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Donnerstag, 06.12. Schwimmen


 

Der heutige Tag war wieder mächtig hart, der Abend (im Schwimmbad) dafür umso schöner. 

Mein Chef hat mich heute angesprochen, dass er mit mir sprechen will. Ich werde hier jetzt nicht im Detail auf dieses Gespräch eingehen, es "sinngemäß" nur in Kürze zusammen fassen. Es ist im Prinzip ganz genauso gelaufen, wie ich es erwartet habe. Im Grunde hätte ich anfangs ein "Drehbuch" schreiben können, das dann genauso eingetroffen ist. Es lief im Prinzip genauso wie alle vorherigen Gespräche, die wir im Laufe der Zeit geführt haben. Es ist völlig egal was ich schaffe, worum ich mich kümmere und wie die Arbeit bei mir im ganzen läuft. Ich bin grundsätzlich die "Doofe" und alle anderen sind besser als ich. Ende und Aus. Besser könnte man dieses Gespräch meiner Meinung nach nicht zusammen fassen. 

Auf die näheren Umstände während dieses Gespräches gehe ich hier nicht ein. Auf jeden Fall ist mein "Brass" auf diesen Mann am heutigen Tage doppelt und dreifach gestiegen. Vor Aufregung kamen mir während des Gesprächs natürlich auch die Tränen, das konnte ich nicht unterdrücken. Als er dann zu mir meinte, dass ich besser mal zu einem Psychologen gehen solle, da nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und habe ihm nur "andeutungsweise" gesagt, was ich von ihm halte bzw. wie ich von ihm denke. Aber wirklich nur "andeutungsweise", worüber er anscheinend schon überrascht war. Wenn ich ihm alles offen ins Gesicht sagen würde, dann würde ich mich morgen nicht mehr ins Büro trauen.

Bevor ich mich seelisch dort noch völlig kaputt mache, denke ich jetzt ernsthaft über einen Wechsel nach. Nicht unbedingt zu einer völlig neuen Stelle (obwohl ich mir bereits auch schon Stellenanzeigen angeguckt habe), aber vielleicht ergibt sich ja in einer anderen Abteilung mal was. Ich kann nicht mehr, die ganze Situation (es kommen immer und immer mehr Sachen zusammen) zieht mich seelisch immer weiter runter.

Es tut mir zwar um ein paar Kolleginnen leid, mit denen ich mich gut verstehe, aber nach dem heutigen Tage bin ich mächtig skeptisch. Man kann halt allen nur vor den Kopf gucken und niemals hinein. Wer weiß, wie die netten Kolleginnen wirklich über mich denken oder ob die heutige Situation (als ich im Büro geweint habe) nur ein "gefundenes Fressen" für sie ist. Heute bin ich irgendwie allen meinen Kolleginnen gegenüber sehr skeptisch eingestellt und weiß nicht mehr, wem ich eventuell wirklich noch trauen kann. 

Ja, und dann die Arbeit. Ich habe ein paar Aufgaben, mit denen ich echt gut klar komme, die mir auch wirklich Spaß machen. Aber nun gut, Büro ist Büro, in anderen Bereichen wird es sicherlich auch ähnliche Aufgabenbereiche geben.

Vom Weinen hatte ich heute Abend dann zwar "Ränder" unter den Augen, aber das war mir völlig egal. Ich bin trotzdem noch zum Sport, also zur Wassergymnastik gegangen. Oder eigentlich gerade deswegen. Die Bewegung an sich tat mir total gut und mir tat es ebenfalls gut, noch etwas unter Menschen zu kommen. Mein Freund hatte ja Spätschicht und alleine zu Hause wäre mir garantiert die Decke auf den Kopf gefallen, das wollte ich nach diesem Tag erst recht nicht riskieren. Nachdem mein Start in dieser Gruppe so gut gelaufen ist, wollte ich gerade heute, nach diesem Tag, keine Pause damit einlegen. 

Das Training war auch wirklich wieder sehr gut, hat so richtig gut getan. Den Unterricht hat heute eine "Vertretung" geleitet, die sonst selber als Teilnehmerin mit dabei ist und die auch letzte Woche beim Weihnachtsessen dabei gewesen ist. Sie ist von der Art her, also auch was die Übungen betrifft, sehr ähnlich mit der anderen Gruppenleiterin. Bei den heutigen Übungen, sehr viel für die Arme, die verschiedensten Bewegungen, bin ich auch sehr gut mitgekommen. Parallel dazu ein bisschen für die Beine, zum größten Teil Laufen auf der Stelle (so schnell wie möglich oder aber die Knie dabei so hoch wie möglich ziehen), womit ich keinerlei Probleme hatte. 

Neben mir standen 3 Frauen, die dort mehr zum "quatschen" als fürs Training waren. So etwas "liebe" ich ja immer. Sie machten viele Bewegungen nur "andeutungsweise" mit und waren mehr am Reden als alles andere, bekamen dadurch viele "Anweisungen", also neue Bewegungen zunächst gar nicht mit. Bei mehreren Bewegungen, z. B. dem Boxen unter Wasser, aber auch bei anderen, ähnlichen Bewegungen, nahm ich meine ganze Power, meine ganze Kraft zusammen, so dass diese 3 Frauen mich mehrmals sehr überrascht angeguckt haben. Dieses "Abreagieren" hat mir aber total super gut getan. 

In den 45 Minuten hatte ich nur mit 2 Übungen etwas Probleme, bei denen es mal wieder um die Beine, das Gleichgewicht und die Schnelligkeit ging. Das sind nunmal diesbezüglich meine absoluten "Schwachpunkte". Aber ansonsten bin ich heute super gut mitgekommen, das hat so richtig Spaß gemacht. 

Nach dem Training war das Becken dann ziemlich schnell leer. Ich blieb jedoch noch etwa 30 Minuten alleine dort (wenn alle gleichzeitig gehen, dann wird es unter den Duschen eh viel zu eng). Diese halbe Stunde hat mir dann nochmals so richtig gut getan. Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass ich dort nicht "alleine" bleiben dürfe, dass früher oder später jemand kommen würde und mich dort rausholen würde (dass ich ins große Becken kommen soll). Das ist jedoch nicht passiert, ich konnte dort noch in aller Ruhe bleiben. Zuerst war ich etwa 10 Minuten am Rand. Früher hätte ich "an der Stange" geschrieben, aber dort ist es ja mehr eine Griffmulde. Ich habe daran verschiedene Übungen gemacht (so richtig mit Kraft und Schwung), die ich im früheren Institut von den Physiotherapeuten gelernt habe, aber auch während der Reha (die mussten wir dort immer nach dem Aqua-Jogging machen). Diese Übungen habe ich etwa 10 Minuten intensiv durchgeführt. 

Danach bekam ich Lust zu schwimmen. Die tiefste Stelle des Beckens ist ja 1,30 m tief, bei meinen 1,60 m reicht das zum Schwimmen voll und ganz. Ich bin dann erst einige Bahnen nonstop geschwommen, was schon so richtig gut getan hat. Anfangs kam ich sogar schneller voran als früher, hatte etwas mehr Kraft und Power in den Armen. Als die Kraft dann langsam nachließ, habe ich nach jeweils 2 Bahnen am Rand eine kurze Pause gemacht, nochmals ein paar Übungen an der Wand und dann nochmals ein paar Bahnen schwimmen. Zwischendurch ging ich kurz ins Rückenschwimmen bzw. ins "Rückenpaddeln" über (Schwimmen kann man meine Bewegungen dabei ja nicht gerade nennen), womit ich deutlich schneller voran gekommen bin. Nach einer guten halben Stunde wurde ich beim Schwimmen dann super langsam, die Kraft in den Armen wurde immer geringer und auch meine Beine immer schwächer. Ich habe für heute dann aufgehört. Aber trotzdem hat mir dieser "Abschluss", die Übungen an der Wand und das Schwimmen, so richtig gut getan. 

Ich will demnächst mal fragen, ob was dagegen spricht, wenn ich nach dem Training dort öfters noch etwas alleine trainiere (nach unserer Wassergymnastik kommt keine weitere Gruppe mehr). Übungen kenne ich aus den 2,5 Jahren in dem früheren KG-Institut mehr als genug. An die Nudeln komme ich zwar alleine nicht ran (die werden dort immer eingeschlossen), aber auch ohne "Hilfsmittel" gibt es genügend Übungen (z. B. am Rand das "Fahrrad fahren", die Schere und noch viele weitere Bewegungen), die ich alleine noch etwas machen könnte.

So, jetzt will ich mal hoffen, dass sich die Situation im Allgemeinen auf der Arbeit zumindest wieder "einigermaßen" einpendelt, denn von heute auf morgen werde ich sicherlich keine neue Stelle finden. 

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Kommentare

sputney - 07.12.2012 18:40
hi dein Chef ist ein Depp, der Spruch mit dem Psychologen war ja mal unter aller Sau. Vll ist es am besten, du schaust nebenbei mal nach anderen Jobs, vll klappt's ja wirklich in einer anderen Abteilung. Jetzt erstmal ein schönes WE, erhol dich gut und lass dich nicht runterziehen. LG sputney

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