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  Samstag, 27.10. Training (+ Gedanken zum Seminar)
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  Donnerstag, 11.10. (Meine Tageserlebnisse)
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  Mittwoch, 10.10. KG + PT an einem "harten" Tag
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  Mittwoch, 03.10. Training (und leichte Besserung)
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Dienstag, 30.10. (Gedanken zur Therapie)


Heute Mittag hatte ich mal wieder einen Termin zur medizinischen Fußpflege. Dabei sind wir beide ins Gespräch gekommen. Sie kennt mich inzwischen seit ein paar Monaten und hat mir deswegen meine "innere Unruhe" auch angemerkt. 

Unter anderem haben wir allgemein über eine Psychotherapie gesprochen. Im Moment plane ich eine solche Therapie nicht mehr ein. In den letzten Monaten, von Anfang diesen Jahres bis Anfang September, ging es mir seelisch so gut wie seit Jahren nicht mehr. Mein aktueller kleiner "Durchhänger" (es ist bei Weitem nicht so intensiv, wie es in den letzten beiden Jahren war) fing ja erst Anfang September an. Zum einen, weil es mir bewusst geworden ist, dass das Seminar im nächsten Monat (also im Oktober) stattfindet und an dieses Seminar habe ich von Anfang an mit sehr gemischten Gefühlen gedacht. Dann aber auch wegen meinem Kollegen, der ja ab der zweiten Septemberwoche im Urlaub war. Vier Wochen "rund um die Uhr", also natürlich während der ganzen Arbeitszeit für das Zentraltelefon zuständig zu sein, jederzeit dafür "springen" zu müssen, das ist für mich seelisch halt immer sehr hart, zumal ich in dieser Zeit mit meinen eigenen Aufgaben dadurch grundsätzlich in den Rückstand komme (ich kann mich nunmal nicht in Zwei teilen). Ich habe zwar versucht, seelisch so lange wie möglich "stark" zu bleiben, aber so ganz ist mir das in allen Situationen leider doch nicht gelungen. 

Aber trotzdem bin ich froh darüber, dass ich das ganze Jahr bis jetzt ohne Krankenschein durchgehalten habe (bis auf einen Fehltag, als ich zu starke Halsschmerzen hatte). Wenn ich bedenke, wie es mir in den letzten beiden Jahren seelisch gegangen ist, dagegen geht es mir jetzt schon sehr gut. 

Was mir geholfen hat, das waren nicht die Gespräche mit den Psychologen, ganz im Gegenteil, dabei wurden immer so viele negative Erinnerungen wieder aufgewühlt, dass ich danach seelisch immer völlig fertig war. Geholfen hat mir zum einen die Arbeit, dass ich dort meine Aufgaben habe, also dass ich dort "gebraucht" werde. Ja, dieses Gefühl gibt einem, gerade wenn es einem seelisch nicht ganz so gut geht, das "gewisse Extra", dass man sich nicht mehr so "überflüssig" fühlt (zumindest ging es mir so). 

Dann natürlich die Sache mit dem Sport. Zum einen bin ich froh, dass ich seit Ende letzten Jahres die für mich richtigen "Therapeuten" gefunden habe (meinen Trainer bezeichne ich halt meistens auch als meinen Therapeuten, da ich das Training ja aus medizinischen Gründen so durchziehe). Früher hatte ich bereits Therapeuten (bei der KG), mit denen ich mich nicht verstanden habe, die Chemie stimmte absolut gar nicht. Das ist bei so einer Therapie wirklich eine Katastrophe, wenn man schon mit Magenschmerzen zu dem Termin geht (was bei mir zum Teil der Fall gewesen ist). Zum einen kann man dann kein Vertrauen aufbauen (zumindest hatte ich bei denen große Probleme damit) und es gibt so einige Übungen, bei denen eine Hilfestellung unbedingt sein muss, was man ohne Vertrauen aber völlig vergessen kann. Ein Therapeut war diesbezüglich ganz schlimm, er wollte dann alles mittels leichter "Gewalt" durchziehen, wobei ich dann allerdings völlig abgeblockt habe. Auf dieser Basis kann man keine vernünftige Krankengymnastik durchziehen. Dass die Chemie stimmt, dass man sich bei allen Übungen vertrauen kann, das ist die Grundlage einer vernünftigen Therapie.

Ja, und dann natürlich die Fortschritte bei der Therapie. Also zum einen, wenn man bei den einzelnen Übungen Fortschritte macht, wenn man nach und nach Übungen schafft, die man vor ein bis zwei Jahren (mangels Kraft) ganz bestimmt noch nicht geschafft hätte. Und in diesem Zusammenhang natürlich auch die Schmerzfreiheit. Umso stabiler und kräftiger die Muskulatur ist, umso schmerzfreier bin ich, umso besser geht es mir. Hin und wieder habe ich zwar leichte Schmerzen, aber wenn ich an die Zeit in der Reha denke (Ende 2010), als die Schmerzen zum Teil fast schon unerträglich geworden sind, dagegen sind sie jetzt nur noch ganz minimal. Umso besser es mir geht, umso weniger Schmerzen ich habe und umso mehr Fortschritte ich bei den einzelnen Übungen mache, umso mehr macht mir die Therapie im Ganzen auch Spaß. Ich glaube, wenn ich gar keine Erfolge dabei hätte, dann hätte ich wahrscheinlich schon längst aufgegeben. Allerdings sind diesbezüglich meine Therapeuten auch super, sie motivieren mich immer wieder zu "Höchstleistungen" und auch, wenn mal etwas nicht sofort klappt, dann betonen sie höchstens die anderen Übungen, die gut geklappt haben, "reiten" aber nicht auf den "schlechteren Leistungen" rum. 

Ja, und wenn man dann mal wieder einen kleinen Erfolg hatte, dann gibt mir das seelisch einen ordentlichen "Pusch" nach oben (viel mehr als eine Psychotherapie). Deswegen will ich in Kürze ja auch wieder mit dem Schwimmen (und der Wassergymnastik) beginnen. Zum einen das Gefühl, dass ich es (das Schwimmen) überhaupt noch kann, dass ich es nicht völlig "verlernt" habe. Selbst wenn meine Bewegungen zur Zeit nicht "perfekt" sind, Hauptsache ich kann mich im Wasser fortbewegen. Die Bewegung im Wasser an sich tut mir halt gut. 

Ja, und bezüglich meines Rückens, also der extremen Verbiegung (der "körperlichen Behinderung", wie die Psychologin in der Reha es nannte, obwohl ich es selber nicht so hart bezeichnen würde), da muss ich es halt noch lernen, dazu zu "stehen". Ich kann ja schließlich nichts dafür. Für mich selber habe ich es inzwischen "akzeptiert", habe dafür aber mehrere Jahre gebraucht. Ich habe früher immer gedacht, wenn ich mit dem Sport erstmal so richtig beginne (also regelmäßige KG durchführe), dass die Verbiegung dann mehr oder weniger wieder "verschwinden" wird. Die Orthopäden haben jedoch alle gesagt, dass diese Verbiegung nie mehr weggehen wird, so wie es aussieht sogar langsam noch weiter fortschreiten wird. Mit dem Sport kann ich zwar die Schmerzen im Griff halten und eventuell auch die weitere Verbiegung stoppen oder zumindest eine Verschlimmerung ausbremsen, aber rückgängig machen kann ich sie dennoch nicht. Ja, und um das seelisch selber zu begreifen, dass ich diese Verbiegung akzeptieren muss, dafür habe ich über 2 Jahre gebraucht.

Immerhin kann ich diese Verbiegung im Alltag unter weiten Sachen verstecken, was halt im Badeanzug nicht mehr möglich ist. Ich bewundere die Menschen, denen man eine solche "Behinderung" auf den ersten Blick ansieht, die aber dennoch ein "gesundes Selbstbewusstsein" haben. Ich denke jetzt an die Menschen, die z. B. im Rollstuhl sitzen (die können auch im Alltag nichts "verstecken") oder die vor kurzem in London teilgenommen haben. Von deren Selbstbewusstsein hätte ich gerne ein bisschen!!! Ja, für mich selber habe ich diese Verbiegung inzwischen akzeptiert, aber anderen gegenüber versuche ich nach wie vor, sie so gut wie möglich zu verbergen (indem ich halt in super weiten Sachen rumlaufe).

Heute habe ich mir ein neues Buch gekauft, von Ute Elisabeth Herwig "Selbstvertrauen". Ich habe es im Geschäft kurz durchgeblättert und es handelt von den gleichen Themen, die wir auch beim Seminar durchgesprochen haben. Das finde ich ganz interessant, nochmals alles (zum Teil natürlich mit anderen Worten) nachlesen zu können, was wir dort in Rollenspielen geübt haben. 

Vorhin musste ich so richtig Lachen. Ich habe im Internet einen Sketch von Ralf Schmitz und Otto gefunden, darin spielen sie "Dinner for one" nach. Ich fand das total genial. 

http://www.youtube.com/watch?v=Uhai7UhKuGk&feature=watch-vrec

Morgen Nachmittag habe ich dann wieder KG und Massage. Am Donnerstag Mittag geht es weiter mit dem Training. Und dann freue ich mich auf Freitag Mittag. Am Freitag hat mein Freund auch frei, einen Brückentag sozusagen. Wir wollen Mittags nach Oberhausen, dort gibt es (seit ein paar Monaten) ein neues Museum, das uns sehr interessiert (wir beide sind halt Krimifans). Darauf freue ich mich schon sehr. 

http://www.spionage.de/

Ich hatte letzte Nacht übrigens mal wieder den nächsten Alptraum (wobei das hier kein Traum-Tagebuch werden soll). Ich war in einer Straße, wo sehr viel los war (Straßenfest, Trödelmarkt oder ähnliches). Meine Hand hielt ich die ganze Zeit auf meiner Tasche (was ich häufig auch in der Realität mache). Neben mir kippte plötzlich eine ältere Frau um. Ein Mann, der auf ihrer anderen Seite stand, packte sofort zu, hielt sie unter dem Arm und zog sie hoch. Ich packte auf der anderen Seite zu und gemeinsam brachten wir die Frau zum Straßenrand, setzten sie auf eine Bank. In dem Moment fiel mir auf, dass meine Handtasche offen stand und Geldbörse und weitere Sachen darin fehlten. Ich habe sofort gedacht, Och Nein, nicht schon wieder (das wäre ja das vierte Mal gewesen), kaum helfe ich jemandem, mache etwas positives, schon werde ich dafür "bestraft" (das waren halt meine Gedanken im Traum). Ich guckte noch die Straße entlang, konnte aber nicht "verdächtiges" sehen. In dem Moment bin ich dann wach geworden. Heute Morgen guckte ich dann als erstes in die Handtasche, ob alles in Ordnung ist, ob auch wirklich noch alles da ist.... 

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