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Schneeflöckchen, weis Röckchen ...


Tja, das war es nun mit meinem guten Vorsatz, täglich eine kurze Notiz  zu verfassen. Der geübte Leser wird festgestellt haben, daß es seit einer Woche hier ruhig geworden ist. Ich kam einfach nicht mehr dazu, abends meine Gedanken noch einmal in Worte zu fassen und zu tippen. Also, versuiche ich es jetzt wieder und fasse ein wenig zusamme, was mir aus der letzten Zeit noch in Erinnerung ist.

Wir waren in Berlin. Hin- und Rückreise war im wahrsten Sinne des Wortes erstklassig, aber auf der Rückreise fehlte der halbe Zug und dafür herrschte Hochbetrieb in den Erste-Klasse-Gängen.

Dienstag bekam ich ein Feedback auf eine Aktion aus der Vorwoche. In der Buchhandlung hatte ich mich für das Vetrauen bedankt, als man doret an der Kasse meinen Stapeln Postkarten nicht nachgezählt hatte. Dieses Mal wurde ich an der Kasse von einer Kollegin der Kassiererin angesprochen, ob ich der Kunde sei, der sich für das Vetrauen bedankt habe. Dann kam heraus, daß  es sich im Laden herumgesprochen und alle beschäftigt hatte. Das ist doch nett, oder?

Gestern am Mittwoch war ich in zwei Klassen ín Birkenau. Die beiden Jungengruppen haben mir unglaublich viel Spaß gemacht, weil die Neuntklässler freundlich und neugierig waren, sich auf das Angebot eingelassen haben, viel lachten, für eine gute Atmosphäre sorgten und einen respektvollen Umgang lebten. Klasse!!

Danach führte die Vorbesprechnung mit einer Lehrerin wahrscheinlich für den Start eines interessanten Projektes. Ziel ist, Jungen einer sechsten Klasse Wertschätzung zu vermitteln und erlebbar zu machen, damit ihr Umgang untereinander respektvoller wird.

Abends gab es mongolisches Buffett in Darmstadt. Unser neues HuK-Mitgleid aus Kamerun hatte sich in ein weises Fest-Gewand aus Saudi-Arabien angezogen. Für unseren Geschmack war es ungewohnt, aber es sah flott aus. Eigentlich bin ich doch ganz schön eingeschränkt, wenn ich auf die Fülle des Lebens nicht aktiv achte. Das Schrottwichteln war wieder lustig.

Gegen 23:00 Uhr begann dann noch ein Abenteuer. Dank des heftig gefallenen Schnees für kein Zug mehr. Es stand schon zu befürchten, daß es zu einer Übernachtung in der Regionalbahn in Darmstadt kommen würde. Mit knapp 90 Minuten Verspätung ging es dann aber doch noch in Richtung Mainz los. Dort folgte noch ein Fußmarsch und ein erfolgreicher Start in die Welt der Träume gegen 02:00 Uhr.
Es phasziniert mich immer wieder, wie leicht der Alltag aus dem Ruder laufen kann und wie schön es ist, wenn genau dieses passiert. Es gibt keine Sicherheit und wir sollten uns darauf verstehen lernen, uns flexibel anzupassen.
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