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Mittwoch-28.12.11


 

Auch der heutige Tag war wieder relativ ruhig. Langsam aber sicher bekomme ich unsere Wohnung wieder so richtig in den Griff. Jeden Tag kümmere ich mich um eine weitere „Ecke“ bzw. um ein weiteres Zimmer. Es macht inzwischen schon richtig Spaß, in alle „Ecken“ wieder Ordnung zu bringen (in den letzten Monaten, als ich mit den Depressionen zu kämpfen hatte, war mir das alles mehr oder weniger egal geworden).

Ab morgen läuft ja der Vorverkauf für die Silvester-Knaller und eigentlich hole ich jedes Jahr ein paar davon, das gehört für mich zu Silvester irgendwie dazu. Früher habe ich dafür immer „Unmengen“ ausgegeben, so dass wir damit letztendlich locker 30 bis 45 Minuten beschäftigt waren, aber in den letzten Jahren reichen mir ein paar (so etwa 3 bis 4), Hauptsache man ist um Mitternacht „dabei“, wenn alle damit loslegen. Wir holen allerdings seit Jahren nur noch diese „Batterien“, einmal anzünden und dann mindestens 30 Sekunden (oder länger) bei den verschiedensten Farben und Geräuschen zugucken. In diesem Jahr ist für die Silvesternacht allerdings ein heftiger Regen angesagt und deswegen werde ich wohl weitestgehend darauf verzichten und nur bei den Anderen zugucken. Ich habe keine Lust bei strömenden Regen in den Himmel zu gucken, dafür werde ich kein Geld ausgeben. Bei der Knallerei von den Anderen werde ich aber auf jeden Fall zugucken.

Heute Abend war ich dann noch so richtig fleißig bzw. sportlich. Zum einen hatte ich es mir ja vorgenommen und zum anderen wäre es mir sonst zu peinlich, wenn ich übermorgen, also am Freitag wieder Personal-Training habe und dort dann zugeben müsste, dass ich mal wieder nichts gemacht habe. Mein Trainer ist zwar in diesem Sinne nicht „streng“ (diesbezüglich kenne ich ganz andere Menschen), aber er kann einem dennoch ein mächtig schlechtes Gewissen einreden, so dass es einem dann sehr peinlich wird. Besser, ich habe ein paar Mal Sport gemacht, als gar nicht, dann muss ich nicht ganz so ein schlechtes Gewissen haben.

Zuerst bin ich mal wieder Fahrrad gefahren, wobei ich heute nur sehr schleppend in Fahrt gekommen bin. Die ersten 10 Minuten fielen mir extrem schwer, aber danach klappte es dann wieder etwas besser. Letztendlich bin ich in 37 Minuten 8 Kilometer gefahren. Danach tat mir heute vom Sitzen allerdings „alles“ weh, der Sattel ist wirklich mächtig hart...

Danach ging es wieder auf den Boden, dort habe ich die Übungen wieder jeweils 6 Mal durchgeführt. Zuerst auf dem Rücken liegend, die Beine aufstellen und 6 Mal hoch, danach das gleiche mit gerader Wirbelsäule, also den Kopf dabei gerade halten (in „Verlängerung“ der Wirbelsäule), was mir immer total schwer fällt. Anschließend hoch zur Brücke und nach wieder flach auf dem Rücken liegen, die Beine im rechten Winkel anheben und im Wechsel lang gestreckt nach unten und wieder ranziehen. Diese Übung fällt mir bei meinem Hohlkreuz immer total schwer.

Danach wieder auf der linken Seite liegend, das obere Bein zuerst 6 Mal gerade hoch und dann hochziehen und wieder gestreckt nach unten. Das gleiche dann auf der rechte Seite liegend.

Dann wieder auf allen Vieren, zunächst 6 Mal den Katzenbuckel, dann jeden Arm (im Wechsel) gestreckt nach vorne (bis in Ohrhöhe schaffe ich es allerdings immer noch nicht, egal, wie sehr ich mich dabei anstrenge, diese Blockade habe ich nach wie vor) und danach die Beine im Wechsel „flach“ nach hinten, also zur Brust hochziehen, gerade nach hinten und kurz mit den Zehen auftippen. Als Abschluss dann wieder auf den Knien stehend ein paar kleine Dehnübungen, mit den Armen nach oben, mit den Schultern kreisen und etwas nach rechts und links. Auch heute habe ich jede Übung langsam und bewusst durchgeführt und war damit insgesamt etwa 15 Minuten beschäftigt.

Nur bei einer Übung habe ich mit dem „langsamen“ Beenden der Übung (worauf ich immer achten soll) erhebliche Probleme. Wenn ich die Bein-Übung auf der Seite liegend durchführe, dann kann ich die Spannung im jeweiligen Bein nach dem 6. Mal nicht mehr halten und es „fällt“ jedes Mal regelrecht runter, die Spannung ist jedes Mal sofort völlig weg, noch bevor das Bein wieder unten ist. Dagegen komme ich nicht an.

Ansonsten geht es mir aber wieder gut, die Schmerzen, die ich am Wochenende im Schulter- und Nackenbereich hatte, sind zum Glück wieder voll und ganz weg. Es mag sein, dass dabei auch mal wieder das Seelische mit eine Rolle gespielt hat, da Weihnachten für mich ja seit Jahren eine große seelische Belastung darstellt.

Morgen ist für mich einer der nächsten Schritte, weg von meinem bisherigen Institut. Dort bin ich ja auch zur „kosmetischen“ Behandlung gegangen. Wie der Zufall es will, hat sich meine frühere Schulfreundin inzwischen ebenfalls mit so einem „kosmetischen Institut“ selbstständig gemacht. Wir haben uns seit vielen Jahren nicht mehr gesehen (nur noch kurz telefonisch gesprochen) und ich freue mich jetzt sehr darauf, sie morgen, wenn ich einen Termin bei ihr habe, endlich mal wieder zu sehen. Als Kinder waren wir über viele Jahre ganz dicke Freundinnen und haben sehr viel zusammen gehangen. Als sie dann geheiratet hat, Kinder bekam und in eine andere Stadt umgezogen ist, haben wir uns völlig aus den Augen verloren. Als sie im letzten Sommer dann übers Internet mit mir Kontakt aufgenommen hat, habe ich mich darüber total gefreut. Als ich dann von ihr erfuhr, dass sie so ein Institut eröffnet hat, fand ich das sofort total interessant. Nachdem ich dann beschlossen habe, in meinem bisherigen Institut aufzuhören, war es für mich sofort völlig klar, dass ich mich bezüglich dieser „kosmetischen Behandlung“ in der Zukunft dann an sie wenden würde. Ja, und morgen sehen wir uns dann nach so vielen Jahren endlich wieder und darauf freue ich mich wirklich schon sehr.

Umso positiver und geregelter mein Leben wieder läuft, umso besser geht es mir seelisch auch wieder. Ich bin zum Glück wieder so richtig gut drauf, lache wieder sehr viel und habe auch wieder so richtig Spaß am Leben (freue mich wieder so richtig auf die Zukunft, auch was die „Gruppentherapie“ für die Rückengymnastik betrifft, um dort neue Menschen kennenzulernen). 

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