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Mittwoch, 12.12. KG + Training


Heute ging es mir seelisch verhältnismäßig gut. Ich war den ganzen Tag über so richtig gut drauf, bin fast schon wie ein "Wirbelwind" durch die Wohnung geflitzt und habe gespült und aufgeräumt, dazu im Hintergrund schöne flotte Musik, das war richtig schön. Ich darf nur nicht an die Arbeitssituation und an meinen Chef denken, dann ist es bei mir schlagartig aus und ich kämpfe mit den Tränen. Nun gut, zum Glück gibt es ja mehr als genug Sachen, mit denen man sich von der Arbeit ablenken kann.

Am Nachmittag war ich zunächst bei der KG. Dort ging es heute mal wieder verstärkt um den Nacken. Also mit dem Rücken auf die Liege legen, obenrum natürlich frei, dann halb Massage für den Schulter- und Nackenbereich und halb manuelle Therapie (wobei sie den Kopf dann wieder in alle Richtungen dreht und dehnt). Zum Schluss hin ein paar Übungen für den Nacken, also gerader Rücken, Schultern ebenfalls kräftig runter drücken, Kopf ganz gerade (also Kinn Richtung Brust), Kopf anheben und oben dann leichten Gegendruck von ihr aus verschiedenen Richtungen, mal von oben auf die Stirn, mal seitlich an der Schläfe und immer den Kopf völlig ruhig halten. Im großen und ganzen hat alles ganz gut geklappt.

Bei der anschließenden Massage ging es in erster Linie um den Rücken, insbesondere um den Schulter- und Nackenbereich. Ich nehme an, dass ich wegen der seelischen Aufregung in den letzten Tagen deutlich verspannter war, meine Physiotherapeutin meinte allerdings, dass bei diesem kalten Wetter viele Patienten damit Probleme haben. Bei den kalten Temperaturen verspannt man sich automatisch etwas mehr, das ist völlig normal. 

Danach ging es weiter zum Training. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Übungen, was für ein Programm in eine halbe Stunde Trainingszeit passen. Die Entscheidung, diese halbe Stunde zusätzlich einzubauen, war meiner Meinung nach absolut richtig.

Als mein Trainer mich anfangs auf die jetzige Arbeitssituation angesprochen hat, da habe ich kurzzeitig mit den Tränen gekämpft, hatte mich zum Glück aber schnell wieder unter Kontrolle. Durch die ganze Situation wird mein "Brass" auf meinen Chef jetzt auch immer größer. Ich hatte ganz bestimmt nicht vor, jetzt einen Krankenschein zu nehmen, ich hätte meine Aufgaben so gut es geht durchgezogen. Aber nun gut, da ich ja eh schon des Öfteren vorhatte zu wechseln, sehe ich diese Situation jetzt als Chance an, endlich diesen Schritt durchzuziehen. Ein richtiges Zurück in meine bisherige Abteilung gibt es für mich jetzt nicht mehr. Wie ich letztens schon geschrieben habe, man kann anderen (ich meine jetzt ein paar von meinen Kolleginnen) nur vor den Kopf gucken, aber leider nicht hinein. Ihr wahres "Gesicht", wie sie über einen denken und insbesondere auch, wie sie beim Chef über einen reden, das erfährt man leider erst in solchen Situationen. Aber daraus lernt man halt, dass es mehr als genug Menschen gibt, denen man besser nicht vertrauen sollte. 

Wie mein Trainer vorhin schon gesagt hat, ich solle diese freie Zeit (den Krankenschein) jetzt für mich nutzen. Zum einen mal wieder mehr Trinken (in letzter Zeit habe ich täglich etwa einen halben Liter getrunken) und natürlich auch beim Sport bleiben. Insbesondere hat er dabei das Fahrrad fahren angesprochen (dass ich die festen Termine immer einhalte, das weiß er). Ja, das Fahren nehme ich mir zwar immer wieder vor, ziehe es aber leider selten durch. Mir fallen halt gerade im Haushalt immer mehr als genug andere Sachen ein, die ich "mal eben" erledigen will und das Fahren bleibt dann meistens auf der Strecke. Aber diesbezüglich will bzw. muss ich meine Zeit demnächst wirklich mal anders einplanen.

Im Moment versuche ich jetzt, den Brass, den ich bezüglich der Arbeit habe, in positive Energie beim Sport umzuwandeln. Am Montag bei der KG hat das ja schon sehr gut geklappt. Auch beim heutigen Training hat es ziemlich gut geklappt, nicht bei allen Übungen, aber bei den meisten.

Es fing mit Hantel-Übungen an, womit ich ziemlich gut klargekommen bin (dazu leichte Schrittfolgen mit den Beinen). Mit den Armen hatte ich dabei gar keine Probleme, nur mal wieder mit dem Rücken. Egal ob ich mit den Armen nach vorne, zu den Seiten oder nach oben gehen sollte, der Rücken sollte "eigentlich" gerade bleiben. Ich war mir bei den meisten Bewegungen sicher, dass ich gerade bin, mein Trainer anscheinend nicht, auf jeden Fall folgten immer wieder aufs Neue Korrekturen, bis ich dann wirklich gerade war. Das merke ich selber aber nicht. Insbesondere wenn ich mit den Armen nach oben gehe, dann wird es ganz "gefährlich", weil ich dann immer automatisch mit dem Oberkörper etwas nach hinten ausweiche (im Unterbewusstsein, das merke ich selber gar nicht). Sofort kommen dann die Korrekturen, bis Oberkörper und Arme wirklich gerade sind. 

Heute waren es etwa 15 Minuten Übungen mit diesen Hanteln und anschließend etwa 15 Minuten Übungen auf dem Boden, also auf der Matte. Zuerst aus allen Vieren hochdrücken zur Liegestütz-Position, also die Beine durchdrücken. Das Hochdrücken klappt immer schneller, besser und leichter, aber oben kann ich mich weiterhin kaum halten, sobald das große Zittern losgeht, gehe ich relativ schnell wieder runter. "Mittig" kann ich mich oben relativ gut halten, aber ich soll dann immer, halt die normale Liegestütz-Position, mit dem Körper nach vorne gehen, mit dem Kopf vor die Arme. Umso weiter ich dann nach vorne gehe, umso schneller und intensiver geht bei mir das große Zittern los (im Oberkörper und in den Beinen), dann habe ich keine Chance mehr, mich oben zu halten (die Spannung zu halten) und gehe zügig wieder runter. 

Dann kam eine Übung, bei der ich mich mächtig geärgert habe. Das gleiche, also wieder dieses Hochdrücken, aber dieses Mal mit den Unterarmen auf den Boden (nicht wie zuvor mit den Händen aufstützen). Das habe ich letztens (vor ein paar Wochen) noch nach dem Fahrrad fahren zu Hause probiert, kam jedoch nicht hoch. Spontan wollte ich vorhin deswegen mal wieder sagen, dass ich das nicht kann. Da ich meinen Trainer diesbezüglich inzwischen ja gut genug kenne, habe ich mir diesen Satz jedoch lieber verkniffen. Außerdem, so viel Wut, so einen Brass wie ich bezüglich der Arbeitssituation zur Zeit habe, wäre es durchaus möglich gewesen, dass ich auch das jetzt endlich schaffe. Ich habe es drei Mal versucht, aber es klappte nicht. Ich kam zwar mit den Beinen ein ganzes Stück vom Boden hoch, aber egal, wie sehr ich mich anstrengte, wie sehr ich die Beine anspannte, ich bekam sie absolut nicht durchgedrückt. Das hat mich in diesem Moment mächtig geärgert. Woran ich in diesem Moment spontan denken musste? An den Film Dirty Dancing, als "Baby" über die Brücke geht, die Tanzschritte übt und immer wieder aus dem Rhythmus kommt. So ähnlich habe ich mich vorhin ebenfalls geärgert (Grins....).

Danach ging es auf dem Rücken liegend weiter. Es folgte eine "Wechsel-Kombination", die ich zum Teil sehr schwer fand. Zwei Durchgänge. Erst im Liegen, Beine aufstellen, gerade hoch, also gerade Crunches, möglichst hochkommen, oben halten, nur ganz leicht vor und zurück (höchstens 2 cm). Danach hochkommen, also hinsetzen mit dem Oberkörper etwas zurück in die Diagonale, dort halten und ebenfalls ganz leicht vor und zurück (dabei hat er darauf geachtet, dass ich dabei nicht zu hoch komme, nicht in den "Entspannungsbereich" komme). Soweit, so gut, bis dahin war es kein Problem.

Dann ging es liegend mit den seitlichen Crunches weiter, also etwas hochkommen und zur Seite hin ziehen. Im Liegen finde ich seitliche schon deutlich schwerer, aber es ging noch. Ja, aber dann das gleiche wie zuvor im geraden Sitzen. Wieder im Sitzen zurück in die Diagonale und von dort nicht gerade hoch sondern halt zur Seite. Das fand ich heute am schwersten. Zum einen die Übung an sich (bezüglich der Bauchmuskeln), aber insbesondere auch was das Gleichgewicht betrifft. Um mich etwas stabil zu halten, dabei nicht völlig umzukippen, habe ich versucht, mich mit den Füßen etwas auszugleichen (die Fersen waren dabei kräftig auf dem Boden). Ich habe die Füße dabei so heftig angespannt, dass der Krampf nicht lange auf sich warten ließ. Als ich zur rechten Seite rüber ging, hatte ich den Krampf im rechten Fuß (nicht super heftig, aber dennoch deutlich spürbar), zur linken Seite dann halt im linken Fuß (jede Seite sowohl im Liegen als auch im Sitzen mit 2 Durchgängen, jedes Mal etwa 10 Mal). Dieses Ausbalancieren fand ich bei dieser Übung schwerer als die Übung für die Bauchmuskeln an sich. Danach musste ich die Füße dann erstmal etwas auslockern.

Als ich heute Abend dann zu Hause war, bekam ich mal wieder einen kleinen Hustenanfall. Mein Freund kam daraufhin direkt mit den Hustentropfen an (Codeintropfen-CT). Er meinte erst zu mir, dass ich sie besser ohne Wasser einnehmen solle (er hatte den Zettel nicht ganz gelesen). Die waren so extrem bitter, dass ich sofort so ein richtiges "Schweppes-Gesicht" (wie damals in der Werbung) gemacht habe (Grins). Daraufhin meinte er, dass ich vielleicht doch etwas nachtrinken solle (wie gnädig..... Grins). Diese Tropfen machen wirklich müde, etwa eine halbe Stunde später stand ich völlig neben mir und konnte mich nicht mehr wachhalten. Nach etwa zwei Stunden Schlafen war ich dann jedoch wieder so richtig wach. Aber immerhin hat der Hustenreiz seitdem wirklich deutlich nachgelassen. 

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