• kostenlos mitmachen
2014
2013
2012
Dezember
November
  30.11.2012
  Donnerstag, 29.11. Weihnachtsfeier (Verein)
  29.11.2012
  Mittwoch, 28.11. KG + Training
  28.11.2012
  Dienstag, 27.11.
  27.11.2012
  Montag, 26.11.
  26.11.2012
  Sonntag, 25.11. (Gedanken Training + Weihnachtsfeier)
  25.11.2012
  Samstag, 24.11. Training
  24.11.2012
  Freitag, 23.11. (seelische Aufregungen)
  23.11.2012
  Donnerstag, 22.11. Wassergymnastik
  22.11.2012
  Mittwoch, 21.11. KG + Training
  21.11.2012
  Dienstag, 20.11.
  20.11.2012
  Montag, 19.11. KG
  19.11.2012
  Sonntag, 18.11. (Gedanken zum Sport)
  18.11.2012
  Samstag, 17.11. Training (+ verschiedenes)
  17.11.2012
  Freitag, 16.11. (zu flaches Laufen)
  16.11.2012
  Donnerstag, 15.11. Husten
  15.11.2012
  Mittwoch, 14.11. KG + Training
  14.11.2012
  Dienstag, 13.11.
  13.11.2012
  Montag, 12.11. (Erkältung, Arbeit und Drums)
  12.11.2012
  Sonntag, 11.11. (Erkältung)
  11.11.2012
  Samstag, 10.11. Training
  10.11.2012
  Freitag, 09.11.
  09.11.2012
  Donnerstag, 08.11. Wassergymnastik
  08.11.2012
  Mittwoch, 07.11. KG, Training + Ängste
  07.11.2012
  Dienstag, 06.11. Schulung Teil 2
  06.11.2012
  Montag, 05.11. Schulung und KG
  05.11.2012
  Sonntag, 04.11. (Hantelbank und Zahnarzt)
  04.11.2012
  Samstag, 03.11. (Wetten dass + Gedanken)
  03.11.2012
  Freitag, 02.11. Museum und Musik
  02.11.2012
  Donnerstag, 01.11. Training
  01.11.2012
  Mittwoch, 31.10. KG (+ Verschiedenes)
Oktober
September
August
Juli
Juni
Mai
April
März
Februar
Januar
2011

Donnerstag, 29.11. Weihnachtsfeier (Verein)


Ja, heute Abend war ich tatsächlich bei der Weihnachtsfeier vom Verein. Es war für mich zunächst eine ungeheure Überwindung. Die Nervosität stieg kurz zuvor ins unermässliche.

Kurz zuvor, also als wir noch zu Hause waren (mein Freund hat mich gefahren), da war ich so nervös, dass ich fast schon "gekniffen" hätte. Einerseits wollte ich es durchziehen, aber andererseits hatte ich auch mächtig Angst vor diesem Schritt, schließlich kannte ich dort doch kaum jemanden. Um 19 Uhr sollte es losgehen, gegen 19.15 Uhr, also wenn sonst die Wassergymnastik beginnt, stand ich dort dann vor der Türe (also draußen vor dem Restaurant). Drinnen war so einiges los, vorne ist so eine Art "Kneipe", die gut besucht war und daneben befinden sich dann die Räume, also das Restaurant. 

Ich stand also vor der Türe und hörte von drinnen unzählige Stimmen. Im ersten Moment verließ mich der Mut. Ich fing am ganzen Körper an zu zittern und meine Beine waren zeitweilig wie Gummi. Das Zittern konnte jedoch auch von den Temperaturen her kommen, es war mächtig kalt. In dem Moment musste ich an die Arbeit denken, dort gab es ähnliche Situationen schon des Öfteren. Die Anderen waren dann jeweils im Büro eines Kollegen (also bei Geburtstagen) und ich stand vor der Türe und habe mich nicht getraut, die Türe zu öffnen, ging stattdessen wieder zurück in mein Büro. Ich weiß, dass kaum ein Außenstehender solche Ängste verstehen kann, ich komme trotzdem nur schlecht dagegen an. 

Vorhin habe ich mein Handy schon in der Hand gehabt, habe echt überlegt, ob ich meinen Freund anrufen soll, oder nicht (er hätte mich sofort wieder dort abgeholt, das wäre gar kein Problem gewesen, er selber nimmt übrigens an gar keiner Weihnachtsfeier teil, also auch nicht mit seinen Kollegen auf der Arbeit, er kann mich diesbezüglich wahrscheinlich am besten verstehen). In dem Moment musste ich an das Seminar in Raunheim denken. Wie hatte die Seminarleiterin gesagt, "Lampenfieber vor solchen neuen Situationen ist völlig normal, umso öfter man sich dann überwindet, umso besser hat man es im Laufe der Zeit im Griff". Ja, das Zittern war in diesem Moment ganz bestimmt das Lampenfieber (ich hatte ja schließlich eine dicke Jacke an). Es kam mir so vor, als wenn ich eine halbe Stunde dort gestanden hätte, ich sah jedoch auf die Uhr, es waren ziemlich genau 10 Minuten (wenn man 10 Minuten vor einer Türe steht, kommt einem das wie eine "Ewigkeit" vor). 

Ja, und dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und ging rein. Vorne, in der Kneipe, kam sofort eine Bedienung auf mich zu, ob sie mir helfen könne. Ich habe mich nach der Weihnachtsfeier vom Verein erkundigt und sie brachte mich sofort zu dem Raum. Die erste, die ich dort dann "erkannt" habe, das war die Dame vom Vorstand, die Donnerstags in der zweiten Gruppe ist, mit der ich letztens gesprochen habe. Sie sah mich ebenfalls sofort, sprach mich direkt an und wie der Zufall es wollte, war neben ihr sogar noch ein Platz frei. In dem Moment, als ich mich hinsetzte, bemerkte mich auch die Gruppenleiterin und begrüßte mich ebenfalls sofort. Kurz danach kamen noch zwei weitere Frauen und setzten sich neben mich.

Zuerst war ich mächtig still, bekam den Mund kaum auf. Die Anderen kennen sich ja zum Teil schon seit Jahren und haben sich rege unterhalten. Ich saß halt nur daneben und hörte zu. Vorab wurde das Essen durchgesprochen, also es stand nicht die normale Speisekarte zur Verfügung. Dank meiner Allergien habe ich mich für Schnitzel Wiener Art und Bratkartoffel entschieden, damit mache ich selten etwas falsch. Dazu gab es einen großen Teller Salat (Gurken, Grünen und Möhren), den ich bis auf die Bohnen auch gegessen habe (an Bohnen gehe ich ja gar nicht ran). Ich habe allerdings mal wieder super wenig getrunken. Die Anderen haben sich ständig was nachbestellt, ein paar wenige Bier oder auch Wein, ansonsten sehr viel Wasser und Cola. Ich habe mich (in 2,5 Stunden) mal wieder an einem Glas Wasser festgehalten. Echt mal wieder typisch für mich. 

Nach dem Essen gingen dann mehrere Rauchen (auch die Dame vom Vorstand) und ich blieb etwas abseits mit einer Frau sitzen. Sie war zwar nett, aber wir fanden irgendwie keine Gesprächsthemen. Sie hat 3 Kinder und erkundigte sich, ob ich auch Kinder hätte. Aus verschiedenen Gründen ist mein Leben halt völlig anders verlaufen, als wir es am Anfang unserer Beziehung geplant haben (einschließlich meiner Erkrankung mit der dauerhaften Therapie). Ja, wir fanden halt keine Gesprächsthemen und saßen dann schließlich still nebeneinander, warteten, bis die Raucher wieder in den Saal kamen. 

Der Saal war übrigens nicht allzu voll. Ich habe zwar nicht genau gezählt, aber es waren in etwa 25 bis aller höchstens 30 Personen dort. Ein ganzer Tisch ist frei geblieben (es wurden wohl mehr erwartet). Immerhin habe ich dort die 3 "Übungsleiterinnen" kennengelernt, die (auch zum Teil als Urlaubsvertretung) im Wechsel diese Gruppe (also die Wassergymnastik) leiten. 

Nach etwa einer Stunde war dann bei den jüngeren in der Runde ein großer Aufbruch. Im Verein gibt es auch eine Wasserball-Mannschaft. Damit habe ich mich allerdings noch nie so wirklich beschäftigt. Dass es beim Fußball (Thema Nationalmannschaft) und auch beim Handball wichtige Spiele gibt, das ist mir bekannt, aber Wasserball kenne ich aus der Schulzeit nur rein "spielerisch", dass es dabei ebenfalls Turniere gibt, das habe ich erst im Rahmen dieses Vereines erfahren. Wie gesagt, ich habe davon "Null" Ahnung, aber diese Mannschaft (des Vereines) scheint "relativ" bis sehr gut zu sein. Heute war wohl ein wichtiges Turnier und die jüngeren Frauen von der Wassergymnastik hatten Männer, die dabei mitgespielt haben. Zum Teil wollten sie dann dabei sein (um sie "anzufeuern") oder aber sie mussten deswegen zeitig nach Hause, um sich um die Kinder kümmern zu können (da der Mann wegen des Turniers halt keine Zeit hatte). Deswegen war plötzlich ein großer Aufbruch und alle jüngeren Frauen (zum Teil auch wegen Fahrgemeinschaften) verließen zusammen den Raum. Durch die große Lücke, die dadurch entstanden ist, bin ich "aufgerückt" und habe mich zu den "etwas" älteren gesetzt (etwa Mitte 50 bis 65 Jahre). 

Ja, und mit denen bin ich dann ziemlich gut und locker ins Gespräch gekommen. Wir haben uns über verschiedene Sachen unterhalten, zum einen über die Wassergymnastik, übers Schwimmen und den Verein im Allgemeinen, über Sport und noch weitere Themen. Wir saßen dort noch bis kurz vor 22 Uhr zusammen, bis dann der große Aufbruch kam (mein Freund hat mich dort dann um 22 Uhr abgeholt). 

Ich habe mir jetzt übrigens angewöhnt (bzw. bin dabei, mich umzugewöhnen), dass ich nicht mehr vom "Personal-Training" spreche, sondern nur noch allgemein vom Sport bzw. vom intensiven Sport. Ich weiß auch nicht warum, aber jedes Mal, wenn ich vom Personal-Training spreche, werde ich rot (selbst jetzt schon wieder, das darf nicht wahr sein). Ich meine, da ist ja nichts "schlimmes" bei. Im Prinzip hat jeder dafür Verständnis, dass man es seelisch nicht schafft, eine dauerhafte Therapie alleine durchzuziehen, dass man sich dafür sozusagen "seelische Unterstützung" sucht (halt auch im Rahmen von Gruppen bei der Wassergymnastik). Das kann jeder nachvollziehen, dass man sich, je nach Tagesform, nicht regelmäßig alleine für den Sport aufraffen kann, es mit anderen Personen aber viel leichter fällt. Ja, aber immer, wenn ich vom Personal-Training spreche, ist es mir irgendwie unangenehm, dass ich mir auf diese "Art und Weise" Hilfe suche, wobei das natürlich jeder für sich selbst entscheiden muss. Deswegen sage ich jetzt meistens, dass ich "intensiven Sport mit Unterstützung" mache, wofür halt jeder Verständnis hat. 

Bezüglich des Schwimmens, also speziell des Rückenschwimmens, hat mir eine der Damen allerdings mächtig den Mut genommen. Wir haben darüber gesprochen, was halt im Allgemeinen gut für einen Rücken ist. Bezüglich Rückenschwimmen meinte sie dann, dass man das als Erwachsene kaum noch lernen kann, dass einem dafür (flach auf dem Wasser zu liegen) meistens der Mut fehlen würde, die Überwindung wäre dafür zu groß. Kinder sind darin leichter, denen macht es kaum was auch, aber für Erwachsene ist das sehr schwer. Nun gut, diese Befürchtung hatte ich vorher ja auch schon, deswegen habe ich es ja auch noch nicht in Angriff genommen.

Ich wüsste eh nicht, wo mein Trainer so ein Schwimmtraining überhaupt durchziehen wollte bzw. würde. Für unser Training ist es ja kein Problem, dafür haben wir ja den Raum, sind darin alleine und haben genug Platz und Möglichkeiten. Aber das Schwimmbad ist ja im Prinzip nie leer, darin würde man den anderen Schwimmern ja immer nur im Wege sein.

Bezüglich unseres Trainings weiß ich noch gar nicht, wie es zur "Jahreswende" laufen wird. Wie ich vorhin schon gehört habe, ist das Schwimmbad 2 Wochen lang geschlossen. Ob und wie es dann mit dem Trainingsraum aussieht, ob wir dort dann überhaupt rein kommen, das weiß ich noch nicht. Zumal ich auf der Arbeit auch nicht so viel Urlaub nehmen kann. Urlaub hätte ich noch genug (noch 10 Tage Resturlaub), aber solange ich die Vertretung für meinen Kollegen mache (er ist weiterhin auf unbestimmte Zeit krank), kann ich nicht so einfach immer Urlaub nehmen. Ich habe schon überlegt, ob wir dann doch eventuell mal auf unser Wohnzimmer ausweichen, darüber werde ich Mitte Dezember dann mal mit meinem Trainer sprechen.

<< vorheriger Eintragnächster Eintrag >>

Kommentare

sputney - 30.11.2012 12:05
Hach, das freut mich so, dass du eine gute Erfahrung gemacht hast und sei stolz auf dich, dass du dich getraut hast, Spitze. Schönes We dir, LG sputney

Kommentar schreiben

Du musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben