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Samstag, 29.09. PT (und Behandlung + Schwimmen)


Heute geht es mir deutlich besser, als an den letzten Tagen. Ich habe zwar immer noch einen Schnupfen, aber nicht mehr ganz so intensiv. Am meisten nervt mich im Moment die Nase, sie ist zur Zeit etwas verkrustet und tut deswegen weh. Das wird wohl ein paar Tage dauern, bis es wieder völlig abgeheilt ist. 

Meine Mutter ist heute Abend (gegen 23 Uhr) wieder gut in Deutschland gelandet. Mit Koffer holen und Taxifahrt war sie gegen 1 Uhr dann zu Hause. Weil sie bereits heute Mittag mit dem Bus vom Hotel (in Mallorca) abgeholt worden sind, hat sie seitdem keine Medikamente mehr genommen. Der Flug war wohl sehr unruhig, es hat gewackelt ohne Ende, sie mussten die ganze Zeit angeschnallt sitzen bleiben. Zu Hause musste sie dann als erstes "Spritzen" (sie ist ja Diabetikerin). Letztendlich wollte sie mich dann nicht wecken und hat sich deswegen hier nicht gemeldet (dass sie gut zu Hause angekommen ist, was wir eigentlich ausgemacht haben). Um 2 Uhr wurde ich immer nervöser (wir guckten die ganze Zeit zusammen Filrme im Fernsehen, erst Alarmstufe Rot, dann Independence Day) und ich schrieb ihr eine SMS, dass sie sich bitte mal kurz melden soll. Sie rief mich dann sofort an. Nach einem kurzen Telefonat (Hauptsache, sie ist gut angekommen, gerade ihre aktuelle Sache mit den Nieren macht mich halt auch ein bisschen nervös, keiner weiß genau, wann die Dialyse beginnt, es kann noch mehrere Wochen oder länger dauern, es kann aber auch von heute auf morgen soweit sein) haben wir das weitere Gespräch dann auf morgen Nachmittag verschoben. Nach diesem Gespräch war ich dann auf jeden Fall wieder wesentlich ruhiger.

Auf der Arbeit hat sich gestern eine gute Situation ergeben, worüber ich noch kurz schreiben wollte, ich musste darüber so loslachen, das war halt mein Humor. Ich mache im Moment ja für meinen Kollegen die Vertretung, also den Postdienst, morgens die ganzen Briefe öffnen. Wenn ich einen Brief zukleben muss, dann mache ich das so gut wie nie mit der Zunge, ich finde den Geschmack von diesem Klebezeug total ekelig (während der Ausbildung mussten wir das immer mit einem feuchten bzw. nassen Schwämmchen machen, was zum Teil sehr umständlich war). Wir haben zwar meistens selbstklebende Umschläge, aber hin und wieder kleben sie nicht richtig, dann muss man halt etwas "nachhelfen". Ich benutze in solchen Fällen eigentlich immer Tesafilm, notfalls auch mal einen Klebestift. Als ich gestern dann die Post öffnete, war ein Brief dabei aus einer Arztpraxis. Wie war dieser Brief zugeklebt? "Standesgemäß" mit Pflaster....!! Ich habe in dem Moment so losgelacht, als ich das gesehen habe. Irgendwie typisch Sprechstundenhilfe bzw. Arzthelferin, man kann ruhig "doof" sein, man muss sich nur zu Helfen wissen. Und wenn man kein Tesa zur Hand hat, dann nimmt man halt Pflaster, schließlich klebt das ja auch. Ja, das war voll und ganz mein Humor, als ich diesen Umschlag gesehen habe, konnte ich ein Lachen nicht verkneifen...!!!

Heute Nachmittag habe ich dann schon mal die Badesachen (für die Wassergymnastik) sortiert, sie liegen jetzt griffbereit im Schrank. Also Badeanzug und Badelatschen. Die Chlorbrille habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber egal, die habe ich bis jetzt eh kaum benötigt, wenn ich demnächst eine brauchen sollte, kann ich mir immer noch eine neue kaufen. Im Vordergrund steht dann eh zunächst die Wassergymnastik, das Schwimmen ist dann "zweitrangig", es kommt mir auf die Bewegung im Wasser an sich an. 

Mein Trainer (er ist ja auch Schwimmlehrer) hat vorhin beim PT schon gesagt, dass ich, wenn ich nach der Wassergymnastik noch ein paar Bahnen Schwimmen werde (was ich eigentlich eingeplant habe, wenn ich schon mal im Wasser bin), darauf achten soll, den Kopf dabei dann etwas gerader zu halten, nicht zu intensiv im Nacken (ansonsten sind Verspannungen ja eh schon vorprogrammiert). 

Dass ich mir beim Schwimmen längst eine völlig falsche Körperhaltung und auch falsche Bewegungen angewöhnt habe, das weiß ich selber, das haben mir im Laufe der letzten Jahre ja auch schon andere gesagt (unter anderem meine damalige Schwimmlehrerin, in deren Gruppe ich vor ein paar Jahren ja kurzfristig nochmals war). Ich glaube, wenn er mich dabei sehen würde, dann würden mehr Korrekturen erfolgen als vorhin beim PT. 

Das nächste Training findet übrigens schon am Mittwoch statt, nicht erst nächste Woche Samstag. Das Schwimmbad hat am Mittwoch, trotz des Feiertages geöffnet. Da wir für diesen Tag eh nichts besonderes eingeplant haben, kann ich genauso zum Training gehen (meinem Körper schadet das ganz bestimmt nicht, ganz im Gegenteil). Während des Trainings habe ich vorhin dann überlegt, dass es sich doch eigentlich gar nicht "lohnt", am Mittwoch dann für eine halbe Stunde loszulegen. Selbst wenn ich Fahrrad fahren würde (sofern ich mich am Mittwoch dazu aufraffen würde), dann mindestens 35 bis 40 Minuten, aber ganz bestimmt nicht nur eine halbe Stunde. Schließlich habe ich ihn dann darauf angesprochen, wenn die KG schon ausfällt, ob wir dann nicht eine Stunde einplanen könnten. Da wir sonst Mittwochs ja immer nur eine halbe Stunde durchziehen, war ich zunächst unsicher, ob er darauf eingehen würde (da ich seine anderen Termine ja auch nicht kenne), aber das war gar kein Problem und er ist sofort darauf eingegangen.

Das heutige PT fing ja mit der "Kontrolle", also der Waage an. Wenn ich richtig gesehen habe, dann war ich im 79er-Bereich, aber so richtig habe ich das gar nicht registriert. Mir ging es halt noch nicht ganz so gut. Ich habe zwar "versucht", die Stunde über das Training so gut es geht mitzumachen, dennoch war ich nicht immer so richtig bei der Sache. Ich musste auch mehrere "Zwangspausen" einlegen, weil meine Nase immer mal wieder lief.

Im Moment versuchen beide Therapeuten, also meine Physiotherapeutin und auch mein Trainer, mir einen anderen "Gang" anzugewöhnen. Macht der Gewohnheit, das finde ich mächtig schwer. Ich trete immer mit dem ganzen Fuß, also mit der Fläche auf, beide wollen aber immer, dass ich erst mir der Ferse aufkomme und dann noch vorne abrolle. Selbst wenn ich so nur ein paar Schritte durch den Raum laufen soll, dann ist das für mich schon höchste Konzentration und ich komme dennoch immer mal wieder mit dem flachen Fuß auf (ohne ihn abzurollen). Wahrscheinlich ist meine Fußmuskulatur deswegen im ganzen auch so geschwächt, weil die einzelnen Muskeln, so wie beim Abrollen, so gut wie nie gebraucht werden.

Dann kam eine Übung fürs Gleichgewicht bzw. auch gleichzeitig für die Kraft in den Beinen. Also rechts (das rechte Bein) ist dabei eindeutig meine "Schokoladenseite", also die bessere Seite. Vor der Sprossenwand, damit ich mich daran etwas festhalten kann, etwas ausbalancieren kann, stand der Kasten (bei der KG nehmen wir bei ähnlichen Übungen ja immer nur einen sehr kleinen Hocker). Mit einem Fuß auf den Kasten und hochdrücken (wie auf einer Stufe), oben kurz halten und dann ganz langsam wieder runter. Ich bin sehr häufig zu schnell runter gegangen, mit rechts (also dem rechten Bein oben) ging es noch einigermaßen, aber mit links fehlte mir fast völlig die Kraft. Sobald ich ein Stückchen runter gegangen bin, verließ mich die Kraft im Oberschenkel völlig und ich ging sehr schnell komplett runter. Mit rechts klappte es ein paar Mal ganz gut und ich ging wirklich nur sehr langsam runter, aber mit links hat es kein einziges Mal geklappt. 

Dann kamen ein paar Übungen mit Hanteln, die relativ gut geklappt haben. Zumindest abgesehen von der letzten Übung, die Arme gestreckt seitlich zu heben, eigentlich bis in Schulterhöhe. So hoch kam ich nicht, ich war froh, wenn ich es bis zur Diagonalen geschafft habe, dann verließ mich die Kraft  in den Oberarmen und ich gab es auf, ging wieder runter. Aber immerhin haben die anderen Bewegungen, z. B. gestreckt nach vorne, ziemlich gut geklappt.

Danach eine Übung mit dem Theraband, die ich mir irgendwie leichter vorgestellt hatte (ich habe das Band für dehnbarer gehalten). Es ist immer "gemein", wenn bei ihm die Übungen, wenn er sie vormacht, so leicht aussehen und bei mir selber klappen sie dann nicht. Mittig auf dem Band stehen, in der "Grundhaltung", den Oberkörper leicht nach vorne beugen, das Band nehmen und dann die Arme bzw. die Hände nach vorne (Richtung Brust) hochziehen. Ich habe es noch nichtmals bis zur Diagonalen geschafft, eine totale Sperre, weiter kam ich nicht. Das fand ich schon sehr schwer

Dann kamen noch einige Übungen auf der Matte, auf dem Rücken liegend. Zum einen die Übung mit aufgestellten Beinen sitzen, so langsam wie möglich runter und dann wieder hoch zum Sitzen. Hoch komme ich nur mit Schwung, den ich meistens aus den Beinen nehme (außerdem hilft mir mein Trainer dabei immer etwas), aber runter klappt das schon sehr gut, das schaffe ich inzwischen sehr langsam bis kurz vor dem Boden. Während der Übung habe ich den unteren Rücken bzw. das Steißbein gar nicht gemerkt, aber anschließend dann schon etwas, aber das kam bzw. kommt sicherlich von der Anspannung im Allgemeinen. Die Spannung im Bauch ist dabei dann immer vom Feinsten. 

Aber immerhin hat bei mir heute die Sache mit der Atmung ziemlich gut geklappt, immerhin habe ich keine Seitenstiche bekomme. Darüber habe ich heute mit meinem Trainer kurz geredet. Er kannte es wohl nur, dass man beim Laufen, also dabei vom falschen Atmen Seitenstiche bekommt. Also bei mir ist das im Laufe der Zeit während des Trainings schon des Öfteren passiert. Wenn ich zu lange die Luft anhalte, aber gleichzeitig bei einer Übung die Bauchmuskeln anspannen muss, dann bekomme ich zum Teil sehr heftige Stiche. Ob das dann die gleichen "Seitenstiche" sind, die man auch beim Laufen bekommt oder ob es dabei Unterschiede gibt, das weiß ich wirklich nicht, diesbezüglich bin ich wirklich ein Laie. Ich weiß nur, wenn diese Stiche im Bauch zu heftig werden und ich gleichzeitig die Bauchspannung halten soll, dann bekomme ich früher oder später immer Probleme und gebe die Übung dann meistens auf bzw. mache eine Pause, um mal tief durchzuatmen, danach lassen die Seitenstiche dann meistens wieder nach bzw. gehen dann auch ganz weg.

Am schwersten fand ich heute eine Übung, die für die meisten wahrscheinlich recht harmlos ist. Wegen dem Hohlkreuz soll ich ja immer darauf achten, das Becken nach vorne zu kippen. Ich lag dabei dann auf dem Rücken, die Beine angewinkelt hochnehmen und hoch Richtung Brust ziehen, mal mittig, mal mehr zur rechten Seite, mal mehr zur linken. So weit hochziehen, dass das Becken etwas vom Boden abhebt. So weit konnte ich die Beine alleine nicht hochziehen, deswegen half mir mein Trainer etwas dabei, drückte die Beine noch ein Stückchen höher (bis das Becken so hoch wie möglich war). Ja, aber in dieser Position sollte ich sie dann jeweils ein paar Sekunden halten, bevor ich wieder langsam bis zur Mittelposition zurückging (und direkt wieder hoch, eine Wiederholung nach der Anderen). Das fand ich super schwer und mit der Zeit konnte ich die Spannung dann auch immer weniger halten. Vielleicht merke ich davon im Moment auch etwas den Steißbein-Bereich, von dieser Anspannung, vielleicht ist das ein kleiner "Muskelkater". Ja, die Übung fand ich wirklich extrem schwer. 

Dagegen fiel mir die "klassische" Variante, die Beine ausstrecken und wieder anziehen, dabei den Rücken gerade halten, heute sogar relativ leicht. O. k., nach der Übung davor konnte ich die Spannung im unteren Rücken nicht immer halten und er sprach mich mehrmals darauf an, den Rücken wieder tiefer auf den Boden zu drücken, aber dennoch fiel mir diese Variante wesentlich leichter als zuvor das intensive Anziehen der Beine. 

Ich wollte noch darauf eingehen, weshalb ich so Probleme damit habe, beim Schwimmen den Kopf unter Wasser zu nehmen (abgesehen davon, dass ich als Kindheit einmal unter Wasser die Orientierung verloren habe). Als ich etwa 14 Jahre war, hatte ich wohl eine totale "Stöhnphase", wie meine Mutter es genannt hat, habe ständig über irgendwelche Schmerzen gestöhnt, mal über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und keine Ahnung, was sonst noch. An einem Tag war sie dann mächig genervt und hat mich "angeflaumt", dass sie von mir kein Stöhnen mehr hören will, ich soll es endlich sein lassen. In dem Moment kam bei mir dann der "Trotzkopf" durch und ich habe über Monate geschwiegen, egal wie starke Schmerzen ich zum Teil hatte.

Etwa nach einem halben Jahr sprach sie mich an, wie es mir gehen würde und ich sagte ihr, dass es mir bis auf Kopf- und Ohrenschmerzen gut gehen würde. Am nächsten Tag wurden wir damit vom Hausarzt zum HNO-Arzt überwiesen. Dort wurde mein Kopf sofort geröntgt. Ich hatte eine hochgradige Vereiterung der Nasen-Nebenhöhlen, mit Bestrahlung konnte man nichts mehr machen, eine OP war unumgänglich. Es war Anfang Dezember und meine Mutter wollte diese Behandlung auf Anfang Januar verschieben. Der Arzt meinte dann zu ihr, dass das Eiter bis dahin ganz bestimmt auf den Sehnerv drücken würde, ich würde dann sehr wahrscheinlich blind werden. In der zweiten Dezemberwoche kam ich dann für eine Woche ins Krankenhaus. 

Diesen Krankenhausaufenthalt und auch die nachfolgende Behandlung, die sich fast über ein Jahr hinzog (mit vielen Nachkontrollen), werde ich nie mehr vergessen, ich hatte zum Teil Schmerzen ohne Ende. Bei der OP wurde zum einen ein Schnitt im Mund gemacht, von dort das Eiter von unten abgesaugt. Aber sie gingen auch durch die Nase. Wie ich zwischenzeitlich gehört habe, wird diese Methode heutzutage wohl nicht mehr angewandt. Aus der Nasenscheidewand wurde ein Stück Knochen entfernt und von dort das restliche Eiter abgesaugt. Durch diesen Eingriff am Knochen habe ich Schmerzen ohne Ende gehabt, und das über einen längeren Zeitraum. Das werde ich nie vergessen. 

Durch diesen entfernten Knochen kann man jetzt mit einem "Ultraschall-Stab" in die Nebenhöhlen gucken, ein Stück dort reingehen. Diese Untersuchung musste ich im nachfolgenden Jahr mehrmals als Kontrolle, ob sich auch wirklich nichts Neues mehr gebildet hatte, über mich ergehen lassen. Diese Untersuchung war für mich eine Katastrophe, seit damals (als diese Behandlung abgeschlossen war) war ich bei keinem HNO-Arzt mehr, habe davor mindestens genauso Angst wie vor Zahnärzten.

Bei den letzten Untersuchungen war meine Angst vor dieser Untersuchung, vor diesem Ultraschall-Stab, der dabei dann natürlich durch die Nase eingeführt werden muss, so groß, dass ich nicht stillhalten konnte, ich bekam dann schon Panik, wenn ich den Stab nur sah. Schließlich musste eine Arzthelferin etwas helfen, teilweise hielt sie dabei meine Hände etwas fest (weil ich dem Arzt immer wieder "dazwischen funkte", meine Angst vor dieser Untersuchung wurde im Laufe der Zeit einfach viel zu groß) oder aber sie hielt meinen Kopf fest, weil ich auch diesen schließlich nicht mehr ruhig halten konnte. Diese Untersuchung werde ich nie mehr vergessen, obwohl ich damals gerade mal 15 Jahre alt war.

Geschwommen bin ich ja viele Jahre nicht mehr, schon seit der Schulzeit nicht mehr. In meiner früheren Wassergymnastik-Gruppe war eine Frau, etwa Mitte 50, die Schwimmlehrerin (und auch Englischlehrerin) ist. Sie sah mir beim Schwimmen zu und sprach mich dann an, ob sie es mir nach dem Unterricht, also nach der Wassergymnastik, mal richtig beibringen soll. Ich fand das gut und ging sofort darauf ein. Auch sie meinte direkt, so wie mein Trainer jetzt halt auch, dass bei mir das Rückenschwimmen aber besser wäre. In den ersten Wochen lief es auch ganz gut, ich hatte Vertrauen zu ihr, sie lief ständig im Becken neben mir her und passte auf. Ich saß dabei auf der großen Wassernudel, lehnte mich ganz zurück, so dass ich darauf lag und sollte mich daran gewöhnen, auf dem Wasser zu liegen. Eine Zeitlang lief alles bestens. Ja, aber dann spielte das "Psychische" bei mir mal wieder eine ganz große Rolle.

Ein Herr aus unserer Gruppe hat uns dabei beobachtet und meinte dann, dass er das nicht machen könnte. Er dürfe kein Wasser in die Ohren bekommen, sonst würde er eine Mittelohrentzündung bekommen, was sehr schmerzhaft sei. Ich hatte selber noch nie eine Mittelohrentzündung, aber trotzdem wurden in diesem Moment bei mir wieder "tausend" Erinnerungen an damals wach, als ich damals die starken Ohrenschmerzen hatte und natürlich die Behandlung im Krankenhaus, die ganzen Schmerzen und auch die nachfolgende Behandlung. In dem Moment war es bei mir aus. Ich bekam innerlich etwas Panik (vor erneuten Schmerzen) und von diesem Moment an war vom lockeren  Liegen auf der Nudel bzw. auf dem Wasser keine Rede mehr. Mein Nacken blieb völlig verspannt, der Kopf immer oberhalb vom Wasser, bloß keinen Tropfen Wasser in die Ohren bekommen, bloß keine erneuten Schmerzen riskieren (wobei meine damaligen Schmerzen ja nichts direkt mit den Ohren zu tun hatten, sie kamen ja von den Nebenhöhlen). Nach ein paar Wochen, als sie mich nicht mehr dazu überreden konnte, den Nacken mal etwas lockerer zu lassen, gab sie es schließlich auf.

Auch wenn ich schon öfters daran gedacht habe, es mal vernünftig zu lernen, ich weiß nicht, ob mir das wirklich was bringt, also ob ich mir das wirklich traue, dabei dann den Kopf locker zu lassen. Egal ob Brustschwimmen oder Rückenschwimmen, im Prinzip spanne ich den Nacken eigentlich immer an. Aber trotzdem möchte ich die Bewegung im Wasser nicht auf Dauer völlig aufgeben (und demnächst wieder damit anfangen), weil es mir einfach gut tut. Deswegen habe ich mir ja letztens im DM-Markt (vor den Sommerferien) diese Ohrstöpsel gegen Wasser geholt. Ich benutze sonst zwar nie solche Ohrstöpsel (wozu auch), aber vielleicht helfen sie mir demnächst im Wasser ja doch, um mich besser und schmerzfreier (bezüglich Verspannungen des Nackens) zu bewegen, also zu Schwimmen. Völlig aufgeben möchte ich dieses Thema (also das Schwimmen) nicht. 

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