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Samstag, 15.12. Training (+ Erinnerungen Schulzeit)


Heute Abend geht es mir nicht ganz so gut, ich habe im Moment einen kräftigen Schnupfen. Die Nase läuft ständig und ich habe einen Niesanfall nach dem anderen. Deswegen planen wir für morgen einen absoluten "Schontag" ein. Der Tag im ganzen war eigentlich ganz schön. Heute Mittag war ich zunächst beim Training, was wieder gut, aber auch zum Teil sehr anstrengend gewesen ist, danach waren wir Einkaufen. Als wir nach Hause kamen hatten wir die Eintrittskarten für das "Tattoo auf Schalke" im September 2013 in der Post, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe mich dann zuerst etwa 2 Stunden ausgeruht (das brauchte ich nach dem Training) und anschließend habe ich mich um den Haushalt gekümmert. Ich hatte zwar schon einen leichten Schnupfen, merkte, dass ich was im Körper hatte, aber es hielt sich noch in Grenzen. Am Abend wollten wir dann zusammen Fernsehen gucken und dabei ging es mir dann Schlag auf Schlag schlechter, der Schnupfen kam von Stunde zu Stunde intensiver durch. Im Moment ist es jetzt sehr heftig.

Ja, heute Mittag war ich zum Training. Letzte Woche im Rahmen der KG haben wir uns (meine Physiotherapeutin und ich) über Lehrer im Allgemeinen unterhalten, da ihr Sohn in einem Fach Probleme mit dem Lehrer hat. Dadurch kamen wir dann ebenfalls auf meinen Trainer zu sprechen, der ja ebenfalls Lehrer ist. Die meisten Lehrer, die ich kenne (auch 2 unserer Nachbarn sind Lehrer), unterrichten 2 Fächer. Deswegen haben wir dann "spekuliert", was mein Trainer zusätzlich (zum Sport) eventuell noch unterrichten könnte. Ich könnte es mir zwar laut seiner Homepage vorstellen, bin mir aber nicht sicher. Zuerst wollte ich ihn vorhin dann einfach mal fragen, habe mir das aber erspart. Er ist und bleibt mein Trainer (oder auch mein Therapeut), über seine "Rolle" als Lehrer möchte ich gar nicht weiter nachdenken. 

Ich sage mal so, ich glaube nicht, dass ich mit ihm als "richtigen" Lehrer klarkommen würde. Was ich bis jetzt so mitbekommen habe, wirkt er auf mich ziemlich streng. Im Rahmen des Trainings ist seine Art schon völlig in Ordnung, wenn er bei jeder Übung, mit der ich Anfangs Probleme habe, nachgeben würde, dann gäbe es so einige Übungen (z. B. Thema Hanteln), die ich bis heute nicht annähernd so gut könnte. Ja, aber im Rahmen der Schule bin bzw. war ich diesbezüglich immer ganz anders. Er hat halt das Glück, dass er mich im Rahmen des Trainings, also Privat kennengelernt hat, im Rahmen meines Hobbys (dem Sport) sozusagen. Dadurch bin ich bei ihm wesentlich lockerer, aufgeschlossener und gesprächiger, nicht seit dem ersten Tag, aber inzwischen seit einer ganzen Weile. Wenn er mich jedoch in der "Rolle" Lehrer und Schüler kennengelernt hätte, dann wäre seine Einschätzung über mich mit absoluter Sicherheit völlig anders. 

Wenn ich da an meine Schulzeit denke, damals hatte ich mit den meisten Lehrern große Probleme. Die einzigsten Beiden, mit denen ich mich gut verstanden habe, das waren ja die Beiden, die uns auch auf den Klassenfahrten begleitet haben, so dass sie mich dort etwas lockerer außerhalb der Schule kennengelernt haben. Alle Lehrer, die mich nur in der Schule kannten, fanden keinen "Zugang" zu mir. In der Schule war ich ja immer super still, bekam den Mund nie auf, auch dann nicht, wenn die Lehrer mich gezielt angesprochen haben (gemeldet habe ich mich ja grundsätzlich nie), dann bekam ich höchstens einen roten Kopf, gesagt habe ich aber trotzdem nichts.

Deswegen habe ich auch nur selten Hausaufgaben gemacht. Auf Mathe und Physik hat mein Vater immer "aufgepasst" (sofern er da war und nicht auf Dienstreise), weil das ja sozusagen seine Hobbys gewesen ist, dabei hat er sich immer erkundigt, wie es läuft und Deutsch habe ich immer freiwillig gemacht, weil ich sämtliche Hausaufgaben (sehr viele Textinterpretationen und Aufsätze) auf einer Schreibmaschine getippt habe und dieses Tippen war nunmal seit frühester Schulzeit mein Hobby. Ansonsten habe ich mich in den meisten Fächern immer nur auf die Klassenarbeiten konzentriert, mich kurz davor hingesetzt und den aktuellen Stoff in- und auswendig gelernt, so dass ich zumindest dabei immer ziemlich gute Noten hatte. Dass ich die Hausaufgaben nur ganz selten hatte, das fiel nur äußerst selten auf (häufig habe ich sie, wenn überhaupt, nur in "Stichpunkten" gemacht, aber so gut wie nie ausführlich). Meistens mussten wir sie vorlesen, das ging immer Reihe um. Da ich den Mund vor der Klasse ja eh nie aufbekam, haben mich so gut wie alle Lehrer bei dieser Reihe schließlich übergangen, so dass es völlig egal war, ob ich sie gemacht hatte oder nicht. "Gefährlich" wurde es, wenn die Lehrer (zum Glück nur selten) auf die Idee gekommen sind, diese schriftlichen Hausaufgaben einzusammeln. Dabei fiel es dann natürlich auf.

Hin und wieder bekam ich deswegen dann auch einen "Blauen Brief" mit nach Hause (andere in der Klasse bekamen ihn, weil sie den Unterricht gestört haben, was bei mir nie der Fall gewesen ist, ich im Grunde nur wegen der blöden Hausaufgaben). Manchmal wollten die Lehrer dann nur eine Unterschrift der Eltern haben, das hat meine Mutter dann meistens gemacht, sie war darin sehr locker, hat zwar etwas geschimpft, aber das war es dann. Hin und wieder sollte sie auch zur Schule kommen, was sie aber ebenfalls sehr locker genommen hat. "Gefährlich" wurde es für mich, wenn sie den Brief (was hin und wieder auch vorkam) meinem Vater gegeben hat. Der ist dann super streng geworden, dann gab es mächtig Ärger (und auch einige Schläge) und er hat dann auch eine Zeitlang darauf geachtet, dass ich mal wieder Hausaufgaben mache, hat dann alles kontrolliert. Da er jedoch immer sehr viel gearbeitet hat und immer sehr viel auf Dienstreise war (wochenlange), hatte er gar keine Zeit dazu, sich ständig um meine Schulsachen zu kümmern, so dass die meiste Verantwortung diesbezüglich immer wieder bei meiner Mutter lag und die war halt immer super locker mit solchen Sachen (hat sich, z. B. in Textilgestaltung, höchstens meine Hausaufgaben geschnappt und hat sie für mich fertig gemacht). 

Ja, ich glaube nicht, dass ich mich mit meinem Trainer genauso gut verstehen würde, wenn er mein Lehrer wäre, dass er dann die gleiche Einschätzung über mich hätte, wie es jetzt der Fall ist. Das Gleiche gilt im Prinzip für meinen Chef. Bei ihm bin ich im Grunde genauso still wie früher bei den Lehrern. Er kennt mich so gar nicht von meiner lockeren und offenen Seite. Er weiß im Grunde gar nichts über mich, welche (von meinen Aufgaben) mir am meisten Spaß machen und warum bzw. mit welchen Aufgaben ich Probleme habe und weshalb ich mit diesen Aufgaben nicht so richtig voran komme. Er weiß nur von den Anderen, dass ich Rückstände habe, wieso, weshalb und warum, davon bekommt er gar nichts mit. O. k., daran bin ich natürlich auch nicht ganz unschuldig. Im Grunde hätte ich mich schon vor einiger Zeit mal mit ihm zusammen setzen müssen und in Ruhe (und insbesondere sachlich) über alles Reden sollen, aber das kann ich bei ihm nicht. Das hatte ich schon so oft vor, aber im letzten Moment verlässt mich grundsätzlich der Mut. Ich weiß zwar, dass es besser wäre, aber ich kann es trotzdem nicht. Das ist im Prinzip wieder die gleiche Situation wie damals, als die Lehrer nicht zu mir "durchgedrungen" sind. Er wird deswegen ebenfalls eine völlig andere Einschätzung von mir haben, als mein Trainer. 

Das heutige Training fing wieder mit dem Boxen an. Auch heute konnte ich mich nicht dazu überwinden, mal so richtig zuzuschlagen. Ein paar Schläge waren zwar schon etwas kräftiger, aber bei Weitem nicht so kräftig, wie ich es im Prinzip könnte. Ich traue es mir nicht, dazu fehlt mir absolut der Mut. Mein Trainer hat zwar versucht, mir Mut zu machen, dass nichts passieren kann, dass bei ihm von meinem jetzigen Druck so gut wie nichts ankommt, trotzdem habe ich dabei totale Hemmungen, kann mich nicht überwinden (auch wenn es sich blöd anhört, ich habe irgendwie Angst, ihm bei einem zu hektischen, unkontrollierten Schlag weh zu tun). Vielleicht werde ich im Laufe der Zeit dabei ja etwas mutiger. 

Das Boxen fand ich vom Ablauf her heute schwer. Zunächst jeden Schlag, jede Bewegung mit so einigen Wiederholungen, wobei ich weiterhin mit rechts deutlich mehr Kraft habe als mit links (wie gesagt, obwohl ich bei Weitem noch nicht die ganze Kraft anwende). Danach wurde es dann mächtig schwer und meine Reaktion ließ mal wieder sehr zu wünschen übrig. Nach jedem einzelnen Schlag änderte er die Position seiner Handschuhe, so dass ich jeden Schlag anders ansetzen musste, mal gerade, mal seitlich, mal von unten. Meistens versuchte ich, sämtliche Schläge mit rechts zu machen, was jedoch nicht ging. Jeder Schlag kam bei diesem Durchgang dann sehr "zeitversetzt", weil ich immer erst überlegt habe, wie ich den Handschuh am besten treffen könne. Für diesen Durchgang brauchte ich extrem viel Konzentration. 

Danach folgte eine meiner "Lieblingsübungen" (oder auch nicht...), Sprünge aus der Kniebeuge (und eigentlich wieder tief landen). Das ist eine der Übungen, die ich immer liebend gerne umgehen würde, liebend gerne ganz ausfallen lassen würde, die mein Trainer jedoch regelmäßig mit ins Trainingsprogramm einbaut. 

Dann ging es auf der Matte weiter. Zunächst eine Übung auf allen Vieren. Dabei habe ich dann ganz deutlich den Unterschied gemerkt, ob ich diese Übung innerhalb einer Gruppe nur "andeute" (was ich bei dieser Übung früher immer gemacht habe), oder ob ich sie unter Anleitung intensiv durchführe. Ein Bein angewinkelt anheben, also Oberschenkel waagerecht in Höhe bzw. in Verlängerung des Oberkörpers und den Unterschenkel senkrecht hoch Richtung Decke. Erst nur kurz halten. Dabei folgten schon viele Korrekturen, weil ich ständig ins Hohlkreuz ging (ich konnte dabei den Rücken nicht gerade halten, mein Bauch "hing" ständig durch) und mit dem Kopf nach unten ging (er sollte gerade dabei bleiben). 

Dann auch noch mit dem Bein "wippen", was ich extrem schwer fand, also nach oben wippen. Die unterste Stufe sollte die Waagerechte sein, also die Verlängerung zum Oberkörper (ich ging jedoch automatisch ein ganzes Stück tiefer) und von dort aus so weit wie möglich nach oben (auch dabei auf den geraden Rücken achten, was bei mir ein Ding der Unmöglichkeit war). Er musste dann ständig mit aufpassen, dass mein Bein nicht zu tief ging (er hielt dann immer seine Hand darunter) und dass ich auch wirklich ein Stück nach oben ging. Das ging unwahrscheinlich in die Beine, so intensiv wie heute habe ich diese Übung bisher noch nie durchgeführt (auch nicht bei der KG). Als Abschluss das Bein nochmals nach oben, dann unter den Körper, also unter den Bauch ziehen (Richtung gegengleichen Arm) und wieder nach hinten, nach oben strecken. Natürlich mit beiden Beinen im Wechsel. Diese Übung im ganzen fand ich heute extrem schwer und intensiv.

Danach kamen dann auch noch Übungen auf dem Bauch liegend, was ich ja auch nicht so mag, was aber trotzdem ganz gut geklappt hat. Erst den ganzen Körper anspannen (also auch die Beine), die Arme in U-Haltung und mit dem Oberkörper hoch kommen. Dann die Bewegung vom Schwimmen, also vom Kraulen, Oberkörper hoch, ein Arm gestreckt nach vorne, einer nach unten (nah am Oberkörper) und dann beide Arme immer wieder im Wechsel nach vorne und nach unten. Auch das hat ganz gut geklappt. 

Dann folgten mal wieder die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, die heute ebenfalls sehr gut geklappt haben.

Anschließend ging es auf der Matte, auf dem Rücken liegend weiter. Beine aufstellen, hoch zur Brücke und zunächst oben kurz halten, danach auf der Stelle laufen. Dabei ist er weiterhin um ein vielfaches genauer und gründlicher als meine Therapeutin bei der KG, dass ich dabei immer wieder hoch gehe (weil meine Hüfte dabei mit jedem Schritt etwas tiefer geht), dass ich dabei nur mit den Fersen auf der Matte bin (nicht mit dem flachen Fuß, wie ich es sonst gewohnt bin) und dass ich die Beine deutlich anhebe und relativ langsam laufe. So gründlich ist es bei der KG grundsätzlich nicht. 

Danach kam die Variante, mit der ich noch erhebliche Schwierigkeiten habe. Bei diesem Laufen bei der Brücke mit den Füßen immer weiter nach vorne, also nach unten weg laufen und dann wieder zurück zur Ausgangsposition. Das nach unten Laufen finde ich zwar schon schwer, wäre am liebsten nur die halbe Strecke gelaufen, aber den Rückweg finde ich extrem schwer, der macht mir unwahrscheinlich zu schaffen. Jeder Schritt, jeder Zentimeter ist eine Qual, das geht unwahrscheinlich in die Beine, das zieht ohne Ende. Zum Glück waren es nur zwei Durchgänge, nach dem zweiten Durchgang konnte ich mich am Ende auch nicht mehr oben halten, bin etwas zusammen geklappt. 

Dann ging es abschließend mit verschiedenen Varianten auf dem Rücken liegend weiter (immer darauf achten, dass der Rücken flach auf dem Boden ist). Zuerst die Beine angewinkelt anziehen und die Beine im Wechsel nach unten strecken, rechts, links und dann beide gleichzeitig, mehrere Wiederholungen. Danach die Beine aufstellen, Hände hinter den Kopf und mit dem Oberkörper so hoch wie möglich, oben ruhig halten. Dann noch die Beine angewinkelt anziehen, im Wechsel wegstrecken und den Oberkörper oben drehen, jeweils mit dem Ellenbogen zum gegengleichen Knie. Bei dieser Übung finde ich die Beine immer am schwersten. Es soll ein gleichmäßiger Wechsel sein, so wie beim Fahrrad fahren, aber daran kann ich mich nicht so richtig gewöhnen. Ich will immer beide Beine anziehen, kurz in der "neutralen" angezogenen Position lassen und erst dann wieder das andere Bein strecken. Darauf hat er vorhin dann allerdings intensiv geachtet, wodurch mir diese Übung so richtig schwer gefallen ist. Sobald ich ein Bein etwas anziehe, das andere Bein sofort nach unten weg strecken, immer fließend im Wechsel. Das fällt mir super schwer. 

Heute Abend habe ich einen kleinen Muskelkater, mal sehen, wie es morgen aussieht. Im unteren Rücken habe ich ein deutliches Ziehen und in beiden Beinen (vom Oberschenkel bis runter in die Wade). 

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