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Heute Abend geht es mir alles andere als gut. Am Nachmittag hatte ich ein Gespräch mit meinem Chef. Freiwillig wäre ich ganz bestimmt nicht zu ihm gegangen, aber es ließ sich nicht vermeiden (er wollte mit mir sprechen). Ich möchte hier lieber nicht im Detail auf dieses Gespräch eingehen, nur in Kürze: 

Wegen meines Arbeitsrückstandes ist er der Meinung, dass ich nicht arbeitsfähig bin und hat mich als krank nach Hause geschickt. Ich verstehe das alles nicht, kann mich nicht in ihn hinein denken. Als ich vor rund einem Monat die kräftige Erkältung hatte, einschließlich "Rassel-Husten" und Stiche in der Brust, aber dennoch damit Arbeiten gegangen bin (um alle Aufgaben, einschließlich Post- und Telefondienst im Griff zu haben), da hieß es von allen Seiten, schön, dass Sie wieder da sind (wenn ich zum Arzt gegangen wäre, dann wäre ich mit Garantie krankgeschrieben worden). Und jetzt, wo es mir soweit wieder gut geht (einen Husten habe ich allerdings immer noch), nur weil ich einen Rückstand habe, werde ich nach Hause geschickt und soll mich krankschreiben lassen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich mir jetzt mit 100 prozentiger Sicherheit keinen Krankenschein geholt hätte. Die Terminsachen habe ich alle soweit im Griff und den Rückstand versuche ich nach und nach aufzuarbeiten. Aber dazu habe ich ja jetzt keine Chance mehr. 

Mit meinem Chef kann ich einfach nicht reden, wenn er seine feste Meinung hat, dann komme ich bei ihm nicht mehr durch. Gegen ihn bin ich völlig machtlos, er ist einfach am "längeren Hebel". Morgen früh gehe ich zum Arzt und versuche einen Krankenschein zu bekommen (so wie es mein Chef will). Die Sache mit dem Wechsel der Abteilung ist auf jeden Fall in die Wege geleitet worden. Einen anderen Ausweg aus dieser Situation sehe ich wirklich nicht mehr, da ich bei uns ganz bestimmt auf keinen grünen Zweig mehr kommen werde. In dieser Abteilung werde ich nie mehr glücklich und ausgeglichen werden, diesbezüglich ist der Zug längst abgefahren.

Ehrlich gesagt, langsam verstehe ich, was mein Trainer mir die ganze Zeit sagen will (auch wenn es jetzt eh zu spät ist). Wenn ich bereits Anfang September, als mein Kollege in Urlaub gegangen ist (also noch Wochen vor seinem Krankenschein), um Unterstützung gebeten hätte (bezüglich Post- und Telefondienst), dann hätte man das schlimmste eventuell noch verhindern können. Dann hätte ich viel mehr "Luft" für meine eigenen Aufgaben gehabt, hätte auch mehr Möglichkeiten gehabt, den Rückstand nach und nach aufzuarbeiten. Stattdessen war ich viel zu pflichtbewusst, habe mich wochenlang um alles ganz alleine gekümmert, habe jegliche Vertretungsaufgaben von den Anderen ferngehalten, so dass ich an einigen Tagen fast ausschließlich mit diesen Aufgaben beschäftigt war und für meine eigenen Aufgaben so gut wie gar keine Zeit mehr gefunden habe (wodurch der Rückstand dann immer größer geworden ist). Ja, und als "Dank" dafür (wegen diesem Rückstand) werde ich jetzt als krank nach Hause geschickt. Ich verstehe das alles nicht. 

O. k., ja, mein Trainer hat recht, ich hätte meinen Chef bezüglich dieser Unterstützung viel früher ansprechen sollen, aber jetzt ist es zu spät, jetzt "ist das Kind in den Brunnen gefallen" (womit früher oder später auch zu rechnen gewesen ist). Aber Menschen, die selbstbewusst genug sind (so wie mein Trainer, sonst könnte er kaum als Lehrer arbeiten), die können sich nunmal nicht in mich hinein versetzen, wie groß meine Angst vor solchen Gesprächen ist. Die Anderen können zwar "andeutungsweise" verstehen, dass ich Hemmungen vor solchen Gesprächen habe, aber wie heftig es wirklich in mir aussieht, das können sie dann doch nicht verstehen. 

Da habe ich alles versucht, um den Anderen nicht zur Last zu fallen, um den Anderen zusätzliche Aufgaben zu ersparen (was mein Chef anscheinend anders sieht), und als Dank dafür kann ich jetzt morgen sehen, dass ich einen Krankenschein bekomme. Wirklich verstehen kann ich die ganze Situation immer noch nicht, ich wäre liebend gerne weiter arbeiten gegangen, das meine ich völlig im ernst. Ich habe auch heute wieder einen ganzen Schwung Arbeit weg bekommen und hatte mir bereits für morgen Aufgaben zurecht gelegt (um die sich jetzt meine Kolleginnen kümmern sollen). 

Im Prinzip habe ich auf der Arbeit den gleichen Fehler gemacht, wie in meinem früheren KG-Institut. Wenn es einem irgendwo nicht mehr gefällt, wenn man sich irgendwo total unwohl fühlt, dann sollte man nicht warten, bis es einen seelisch völlig runter zieht, sondern man sollte rechtzeitig reagieren, die "Reißleine" ziehen und sich nach neuen Möglichkeiten umsehen. Im Rahmen der Therapie habe ich es ja 2,5 Jahre in dem früheren Institut ausgehalten, bevor ich mich dann endlich auf die Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten gemacht habe. Ja, und etwas besseres als mein Trainer und meine Physiotherapeutin (und jetzt auch der Wassergymnastik und dem Schwimmen) konnte mir wirklich nicht passieren. Jetzt hoffe ich mal, dass ich bezüglich der Arbeit zumindest annähernd so viel Glück haben werde. Bereits vor ein paar Jahren wollte ich die Stelle wechseln, habe damals aber nach ein paar Absagen leider viel zu früh aufgegeben. Ich wünschte, ich wäre damals in diesem Bereich ehrgeiziger gewesen und hätte weiter gesucht, vielleicht hätte sich damals ja eine gute Chance ergeben (ja, damals habe ich leider viel zu schnell aufgegeben, aber aus solchen Fehlern lernt man halt, manchmal leider erst, wenn es zu spät ist, ich hoffe, dass ich jetzt noch die Chance bekomme, irgendwo einen völlig neuen Start zu wagen). 

Bei der heutigen KG habe ich direkt zu Beginn zu meiner Therapeutin gesagt, dass ich heute bloß keine Schonung will, ich brauchte etwas um mich abzureagieren. Daraufhin haben wir ein sehr gutes "Power-Programm" durchgezogen, was mir so richtig gut getan hat. Ich bekam so "Hanteln", also so Manschetten um die Fußgelenke und in die Hände ebenfalls Hanteln. Dann ging es los. Es fing völlig harmlos an und wurde dann von Übung zu Übung intensiver. Zunächst nur leichtes auf der Stelle laufen, dann beim Laufen die Knie möglichst hoch ziehen, danach mit den Fersen Richtung Po, dann die gestreckten Beine möglichst hoch nach vorn, anschließend nach hinten und dann zur Seite. Mit den Armen parallel dazu mal gestreckt seitlich hoch (bis in Schulterhöhe), mal vorne hoch (bis zur senkrechten), mal in Schulterhöhe lassen und von den Seiten nach vorne, mal nach vorne boxen, mal zu den Seiten, mal nach Oben. Danach mehr Power, schnelles Laufen auf der Stelle, dabei dann ebenfalls die Beine also die Knie möglichst hoch ziehen. Trotz der Manschetten um die Fußgelenke fiel mir heute alles super leicht, so viel Energie wie heute hatte ich beim Sport schon seit sehr langer Zeit nicht mehr. Mehrmals wurden meiner Therapeutin meine Bewegungen schon zu intensiv und sie bremste mich dann etwas aus (bevor ich mir bei hektischen Bewegungen noch Verrenkungen zuziehe). Ja, aber dieses Auspowern hat mir so richtig gut getan.

Zum Abschluss folgten dann leider noch Übungen fürs Gleichgewicht, womit ich mal wieder erhebliche Schwierigkeiten hatte. Mal nur auf einem Fuß zu stehen, dann dabei gleichzeitig mit dem Oberkörper nach vorne (also Oberkörper und angehobenes Bein waagerecht in einer Linie), wobei sie mich etwas festhalten musste, weil ich immer wieder das Gleichgewicht verloren habe. Und als letztes der Ausfallschritt, womit ich ja eh immer Probleme habe. Beim nach vorne gehen die Arme (weiterhin alles mit Hanteln) gestreckt nach vorne, Oberkörper nach vorne neigen, vorderes Bein tief einknicken, aber hinteren Fuß dennoch flach auf dem Boden halten (dabei war sie heute super genau, dabei folgten heute so einige Korrekturen). Wieder kurz nach hinten gehen, also gerade auf beiden Beinen stehen und wieder weit nach vorne gehen (mit jeder Seite mehrere Wiederholungen).

Jetzt habe ich in den Armen nach langer Zeit mal wieder einen kleinen Muskelkater (wie gesagt, ich habe die Bewegungen zum Teil mit extrem viel Power durchgeführt, was mir aber wirklich super gut getan hat, dieses "Abreagieren" musste nach dem heutigen Tag einfach sein). Fahrrad bin ich heute dann allerdings nicht mehr gefahren, habe mich nur noch um den Haushalt gekümmert. Trainingsmäßig hat die KG heute voll und ganz gereicht. 

So, mal sehen, wie es morgen früh beim Arzt dann läuft. 

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Kommentare

RABE [Tb: Ein Stück von mir ..... Liebe, Leben....] - 11.12.2012 23:54
ich kenne Dein Problem mit dem Pflichtbewußtsein ......... man schuftet und ackert und will das Minus der Kollegen auffangen und eigentlich hätte man nur sagen müssen, daß es so nicht geht. Ich bin leider genauso wie Du ...........
Was diese Übungen angeht - da wünsche ich Dir viel Durchhaltevermögen ........ ich könnte das nicht. Gute Nacht .......... Rabe


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