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Dienstag, 18.12.2012 (Erinnerungen Schulzeit)


Der Schnupfen war heute unverändert, deswegen bin ich auch nicht zum Schwimmen, also zur Wassergymnastik gegangen (ansonsten hätte ich es mir vielleicht doch noch überlegt). Ich hatte Angst, dass ich morgen dann völlig flach liege. Meine Nase lief und lief den ganzen Tag über, dementsprechend rot sieht sie jetzt auch aus. Ich musste vorhin 3 x Nasenspray nehmen, um überhaupt einigermaßen Luft zu bekommen. Im Moment geht es jetzt einigermaßen. Morgen Abend will ich auf jeden Fall zum Sport, also zur KG und zum Training gehen. Den unteren Rücken habe ich im Laufe des Tages wieder etwas gemerkt und Bewegung tut mir dann halt immer am besten.

Heute Nachmittag waren wir knapp 2 Stunden in Essen, länger hatten wir aber auch wirklich keine Lust. Es war heute deutlich voller als letzte Woche, außerdem war es anfangs bereits am nieseln und mit der Zeit wurde der Regen dann immer heftiger. 

In erster Linie waren wir dort in einer Buchhandlung. Ich habe zum Geburtstag von meinen Kolleginnen (und Kollegen) einen Gutschein für diese Buchhandlung geschenkt bekommen, den wir heute eingetauscht haben. Unter anderem habe ich mir ein Buch von "Herbert Knebel" gekauft. Ich finde Comedians nunmal total klasse, nicht unbedingt alle, aber dennoch die meisten. Es gibt mehrere Comedians, die ich sehr gerne mal live sehen möchte, bei denen ich seit Jahren versuche, Eintrittskarten zu bekommen, sobald sie mal in unsere Nähe kommen, aber wenn wir dann von dem Termin erfahren, sind die Karten immer schon ausverkauft. Dazu gehören zum einen Herbert Knebel, aber auch Paul Panzer. Live kommen die Beiden ganz bestimmt besser rüber als im Buch bzw. als auf einer DVD. Herbert Knebel war noch im November in unserer Nähe, aber als ich im Sommer davon erfahren habe, hatten wir bereits keine Chance mehr, alle Karten waren restlos ausverkauft. Die Schwester meines Freundes hatte vor ein paar Jahren Glück, sie war mal live dabei und von der Vorstellung total begeistert (sie würde jederzeit wieder da rein gehen). Ebenso Paul Panzer, auch von dessen Vorstellung haben wir viel zu spät erfahren, von ihm haben wir dann die DVD gekauft. Aber trotzdem freue ich mich jetzt schon darauf, dieses Buch zu lesen.

Danach sind wir noch eine kleine Runde über den Weihnachtsmarkt gebummelt, bis der Regen schließlich zu intensiv geworden ist. Unter anderem war dort auch eine holländische Schulklasse, die sich alles angeguckt haben und sich lebhaft über alle Buden unterhalten hat. Ich mag Holländer oder besser gesagt, ich mag diesen Dialekt, die Sprache. Meine Mutter mag es total, wenn Franzosen auf Deutsch reden, bei anderen ist es so bei Italienern und bei mir ist es so halt bei den Holländern. Vielleicht mochte ich deswegen damals auch die Gruppe "Caught in the Act" so, da waren ja ebenfalls 2 Holländer mit drin und bei den "Cappuccinos" sind ebenfalls 2 Holländer. Dieser Akzent kommt bei den Interviews immer wieder total durch. Mir gefällt das total gut. 

Ich wollte nochmals auf meine Schulzeit und auf meine Probleme mit den Hausaufgaben zu sprechen kommen. Ich fand das damals einfach alles total ungerecht. Ich war von Februar 1982 bis zum Sommer 1986 auf der Gesamtschule, einer Ganztagsschule. Um 8 Uhr aus dem Haus, um 08.20 Uhr fing der Unterricht immer an (ich lief etwa 10 bis 15 Minuten bis zur Schule). Dienstags ging der Unterricht nur bis 14.30 Uhr, das war der einzigste freie Nachmittag, damit man sich nach Schulschluss einer AG (Arbeitsgemeinschaft) anschließen konnte, was ich jedoch nie gemacht habe (nur die wenigsten aus meiner Klasse waren in einer AG). Montags, Mittwochs und Donnerstags hatte ich immer bis 16.15 Uhr Schule, Freitags bis 15.30 Uhr, das war die ganzen Jahre so ziemlich gleich. Mittags eine Freistunde, in der ich halt meistens in der Mensa saß, was gegessen habe und dabei etwas gelesen habe.

Mein Vater fuhr morgens fast zur gleichen Zeit los wie ich, er hatte immer gegen 16 Uhr Feierabend. Gegen 16.30 Uhr waren wir immer so ziemlich zeitgleich zu Hause, dann gab es immer direkt Essen. Ja, und gegen 17 Uhr hat er sich dann immer auf die Couch gelegt, Fernsehen laut an und entweder die Nachrichten oder die Sportschau geguckt. Er hatte dann rund 2 Stunden Entspannung pur, ich sollte aber in mein Zimmer gehen und die Hausaufgaben machen. Aber auch ich war müde, wollte mal eine Pause haben. Ich konnte mich dann nie so wirklich auf die Aufgaben konzentrieren, habe nur die "wichtigsten" Sachen gemacht, was für mich Deutsch und Mathe war (Mathe, weil mein Vater es halt immer mal wieder kontrolliert hat). Die anderen Fächer blieben meistens auf der Strecke. Für die Hausaufgaben hatte ich immer rund eine Stunde Zeit. Von 18 bis 19 Uhr hatte ich dann Nachhilfe, 2 x wöchentlich bei dem Englischlehrer bzw. angehenden Englischlehrer, damals war er ja noch Student und 2 x wöchentlich Französisch bei der Studentin (Französisch hatte ich immer Dienstags und Donnerstags, das weiß ich noch). Zu der übrigen freien Zeit (also auch an den Wochenenden) hat sich mein Vater um Mathe und Physik gekümmert, hat mit mir die Experimente ausgearbeitet (in jedem Schuljahr mehrere), hat mir alles so erklärt, dass ich dann alles den anderen erklären konnte (Sonntags Mittags kam immer sein bester Freund zu uns, hat etwa eine Stunde mit mir für Deutsch Diktate, also die Rechtschreibung geübt). 

Nach der Nachhilfe (ab ca. 19 Uhr) haben wir uns dann umgezogen (auch mein Vater wurde dann wieder aktiv), dann ging es los zum Sport. Jazz-Tanz hatte ich lange Zeit über Montags und Donnerstags von 19.30 Uhr bis 21 Uhr. Die meisten Gruppen, die mein Vater im Turnverein geleitet hat, fingen ebenfalls ab etwa 20 Uhr an. Zeitweise war ich dann ja auch noch in einer seiner Tischtennisgruppen, Mittwochs Abends von 20 bis 22 Uhr. Im Sommer nahm er mich Abends auch häufig mit auf den "Platz" zur Leichtathletik, Rennen und Weitsprung üben. Wenn ich dann nach Hause kam, dann hieß es nur noch Ab unter die Dusche, Schultasche für den nächsten Tag packen und dann Ab ins Bett.

Meistens lag ich damals dann in etwa 23 oder 23.15 Uhr im Bett, konnte aber meistens nicht sofort einschlafen, war total aufgedreht und war noch mindestens eine halbe Stunde oder länger wach. Damals habe ich mir dann "angewöhnt", abends entweder noch was zu lesen ("heimlich" natürlich, offiziell sollte ich ja schlafen) oder mich mit Kopfhörern noch vor meinen Fernseher zu setzen (ein Fernseher stand bereits seit der Grundschulzeit in meinem Zimmer, damit meine Mutter, wenn mein Vater im Wohnzimmer die Sportschau guckt, in meinem Zimmer Musiksendungen gucken konnte). 

Damals habe ich mir nachts dann alles mögliche angeguckt, das hat niemals einer mitbekommen. Viele Krimi-Serien (Die Straßen von San Francisco, Starsky und Hutch, Die Profis, 3 Engel für Charlie, Magnum, Tatort usw.), aber auch Dallas, Denver-Clan usw. Jede Nacht saß ich so lange vor dem Fernseher, bis ich so richtig müde geworden bin und endlich schlafen konnte. 

Ich war damals immer so richtig neidisch auf meinen Vater, er konnte sich nach der Arbeit entspannen, sich vor dem Fernseher ausruhen, ich hatte stattdessen nie eine Pause, musste mich mit den Hausaufgaben immer beeilen, damit ich pünktlich zur Nachhilfe damit fertig war, danach hatte ich, wegen dem Sport, ja keine Zeit mehr dazu. Die meisten Hausaufgaben habe ich (wenn überhaupt), in den Pausen (meist kurz vor dem Unterricht) gemacht. An den Wochenenden hatte ich dazu erst recht keine Lust, wollte endlich mal Freizeit haben (im Sommer waren wir Sonntags Nachmittags ja eh immer auf dem "Platz", darauf hat mein Vater immer bestanden). 

Ja, ich fand das früher immer so ungerecht und habe schon ab der 9. Klasse immer gesagt, dass ich endlich Arbeiten gehen will, nach Feierabend auch wirklich endlich Feierabend haben will und dann keine Hausaufgaben und auch keine Nachhilfe mehr haben will. Schule war die meiste Zeit was schreckliches, ich wollte endlich erwachsen werden, endlich Arbeiten gehen und über meine Freizeit selber bestimmen können. Dass Sport weiterhin zu meinem Leben gehören würde, das war ganz klar, den Jazz-Tanz habe ich dann ja bis zu meinem 25. Lebensjahr durchgezogen, bis ich nach dem Bücken (beim Hochheben des vollen Wasserkastens) den Stich im Rücken hatte und mich danach wochenlang nicht mehr so richtig bewegen konnte, aber trotzdem (aus Angst vor Ärzten) damit Arbeiten gegangen bin (damals hat sich diesbezüglich ja mein ganzes Leben, meine ganze Zukunft bezüglich der Therapie, KG usw. verändert). 

In der 10. Klasse hatte ich zwar sehr gute Noten, wäre damit auch für die Oberstufe zugelassen worden und die Lehrer haben alle auf mich eingeredet, dass ich das Abi machen soll, aber davon wollte ich nichts wissen, bloß weg von der Schule, endlich Arbeiten gehen, bloß keine Hausaufgaben und keine Nachhilfe mehr. Es lag dann zwar noch die Berufsschule vor mir, aber das hat mir wesentlich weniger ausgemacht, immerhin hatte ich dort viele Fächer, die mich wirklich interessiert haben. Ja, andere träumen sich schon mal in ihre Schulzeit zurück, ich aber ganz bestimmt nicht, ich bin einfach nur froh darüber, dass ich diese Zeit hinter mir habe. 

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