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Samstag, 08.12. Training


Auch das heutige Training verlief wieder "anders", aber trotzdem gut. Mein Trainer versucht mich im Moment seelisch wieder etwas aufzubauen. Ich bin immer noch froh darüber, dass ich letztes Jahr nicht auf meine Mutter gehört habe und mich bei der Suche nur auf Trainer mit der A-Lizenz konzentriert habe. Meine Mutter hatte zwar kein Verständnis dafür, aber ich bin trotzdem nur nach Sympathie und nach meinem Gefühl gegangen. Dabei war er ja nicht der einzigste Trainer, der mir sympathisch war, dessen Homepage ich mir näher angesehen habe (heute Nachmittag hatte ich noch mit einem weiteren Trainer übers Internet Kontakt, der ebenfalls auf meiner Liste stand und versucht, mich übers Internet mit guten Sprüchen wieder etwas aufzubauen). Die Homepage meines Trainers fand ich inhaltlich halt am ansprechendsten, am interessantesten. Deshalb habe ich mich dann ja auch mit ihm in Verbindung gesetzt.

Wobei ich immer noch sagen muss, dass ich froh darüber bin, dass ich seinen Beruf, also dass er Lehrer ist, überlesen habe. Lehrern gegenüber habe ich nunmal sehr viele Vorurteile (bzw. viele schlechte Erfahrungen aus meiner Schulzeit) und ich glaube nicht, dass ich mich mit ihm in Verbindung gesetzt hätte, wenn es mir von Anfang an aufgefallen wäre. Dann hätte ich bei ihm mit ziemlicher Sicherheit einen Rückzieher gemacht. Zum Glück habe ich das dann erst realisiert (bzw. mitbekommen), nachdem die "Probestunde" so gut gelaufen ist und ich mich längst dafür entschieden hatte, mit ihm zusammen zu trainieren. 

Bei dem Probetraining haben wir zunächst ein längeres, ausführliches Gespräch über meinen Gesundheitszustand (und meine bisherigen Erfahrungen mit der KG usw.) geführt. Anfangs hatte ich echt Angst, dass er einen Rückzieher machen könnte, dass ihm eine chronische Patienten bzw. Kundin auf Dauer zu anstrengend wird, was mir zuvor ja bei mehreren Physiotherapeuten ebenfalls so passiert ist (wörtlich gesagt worden ist). Nach so schlechten Erfahrungen wird man nunmal "etwas" skeptisch. Ich hatte zwar die Hoffnung, dass es mit ihm ein dauerhaftes, regelmäßiges Training wird (sonst wäre ich auch nicht zu dem Probetermin gegangen), aber dennoch war ich lange Zeit diesbezüglich sehr ängstlich, ob es ihm auf Dauer nicht auch zu anstrengend wird und er dann ebenfalls (so wie die Physiotherapeuten) das Training wieder beenden würde. Zum Glück haben sich bei ihm diese Befürchtungen absolut gar nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil, ihm fallen immer wieder neue Übungen und Herausforderungen ein. 

Ja, und beim Probetraining hat er bei mir dann eh direkt "tausend Punkte" gesammelt. Er war der Erste und einzigste (von allen Physiotherapeuten und einschließlich meines ersten Trainers), der mich nicht "geschont" hat (nach dem Motto mit Schmerzen so langsam und wenig wie möglich zu bewegen), sondern direkt "aufs Ganze" gegangen ist. Er hatte keine "Berührungsängste" und zog direkt ein volles Programm durch. Natürlich konnte ich davon einiges nicht (Thema schwache Bauchmuskeln), manche Übungen davon kann ich bis heute noch nicht so richtig, aber trotzdem hat er dadurch von mir sofort ein richtiges Bild bekommen, wo meine Schwächen sind und wo er mit dem Training gezielt ansetzen kann. Das fand ich total klasse, das hat mir total imponiert. 

Erst beim anschließenden Gespräch, also ganz zum Abschluss, als wir gesagt haben, dass wir dann in der nächsten Woche mit dem Training beginnen werden, habe ich mehr oder weniger durch "Zufall", als wir über das Schwimmen gesprochen haben, erfahren, dass er Lehrer ist. O. k., in dem Moment bekam ich wirklich einen Schrecken und habe gedacht, Nein, das darf jetzt wirklich nicht wahr sein. Aber wie gesagt, nachdem das Probetraining so super gut gelaufen ist, hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt ja eh längst für das gemeinsame Training entschieden. Wenn ich es anfangs mitbekommen hätte, dass er Lehrer ist (im Internet habe ich es ja zum Glück überlesen, sonst hätte ich mich mit ihm gar nicht erst getroffen), dann wäre ich beim Probetraining ganz bestimmt total voreingenommen gewesen und hätte bei ihm wahrscheinlich nur nach Fehlern gesucht (wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich bei ihm dann auch Fehler gefunden hätte). Natürlich bin ich jetzt total froh darüber, wie alles gelaufen ist und dass ich mich für ihn entschieden habe, dass das Training so super gut verläuft.

Ja, heute haben wir zu Beginn ein etwas längeres Gespräch geführt. Er versucht halt, mich seelisch wieder etwas aufzubauen, was ich von ihm auch total nett finde. Bei diesem Gespräch (und auch bei ähnlichen Gesprächen, die wir bereits geführt haben) habe ich dann schon das Gefühl, dass er mit einer solchen "Gesprächsführung" aus seiner "Rolle" als Lehrer Erfahrung hat, dass er halt schon "ähnliche" Gespräche (bei Problemen) mit seinen Schülern geführt hat. In solchen Momenten finde ich es dann gar nicht schlecht, dass er damit zumindest Erfahrung hat. 

O. k., vorhin wollte er mir dann erklären, dass es bei Problemen immer besser ist, wenn man von sich aus den Chef anspricht (oder wie in seinem Fall, wenn Schüler auf ihn zukommen), als wenn der Chef einen auf Probleme ansprechen muss. Egal wie schwer die Überwindung dabei ist, dieser Weg wäre trotzdem immer besser. Natürlich weiß ich, was er mir damit sagen will und in den meisten Fällen trifft das sicherlich auch zu, aber ganz bestimmt nicht bei meinem Chef und mir. Bei uns "brodelt" es schon seit längerer Zeit und meine Gedanken, mir eine andere Stelle zu suchen, die existieren jetzt schon eine ganze Weile (ganz bestimmt nicht erst seit dieser Woche). Bis jetzt fehlte mir nur irgendwie der Mut zu diesem Schritt. Ich habe schon seit längerer Zeit das Gefühl, dass mein Chef mich "auf dem Kieker" hat. Selbst die Gespräche, die ich beginne, also wenn ich von mir aus auf ihn zugehe, enden seit einiger Zeit nur noch in Vorwürfen. Da kann ich machen, was ich will. Alle Gespräche laufen nach dem gleichen Schema ab, ich bin immer die "Doofe", immer die schlechteste, immer die langsamste, völlig egal, was ich alles mache, was ich am Tag alles schaffe, alle anderen sind grundsätzlich besser als ich. Das hat er mir jetzt schon des Öfteren wörtlich so gesagt. Deswegen habe ich ja inzwischen so eine Angst vor ihm bzw. vor Gesprächen mit ihm. Egal worum es eigentlich ging, alle Gespräche enden gleich, in den gleichen Vorwürfen, da kann ich machen, was ich will. Mit ihm kann man nicht vernünftig reden, das habe ich längst aufgegeben. Und wenn man sich dann mal erlaubt, sich zu rechtfertigen, dann fährt er sehr schnell aus der Haut, wird sauer und ist ruckzuck auf "180", das habe ich auch schon mehrmals mitbekommen. Deswegen habe ich auch keinen Sinn darin gesehen, ihn auf meine aktuellen Probleme anzusprechen. Ich hätte genau gewusst, wie das Gespräch dann gelaufen wäre.

Im Rahmen des heutigen Gespräches, um mich halt seelisch aufzubauen, fing mein Trainer dann noch an, von meinen "positiven Eigenschaften" zu sprechen, wie ich mich selber sehe und wie er über mich denkt (also wie er mich im letzten Jahr kennengelernt hat). Von der "Taktik" her fand ich das Gespräch gar nicht schlecht, zumal mir im Moment nach jeder positiven Eigenschaft auch wieder negative Sachen eingefallen sind (gerade im Moment in dieser "Depri-Phase"), was er jedoch sofort wieder auf die positiven Seiten lenkte. Auf die einzelnen Punkte möchte ich hier lieber nicht eingehen, das ganze Gespräch war mir eh sehr peinlich bzw. unangenehm (obwohl es "psychisch" gesehen gut gewesen ist). Gut, dass es im Trainingsraum keinen Spiegel gibt, so extrem warm, wie mein Gesicht dabei war, war ich mit ziemlicher Sicherheit total rot, aber dagegen kam ich in diesem Moment absolut nicht an (mein Trainer ist darüber zum Glück kommentarlos weg gegangen). 

Das anschließende Training war dann etwas kürzer, aber dennoch sehr intensiv. Es fing an im Ausfallschritt mit verschiedenen Bewegungen für die Arme, also alles mit 2,5 Kilo Hanteln. Für die Arme war das so gut wie kein Problem (abgesehen davon, dass die Schulterblätter immer wieder zu weit vorne waren), aber mit den Beinen hatte ich Probleme ohne Ende. Das Gewicht sollte die ganze Zeit auf dem vorderen Bein bleiben, was bei mir jedoch nicht geklappt hat. Ich verlor immer wieder das Gleichgewicht und verlagerte das Gewicht dann automatisch nach hinten, auf das hintere Bein. Es folgten dadurch Korrekturen ohne Ende und zwischendurch habe ich deswegen auch etwas genervt aufgegeben, habe es dann natürlich nach einer kleinen Pause weiter gemacht. Im Ausfallschritt muss ich immer mächtig kämpfen, damit habe ich immer Probleme. 

Auch im Wasser kann ich das nicht so richtig, das war ja die Übung, mit der ich am Donnerstag bei der Wassergymnastik so Probleme hatte. Im Ausfallschritt, Gewicht auf dem vorderen Bein, etwas runter in die Knie, mit dem Oberkörper etwas nach vorne beugen und dann (eigentlich im Rhythmus der Musik) das hintere Bein, also das Knie ganz nach vorne anziehen und wieder nach hinten wegstrecken, immer wieder vor und zurück. Bei allen hat es geklappt, nur bei mir nicht. Die Schnelligkeit sowieso nicht und dann konnte ich nicht ruhig auf dem vorderen Bein stehen bleiben (hatte mit beiden Seiten die gleichen Probleme), habe viele kleine Pausen eingelegt, kurz das hintere Bein wieder abstellen, das Gleichgewicht finden und dann ging es weiter, bis ich das Gleichgewicht schon wieder verloren habe. Solche Übungen (im Ausfallschritt im Allgemeinen) finde ich immer super schwer. Mal habe ich versucht, die Arme dabei seitlich in der Waagerechten zu halten (um mich etwas auszubalancieren), mal nahm ich beide Hände auf das vordere Bein, stützte mich sozusagen auf dem Knie dabei ab. Genutzt hat alles nichts, das Gleichgewicht habe ich dennoch immer wieder aufs Neue verloren.

Vorhin ging es dann auf der Matte weiter. Zunächst die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, was mir heute schwer fiel, weil mein ganzer Körper dabei am zittern war ohne Ende (das ist bei mir "tagesform" abhängig, an manchen Tagen klappt es besser, an anderen halt deutlich schlechter). 

Danach auf alle Viere und zur Liegestütze hochdrücken, also die Beine gestreckt durchdrücken. Das klappt immer besser, dabei komme ich immer besser und schneller hoch. Oben kann ich mich allerdings nicht allzu lange halten, schon nach kurzer Zeit geht das Zittern im Oberkörper und in den Beinen los, dann muss ich aufpassen, dass ich einigermaßen langsam und gleichmäßig wieder auf die Matte runter komme (am liebsten würde ich mich in diesem Moment immer fallen lassen, einfach "zusammen klappen", aber das ist für die Knie zu gefährlich, wenn sie zu schnell auf dem Boden auftreffen). 

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter. Zuerst kurz hoch zur Brücke, anschließend Übungen für die Bauchmuskeln. Erst beide Hände hinter den Kopf, Beine aufstellen und mit dem Oberkörper so hoch wie möglich. Danach nur noch eine Hand hinter den Kopf und mit der anderen Hand zum gegengleichen Bein, das Bein dann jeweils kräftig nach oben ziehen, also Spannung zwischen Bein und Arm. Beide Seiten im Wechsel, anschließend auch noch beide Beine gleichzeitig anziehen und mit beiden Händen gleichzeitig vor die Knie drücken. Damit habe ich immer noch große Probleme. Mit dem Oberkörper hochkommen und Spannung in den Armen und im Bauch, das ist dabei das geringste Problem, aber die Beine (bzw. das jeweilige Bein) gleichzeitig mit Spannung anzuziehen, das fällt mir unendlich schwer, das klappt so gar nicht. Das haben wir auch schon des Öfteren bei der KG gemacht. Die Kraft im Oberkörper bzw. in den Armen ist so groß, dass ich die Beine locker nach unten wegdrücken kann. Ich schaffe es nicht, dabei in den Beinen genug Kraft, genug Druck aufzubauen, um die Beine stabil oben zu halten bzw. einen Druck gegen meine Arme zu erzeugen. Mit dieser Übung habe ich jedes Mal ganz erhebliche Probleme.

Als Abschluss beide Arme neben den Körper legen, beide Beine angewinkelt so hoch wie möglich ziehen, kurz halten und langsam wieder runter, nicht ganz ablegen, direkt wieder hoch. Dabei natürlich den Bauch anspannen, den Rücken die ganze Zeit runter drücken. Das hat heute sogar verhältnismäßig gut geklappt. Es gab schon Tage, an denen ich damit wesentlich mehr Probleme hatte. 

Ja, ich sage mal so, bezüglich unserer Gespräche (dass er versucht, mich seelisch wieder etwas aufzubauen) und natürlich auch bezüglich des Trainings (zur Zeit bin ich absolut schmerzfrei, was für mich wirklich ein Wunder ist), es geht  nichts über einen guten Personal-Trainer!!!! 

Auch mein Freund versucht im Moment alles, um mich wieder auf andere, auf positivere Gedanken zu bringen. Am Sonntag Mittag fahren wir ja in die Stadt, zum verkaufsoffenen Sonntag. Dann erstmal beim Juwelier den Gutschein einlösen. Für Nachmittags haben wir bei unserem "Griechen" einen Tisch reserviert (dort waren wir zuletzt anlässlich meines Geburtstages). Mein Freund hat schon gesagt, nach der stressigen letzten Woche (also dem seelischen Stress) soll ich mir dort morgen ruhig mal wieder einen leckeren Nachtisch gönnen. Aber ab Montag ist dann wieder Diät und regelmäßiges Fahrrad fahren angesagt. Mein Ziel, die 75 bzw. später auch 70 Kilo, will ich ja nicht völlig aus den Augen verlieren (mein Trainer hat mich vorhin ebenfalls daran erinnert). 

Heute ist ein netter Nachbar von uns ausgezogen. Wir haben hier 4 Jahre lang "Tür an Tür" gewohnt, haben uns echt gut verstanden, haben oft zusammen gestanden und uns unterhalten (er ist Anfang 50). Mit seiner Frau und seinem Sohn haben wir uns so gar nicht verstanden, die Frau war total eingebildet und der Sohn immer völlig "aufgedreht", noch schlimmer als meine Mutter und das will was heißen. Deswegen hätte ich auch nie Lehrerin werden können. Mit ruhigen Kindern habe ich keine Probleme, damit komme ich sehr gut klar, aber mit aufgedrehten, "hyperaktiven" Kindern, wovon ich schon einige kenne, habe ich große Probleme. Damit komme ich so gar nicht zurecht. Die beiden haben sich vor ein paar Monaten getrennt, seine Frau ist mit dem Sohn bereits vor einigen Wochen ausgezogen. Heute war nun sein großer Umzug. Er war zwar vorhin bei uns, also an unserer Türe, aber ich habe mich nicht von ihm verabschiedet. Ich konnte es nicht. So nah am Wasser, wie ich im Moment bin (auch heute Mittag, beim Gespräch mit meinem Trainer, sind mir wieder etwas die Tränen gekommen), konnte ich es nicht. Ich hatte Angst, dass ich in Tränen ausbreche. Dieser Nachbar war wirklich total in Ordnung, total nett, mit ihm konnte man sehr gut reden. Er ist KFZ-Meister und hat meinem Freund viele Male (kostenlos) bei unserem Auto geholfen, wenn es damit Probleme gab. Wer weiß, wer jetzt in dieser Wohnung einzieht. Es waren schon mehrere dort, die die Wohnung besichtigt haben. 

Heute Abend hat mein Freund mir "leider" etwas gegönnt. Er wollte mir was Gutes und kam mit einem Glas Rotwein an (Merlot), den ich zwar sehr gerne trinke (der schmeckt so richtig "süffelig", wie ich es aus Scherz immer nenne), aber der haut bei mir auch immer so richtig rein. Draußen, also außerhalb unserer Wohnung würde ich es ganz bestimmt nicht trinken. Pünktlich zu Wetten dass, was ich eigentlich gucken wollte, um 20.15 Uhr kam er mit dem Glas an. Ich habe mir damit Zeit gelassen, Schluck für Schluck, gegen 21.15 Uhr war es leer. Bis dahin habe ich Wetten dass auch geguckt. Ja, aber dann bekam ich einen "Schlag mit dem Holzhammer" (ich vertrage nunmal keinen Alkohol, das ist für mich das beste Schlafmittel, das es gibt), bin auf dem Sessel "zusammen geklappt", fest eingeschlafen und kam erst gegen Mitternacht wieder zu mir. Na super, das hat mich geärgert, Wetten dass habe ich dadurch natürlich zum größten Teil verpasst. Ab etwa 21.15 Uhr ein "totaler Filmriss", weg war ich. Manche brauchen dafür eine Flasche Schnaps, bei mir reicht ein Glas Wein völlig aus. 

Vorhin habe ich einen Bericht darüber gehört, was sich andere zu Weihnachten wünschen. Meine Wünsche kann man nicht "einfach so" realisieren, obwohl auch ein rein "materieller" dabei ist. An erster Stelle natürlich weiterhin diese herrliche Schmerzfreiheit (aber diesbezüglich bin ich mit meinem Trainer ja auf dem richtigen Wege). An zweiter Stelle eine gute neue Arbeitsstelle, wo die Arbeit Spaß macht und ich mich mit den Kollegen und insbesondere auch mit dem Chef gut verstehe. 

Ja, und an dritter Stelle ein neues Handy. Dieser eigentlich einfache Wunsch ist für mich eine große Hürde. Mein Handy, von Samsung, ist jetzt mindestens 6 oder 7 Jahre alt (oder sogar noch älter). Ich komme damit jedoch eigentlich sehr gut zurecht, habe sehr lange Zeit gebraucht (viele Monate), um die wichtigsten Funktionen zu lernen, damit bestmöglich klar zu kommen. Aber ich sage mal so, jeder Jugendliche ist heutzutage bei der Handy-Benutzung besser als ich. 

Ja, aber mein Handy gibt jetzt langsam aber sicher den Geist auf. Das Akku hält nur noch rund 24 Stunden, ich muss es jeden Abend aufladen, ansonsten ist der Akku nach rund 1,5 Tagen so gut wie ganz leer. Das nervt, dass ich abends immer ans Aufladen denken muss. Ich habe mir letztens Handys bei Medi-Max angeguckt, die haben eine Akku-Zeit von locker 300 Stunden oder mehr. Wenn ich sowas lese, werde ich total neidisch.

Außerdem kann ich mit meinem Handy nur Nachrichten über 160 Zeichen schreiben und auch empfangen. Das nervt total. Ich muss alles im "Telegramm-Stil" schreiben, wenn ich anderen was schreiben will. Bei über 160 Zeichen kann ich die Nachricht nicht mehr abschicken, muss eine ganz neue Nachricht verfassen. Das nervt wirklich. Ja, und wenn ich von anderen eine längere Nachricht bekomme, dann habe ich selten Glück, dass ich sie vollständig lesen kann (ganz selten kommt das mal vor). Meistens bricht der Text dann mittig ab und das war es dann. Meistens geht aber bereits aus den ersten Sätzen hervor, worum es inhaltlich in der Nachricht geht, so dass ich dann trotzdem immer reagieren und entsprechend antworten kann. Aber trotzdem nervt mich das gewaltig. 

Ich hätte liebend gerne ein gutes Handy, so mit allen Funktionen. Ich habe letztens im Fernsehen Werbung gesehen, ein Handy für rund 20 Euro im Monat (zur Zeit haben wir ja den Aldi-Tarif, innerhalb von Aldi 0,03 Euro je SMS bzw. je Minute am Telefon, oder außerhalb von Aldi, also in andere Netze oder ins Festnetzt je SMS 0,13 Euro bzw. je Minute am Telefon). In diesen 20 Euro waren unbegrenzte SMS (in alle Netze), unbegrenzte Telefonate und sogar die Internet-Funktion dabei (von einer langen Akku-Dauer ganz zu schweigen). Dieses Handy würde mich total reizen, aber mein Freund ist total dagegen. Ich habe halt so meine Probleme mit Computern und das wäre dann ja ein "halber" Computer. Ich solle mir lieber ein möglichst einfaches, total überschaubares Handy anschaffen, womit ich dann auch wirklich klar komme. Ich habe genug um die Ohren (also meine Therapie, das Training, die Wassergymnastik usw.), er hat Angst davor, dass ich damit nicht klar komme (was durchaus sein kann), dass ich es früher oder später entnervt aufgeben werde (da ich seelisch im Moment ja eh nicht die ruhigste bin....). Ja, ich glaube nicht, dass sich dieser Wunsch nach einem guten Handy für mich erfüllen wird. Wenn überhaupt dann wieder ein ganz einfaches (wahrscheinlich weiterhin mit 160 Zeichen je Nachricht). 

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