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Mittwoch, 05.12. KG + Training


Auch heute war es seelisch für mich wieder ein sehr harter Tag. Auf der Arbeit war es ganz extrem. Zwei große volle Postkisten, dazu klingelte das Telefon fast "nonstop", so dass ich bis Mittags im Prinzip mal wieder nur mit Vertretungsaufgaben beschäftigt war. Nach der Mittagspause, als ich mich um die Ausgangspost kümmern musste, kam dann eine Kollegin, die mir spontan dabei geholfen hat. Darüber habe ich mich in dem Moment dann wirklich total gefreut. Gemeinsam waren wir dann relativ schnell damit fertig (ich musste mich auch noch um Pakete kümmern, was ebenfalls noch etwas aufgehalten hat), so dass ich mich anschließend zumindest noch ein bisschen um meine anderen Aufgaben kümmern konnte. Allerdings wirklich viel habe ich schon wieder nicht geschafft. Im Moment sehe ich auch keinen "Lichtblick" mehr, alles nur noch "Land unter". Dazu kam heute dann auch noch, dass ich heute morgen bereits mit den Kopfschmerzen von gestern Abend wach geworden bin. Sie hielten sich bis etwa gegen Mittag und gingen dann langsam aber sicher endlich wieder weg. Mit Kopfschmerzen fällt die Konzentration natürlich doppelt und dreifach so schwer. 

Was die Therapie betrifft, da beginne ich heute mal mit dem Training, das völlig anders verlaufen ist als sonst. Wie ich schon des Öfteren geschrieben habe, kann man mit meinem Trainer wirklich sehr gut reden. Wie ich gestern schon geschrieben habe, hatte ich bereits die Befürchtung, dass mir die Tränen kommen würden, wenn ich auf meine Probleme bei der Arbeit, also auf den dadurch entstandenen Rückstand angesprochen werden würde. Nun gut, wie es der Zufall wollte, hat mich vorhin dann ausgerechnet mein Trainer darauf angesprochen, wie es auf der Arbeit laufen würde und in dem Moment hatte ich mich nicht mehr unter Kontrolle und mir kamen die Tränen. Verdammt war mir das peinlich, aber in diesem Moment kam ich nicht mehr dagegen an. 

Ich sage mal so, natürlich hat die Arbeitssituation bei mir auch Auswirkungen auf das Training, auf die Therapie im Allgemeinen. Zum einen weil ich mich, wenn ich seelisch so schlecht drauf bin, abends alleine nicht mehr für den Sport (also das Fahrradfahren) aufraffen kann, aber auch, weil ich mir (vor Angst, was mich am neuen Tag erwartet) bereits morgens beim Bäcker Süßes hole (Käsekuchen, Vanillestangen usw.), was ich dann im Laufe des Tages natürlich auch esse. Wie gesagt, die nächste Kontrolle kann man völlig vergessen, es ist eigentlich ein Wunder, wenn ich nicht wieder zugenommen hätte. 

Mein Trainer ging vorhin direkt auf meine Probleme ein und ich habe ihm mehrere Situation geschildert (zum einen bezüglich meines Chefs, aber auch was meine Kolleginnen betrifft), die mich in der letzten Zeit seelisch unwahrscheinlich belasten bzw. belastet haben. Die Schlagfertigkeit meines Trainers ist unbeschreiblich. Ich meine damit jetzt keine "frechen" Sprüche, wie man sie von manchen Personen bekommt, sondern wie spontan er auf solche Probleme eingeht. Zum einen kann er mich und meine Probleme zwar durchaus verstehen, kann sich aber "zeitgleich" auch sehr gut in die anderen Personen hinein versetzen. Er hat meine Probleme mit meinem Chef dann mit verschiedenen Situationen aus dem Schulalltag, also aus seiner Sicht als Lehrer verglichen, was bei ihm nicht unbedingt viel anders verläuft, als es bei uns jetzt im Büro der Fall ist. Manche Situationen kamen mir davon von früher ebenfalls noch sehr bekannt vor (Thema Hausaufgaben, wie ich letztens schon mal geschrieben habe, ich habe meine Hausaufgaben damals grundsätzlich immer auf den absolut letzten Drücker gemacht, am Abend bevor sie fertig sein mussten und habe deswegen mit meinem Vater des Öfteren mächtig Ärger bekommen).  

Nun gut, mein Trainer hat auf jeden Fall mächtig auf mich eingeredet, dass ich endlich mal mit meinem Chef offen darüber reden soll, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn das mal so einfach wäre. Mit ihm, also mit meinem Trainer, verstehe ich mich halt gut, mit ihm kann ich offen und locker über meine Probleme reden. Aber nicht mit meinem Chef, bei ihm bin ich völlig anders, wesentlich stiller und habe viel mehr Hemmungen. Wenn mein Trainer mein "richtiger" Lehrer wäre (was er ganz bestimmt nicht ist, ihn sehe ich rein als Trainer, oder ansonsten auch als Therapeut an), dann könnte ich mit ihm ebenfalls nicht so offen reden. Mit meinen damaligen Lehrern (bis auf 2, meiner Klassenlehrerin, bei der ich Sport hatte und meinem Mathe- und Physiklehrer) habe ich in den ganzen Jahren so gut wie gar nicht geredet, bin ihnen (so wie jetzt bei meinem Chef) lieber immer so gut es geht aus dem Wege gegangen. Wenn ich wüsste, dass ich mit meinem Chef mal völlig ruhig, offen und sachlich über meine Probleme reden kann, dann wäre alles anders, aber vom Charakter her ist er nunmal völlig anders als mein Trainer, bei ihm kann ich es nicht abschätzen, wie das Gespräch dann letztendlich laufen wird. Ich habe halt Angst davor, dass er meine Probleme, also meine "Denkweise" nicht versteht, dass ich dann letztendlich die "Dumme" bin, dass der "Schuss" nach hinten losgeht und ich es hinterher bereue, dass ich ihn auf meine Probleme angesprochen habe. Ich weiß jetzt wirklich noch nicht, ob ich den Mut dazu finde und wie das Gespräch dann letztendlich laufen wird. 

Nach diesem Gespräch (also mit meinem Trainer) haben wir zwar noch ein paar Übungen gemacht, aber ich war nicht mehr wirklich bei der Sache, was er sicherlich auch gemerkt. hat. Zwei Übungen für die Arme (mit Hanteln) und auf der Matte auf allen Vieren, wobei ich mächtige Gleichgewichtsprobleme hatte (kein Wunder, wenn man nicht ganz bei der Sache ist, dann klappen solche Übungen numal nicht so richtig). 

Als ich dann nach Hause kam, kam das Seelische bei mir so richtig durch und mir kamen wieder die Tränen. Ich habe mich dann (so wie gestern) wieder ins Bett verkrochen und bin dort die meiste Zeit des Abends auch geblieben. 

Heute Morgen beim Postdienst habe ich übrigens den Unterschied zwischen "Theorie und Praxis" sehr deutlich zu spüren bekommen. Ich musste 2 große volle Postkisten, die nicht gerade leicht waren, in mein Büro bekommen. Das richtige Heben haben wir beim Training zwar schon oft genug mit Hanteln geübt, aber daran habe ich im ersten Moment natürlich nicht gedacht. Ich habe mich spontan gebückt, die Postkiste angehoben und hatte sofort einen kräftigen Stich im unteren Rücken. Ich habe sofort etwas aufgeschrien und ein Herr von der Poststelle kam sofort zu mir rüber, ich bekam direkt Vorwürfe von ihm, er gab mir dann eine zusätzliche, also leere Postkiste und wir haben die große Kiste dann eben schnell auf diese beiden Kisten aufgeteilt. Nicht dass ich die nächste bin, die mit einem Bandscheibenvorfall ausfällt, das würde jetzt wirklich noch fehlen....!!! Aber so ist das halt mit Theorie und Praxis, im Berufsalltag achtet man nicht auf jede kleine Bewegung, da passieren nunmal hin und wieder solche falschen Bewegungen. Beim Training hätte ich stattdessen wesentlich mehr auf jede kleine Bewegung geachtet.

Die KG bezog sich heute ausschließlich auf die Beine. Zunächst auf die Seite legen (also auf die Liege) und mit dem oberen Bein verschiedene Bewegungen, wobei meine Therapeutin mich mächtig unterstützen musste. Die Schmerzen, das krampfhafte Ziehen im jeweiligen Oberschenkel wurde von Übung zu Übung intensiver, ich konnte das Bein kaum noch oben halten, war kurz davor aufzugeben (ohne ihre Unterstützung hätte ich auch aufgegeben). Immer mal wieder drehen, damit die Beine im Wechsel dran kommen, damit der Krampf im Oberschenkel nicht zu intensiv wird. Mal das gestreckte (natürlich immer das obere) Bein nach oben und wieder runter (nicht ganz ablegen), alles 10 Mal. Dann das gestreckte Bein nach vorne und wieder zurück nach unten. Dann von unten das Knie Richtung Brust hochziehen und wieder nach unten strecken. Danach gestreckt nach oben anheben, oben den Oberschenkel ruhig halten und mit dem Unterschenkel nach hinten (rechten Winkel) und wieder zurück in die Streckung. Von Übung zu Übung taten die Oberschenkel mehr weh, ich konnte sie kaum noch oben halten. 

Danach ging es noch etwas auf dem Bauch liegend weiter. Ebenfalls wieder beide Beine im Wechsel (je 10 Mal). Bein anwinkeln, also Unterschenkel gerade hoch Richtung Decke. Dann 10 Mal mit dem Oberschenkel nach hinten hoch, also etwas von der Liege abheben. Beim nächsten Durchgang das gleiche, aber das Bein jeweils kurze Zeit oben halten. Zum Abschluss 2 Übungen mit ihrem Gegendruck. Unterschenkel weiterhin senkrecht Richtung Decke, erst drückte sie vor die Ferse (ich sollte die Ferse Richtung Po ziehen), dann drückte sie vors Schienbein (ich sollte Bein Richtung Fußende runter drücken). 

Alles in allem fand ich diese heutigen Übungen für die Beine mächtig schwer, das ging unwahrscheinlich in die Oberschenkel. 

So, morgen Abend habe ich dann wieder Wassergymnastik, darauf freue ich mich schon. 

Mal sehen, wie es auf der Arbeit weiter läuft. Selbst wenn ich meinen Chef ansprechen würde, ich wüsste irgendwie nicht wirklich, wie ich mit ihm reden soll, wie ich das Gespräch beginnen soll und wie ich ihm meine Probleme am besten schildern soll. Wie gesagt, so offen wie vorhin mit meinem Trainer kann ich mit ihm nunmal nicht reden, bei ihm habe ich nunmal wesentlich mehr Hemmungen, das ist eine ganz andere Situation. 

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