die Arme. Bis ich dabei so richtig begriffen habe, wie ich die Arme genau halten sollte, ebenso die Körperhaltung im Allgemeinen (Rücken und Beine), das hat einige Durchgänge gebraucht und auch dann folgten noch mehrere Korrekturen. Auch bei einer Übung mit den Hanteln hatte ich heute Probleme, weil ich mich nicht so richtig konzentrieren konnte. 

In der zweiten Hälfte ging es dann auf dem Boden, also auf der Matte weiter. Zuerst ein paar mal aus allen Vieren hoch drücken, also zur Liegestütz-Position. Im Grunde klappt das immer besser, also das reine Hochdrücken, nur oben kann ich mich kaum halten. Im Prinzip ist das die richtige Übung für mich "Frierpitter". Bei dieser Übung muss ich mich immer so intensiv anspannen, im Prinzip jeden einzelnen Muskel, egal, wie kalt ich vorher bin, dabei fange ich grundsätzlich an zu schwitzen. 

Danach ging es auf dem Rücken liegend weiter. Es kam dann eine Übung, mit der ich große Probleme hatte. Nicht wegen der Übung an sich, die war nicht schlecht, sondern wegen der vielen "Feinheiten", auf die ich dabei achten musste. Eine mächtige "Kombi-Übung" und das bei meiner heutigen schlechten Konzentration. Die Beine aufstellen, zuerst in die rechte Hand eine Hantel, mit der linken Hand etwas den Kopf stabilisieren. Dann mit dem Oberkörper etwas hoch kommen, oben etwas hoch und runter wippen. Gleichzeitig mit dem rechten Arm (mit der Hantel) hoch und runter gehen. Also gestreckt nach oben (Richtung Decke) und beim Runtergehen den Arm, den Ellenbogen seitlich, vom Körper weg. Dabei kamen Korrekturen ohne Ende, das fand ich heute extrem schwer (wie gesagt, vielleicht auch wegen meiner Erkältung und der schlechten Konzentration). Den Kopf dabei gerade halten, mit dem Oberkörper deutlich höher kommen (ich war zum Teil sehr flach, war nur auf die Bewegung des Armes konzentriert), den Arm seitlich lassen (ich ging mit dem Oberarm immer wieder an den Körper ran, machte von dort aus die Bewegung). Mit dem linken Arm fiel es mir dann noch schwerer. Ich hatte Angst, dass ich das mit dem linken Arm nicht schaffen würde, war dann total auf die Bewegung des Armes konzentriert. Auch dabei folgten Korrekturen ohne Ende, dass ich mit dem Oberkörper ein Stück hoher kommen solle. Sobald ich mich dann auf den Oberkörper konzentriert habe, den Bauch mehr angespannt habe, nahm ich den Oberarm seitlich wieder runter, an den Körper ran. Bei dieser Übung war heute wirklich total der Wurm drin, das fand ich heute mächtig schwer.

Abschließend dann noch auf dem Rücken liegend, beide Beine angewinkelt hoch anziehen (also Becken etwas anheben), dann langsam runter mit den Beinen, aber nicht ganz abstellen, direkt wieder hoch. Wobei er heute mal wieder deutlich mehr auf den geraden Rücken, auf die angespannten Bauchmuskeln geachtet hat, als zuvor meine Therapeutin bei der KG. Aber irgendwie fällt ihm das ja eh immer sofort auf, egal bei welcher Übung, sobald ich mich auf was anderes konzentriere, den Bauch kurz locker lasse, das fällt ihm immer sofort auf, darauf spricht er mich immer sofort an, völlig egal, wie weit und locker das T-Shirt ist, das ich an diesem Tag zum Training an habe. 

Das nächste Training ist jetzt wieder am Freitag Mittag für eine Stunde (anstelle von Samstag). Danach geht es dann direkt nach Weihnachten, also nächste Woche Donnerstag weiter. 

Als ich vorhin dann nach Hause kam, da fühlte ich mich total "groggy" und kaputt, habe etwas gegessen, habe mich dann auf den Sessel gesetzt und bin sofort fest eingeschlafen. Im Sitzen kann ich mit dieser Erkältung bei Weitem besser schlafen als im Bett, also im Liegen. Kein Wunder deshalb eigentlich, dass ich mal wieder etwas mehr Rückenschmerzen habe. Allerdings im Moment, nach dem heutigen Training, habe ich gar keine Schmerzen. 

Nach rund 3 Stunden hat mein Freund mich vorhin dann geweckt. Er hatte Angst, wenn ich zu lange im Sitzen schlafe, dass ich mich dann vor Schmerzen gar nicht mehr bewegen kann. Dann habe ich mir die Weihnachtskarten geschnappt und fleißig ein paar Karten geschrieben. Morgen will ich sie einwerfen. Ich hoffe, dass sie noch relativ pünktlich bis Montag ankommen werden.

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