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  Freitag, 28.12. Training
  28.12.2012
  Donnerstag, 27.12. Training
  27.12.2012
  Mittwoch, 26.12.2012 - Zweiter Weihnachtstag
  26.12.2012
  Dienstag, 25.12.2012 - Erster Weihnachtstag
  26.12.2012
  Montag, 24.12.2012 Heiligabend
  26.12.2012
  Sonntag, 23.12.2012 (Training und Arbeit)
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  22.12.2012
  Freitag, 21.12. Training
  21.12.2012
  Donnerstag, 20.12.
  20.12.2012
  Mittwoch, 19.12. KG + Training
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  Dienstag, 18.12.2012 (Erinnerungen Schulzeit)
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  MO, 17.12. KG
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  Samstag, 15.12. Training (+ Erinnerungen Schulzeit)
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  Freitag, 14.12. (Venlo)
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  Donnerstag, 13.12. (Weihnachtsmarkt + Feier)
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  Mittwoch, 12.12. KG + Training
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  Samstag, 08.12. Training
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  Freitag, 07.12. (Gespräch)
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Freitag, 30.11.


Ich kann es gar nicht glauben, dass jetzt am Samstag schon der 01. Dezember ist. Das Jahr ist ja mal wieder super schnell umgegangen. Aber immerhin geht es mir gut, fast schon sehr gut. Ich habe allerdings immer noch Husten, das nervt mich umwahrscheinlich. Kein "rasselnder" Husten mehr, so wie vor rund 3 Wochen, sondern nur noch trockenen Husten. Wenn ich mich völlig ruhig verhalte, so wie zum Beispiel jetzt, ruhig vor dem Computer sitze, dann ist das kein Problem. Zur Zeit habe ich gar keinen Hustenreiz. Aber wenn ich viel rede (z. B. auf der Arbeit beim Telefondienst), dann kriege ich zum Teil einen Hustenanfall nach dem Anderen. Ich weiß nicht, wie viele Pulmoll ich heute deswegen gelutscht habe. Solange ich ein Bonbon im Mund hatte, ging es mir gut, aber sobald es weg war, ging der nächste Hustenreiz los. Total nervend!!! Außerdem ist es schlimm, wenn ich was warmes trinke, egal ob bei Tee oder Kaffee. Das warme Trinken an sich tut gut, aber kurz danach (so als wenn sich alles "löst") geht der nächste Hustenfall wieder los. Ganz schlimm ist es, nachdem ich was kaltes gegessen habe, also z. B. einen Quark, dann kriege ich mich beim Husten kaum noch ein. Ich hoffe, dass ich das schnellstmöglich wieder in den Griff bekomme.

Aber ansonsten geht es mir im Vergleich zum letzten Jahr total super gut, sowohl seelisch als auch körperlich (keinerlei Schmerzen). In der letzten Zeit habe ich mir deswegen auch so einige Gedanken darüber gemacht, wie ich mich bei meinen Therapeuten dafür bedanken kann. Ein kleines "Danke" reicht dafür auch irgendwie nicht aus. Gerade was meinen Trainer betrifft, mit so viel "Einsatz" hätte ich nie gerechnet (wir haben im Laufe dieses Jahres ja auch mal sonntags Mittags und an Feiertagen trainiert). Im Grunde ist sein Einsatz (alles in allem, einschließlich der Sache mit der Wassergymnastik) unbezahlbar (das sieht mein Freund übrigens genauso)!!! Ich habe auf jeden Fall für beide (also natürlich auch für meine Physiotherapeutin) für Weihnachten etwas vorbereitet, wenigstens eine "Aufmerksamkeit", um mich mal für alles zu bedanken. Ich gehe mal davon aus, dass ich für beide das "Richtige" geholt habe. Ich sage mal so, wenn mich etwas interessiert, dann bin ich sehr aufmerksam und merke mir alles. 

Das mit dem "aufmerksamen Wahrnehmen", das ist bei mir in letzter Zeit wieder wesentlich stärker geworden. Mir fallen zum Teil Sachen auf, also auch nur "Kleinigkeiten", die andere gar nicht so wahrnehmen. Sei es auf Fotos, also insbesondere auf Landschaftsfotos, auf denen mir Kleinigkeiten auffallen, in Filmen (so dass mein Freund zum Teil etwas zurückspult, weil es ihm völlig entgangen ist), im Urlaub oder natürlich allgemein im Alltag. Viele Dinge nehme ich zum Teil sehr intensiv im "Unterbewusstsein" wahr. Wenn ich dann abends hier vor dem Computer sitze und überlege, worüber ich tagesaktuell schreibe, dann fallen mir wieder viele Kleinigkeiten auf, was ich alles im Laufes des Tages "gespeichert" habe. Über alles kann man dann gar nicht schreiben, das wäre zum Teil viel zu viel. Aber manchmal bin ich dann selber überrascht, wie viele Dinge man im Alltag so registriert, was andere Menschen gar nicht so bewusst wahrnehmen. 

Das ist auch beim Seminar aufgefallen. Bei einer Übung saßen wir in kleinen Gruppen zusammen und sollten einfach nur sagen (aufzählen), was uns bei den Anderen auffällt, was wir gerade bewusst wahrnehmen. Die Anderen nannten dabei zum Teil nur wenige allgemeine Punkte (Haarfarbe, Schmuck, Kleidung), aber mir fielen immer und immer mehr Kleinigkeiten auf, die ich genannt habe. Umso mehr ich aufgezählt habe (was ich bei den anderen gesehen habe), umso aufmerksamer wurden auch die anderen und nannten dann schließlich auch noch Sachen, die ihnen beim ersten Mal nicht so wirklich aufgefallen sind, die sie beim ersten Mal nicht so richtig registriert haben. 

Das konnte ich früher in unseren Urlauben immer schon sehr gut. Wenn wir irgendwo neu waren, dann bekam ich den "Auftrag" auf alles zu achten, damit wir uns nicht verlaufen und wieder zurückfinden. Wenn ich auf dem Rückweg dann jeweils gesagt habe, woran ich mich orientiere, worauf ich als nächstes achte, wo wir abbiegen müssen usw. dann waren die Anderen jedes Mal total überrascht. Es waren jedes Mal so einige Dinge, die die Anderen auf dem Hinweg völlig übersehen haben, die ihnen nicht im geringsten aufgefallen sind (Sachen an Häusern, in Fenstern, an Bäumen, an Straßenschildern usw.). Ja, und seitdem ich Tagebuch schreibe, ist dieses Wahrnehmen (von Alltagsgeschehnissen) noch sehr viel ausgeprägter geworden. 

Ich bin übrigens froh darüber, dass ich es gestern so durchgezogen habe, dass ich tatsächlich an der Weihnachtsfeier teilgenommen habe. Auch wenn ich dabei relativ still gewesen bin, wenn ich die Anderen im Laufe des Jahres dann etwas besser kenne, wenn man sich dort dann regelmäßig sieht, dann werde ich im Laufe der Zeit auch lockerer und gesprächiger werden. Das dauert bei mir halt so seine Zeit. Aber trotzdem war der gestrige Abend so dann schöner, als wenn ich, so wie meistens, nur vor dem Computer gesessen hätte.

Nächsten Donnerstag ist übrigens nur eine Stunde (also nur 45 Minuten) Wassergymnastik. In unserer Stadt (in einem Stadtteil) ist ein ganz großer Nikolausmarkt, der immer nur am 06. Dezember stattfindet. Das ist ein richtiger "Publikumsmagnet", wohin viele Teilnehmer aus dem ganzen Ruhrgebiet (oder von noch weiter her) kommen. Früher bin ich ebenfalls jedes Jahr dorthin gegangen, inzwischen ist es mir dort aber viel zu voll (zu den "Stoßzeiten" kann man dort kaum noch laufen, sieht von den Buden eh kaum noch was). Da die meisten Teilnehmer von der Wassergymnastik ebenfalls zu diesem Markt fahren, wären beide Gruppen zu klein geworden. Deswegen haben wir beide Gruppen zusammen gelegt und machen halt nur eine Stunde. 

Ich weiß übrigens noch nicht, ob ich an der Weihnachtsfeier auf der Arbeit teilnehmen werde. Im Prinzip steht es bei mir 50 : 50 (wenn überhaupt). Mit meinen Kolleginnen würde ich liebend gerne etwas zusammen machen, das Betriebsklima ist im Moment absolut sehr gut (ich verstehe mich mit allen echt gut). Aber meine Freizeit mit meinem Chef zu verbringen (die Weihnachtsfeier ist nach Feierabend), nein Danke!!! Wenn ich den Mut dazu hätte, was ich natürlich nicht habe, dann würde ich ihm liebend gerne mal ein paar Sachen sagen, aber meine Angst vor einer "Retourkutsche" ist dabei viel zu groß. Schließlich sitzt er am "längeren Hebel". Also denke ich mir lieber weiterhin meinen Teil und gehe ihm so gut es geht aus dem Wege, da mein Brass auf ihn schon mächtig groß ist (beim nächsten "Boxen" darf ich deswegen auch nicht an meinen Chef denken, auch wenn mein Trainer kräftig ist, ich weiß nicht, ob er den Schlag dann halten könnte.....!!).

Wie haben die anderen Teilnehmer in dem Seminar schon am Schluss gesagt, Ich bin zu lieb für diese Welt und lasse mich dadurch zu leicht in die "Opferrolle" drängen. Ja, aber das sieht mein Chef anscheinend völlig anders. Man darf sich keinen Fehler erlauben (nach dem Motto "Wenn 2 das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe"), dann wird er sofort sauer und man ist bei ihm "unten durch", dann steckt er einen in eine "Schublade", in die man ganz bestimmt nicht reingehört. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich an der Weihnachtsfeier teilnehmen werde. O. k., wenn er daran dann doch nicht teilnimmt, dann werde ich es im Nachhinein ganz bestimmt bereuen (dass ich nicht dabei gewesen bin), aber in seiner Gegenwart wäre ich eh total still, dann kann ich besser zeitig nach Hause fahren. Da ich in den letzten Jahren ja auch nicht daran teilgenommen habe, würde mich dort dann eh keiner vermissen. Früher fand ich in echt mal toll (weil er ja nach Situation sehr "menschlich" ist, sich zum Teil für einen einsetzt), aber diese Zeiten sind vorbei, jetzt bin ich nur noch sauer auf ihn. 

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