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Fantasie & WirklichkeitMusikinspiration: Enya - Carribean Blue Ich traeume viel. Ich traeume gerne. Und generell tue ich immer etwas anderes, sobald ich traeume. Ich tue es mit offenen Augen, mit geschlossenen. Schlafend, oder wach. Starre ich in den Himmel, oder wirke abwesend, kann man davon ausgehen, das sich die kleine Mei-Ying in ihre Traumwelt zurueck gezogen hat, in das eigene Reich, wo zunaechst niemand an sie heran kommt. Hat eigentlich jeder eine Fantasiewelt? Wenn ich die Augen schliesse, und mir meine "Traumwelt" vorstelle, in die ich mich zurueck ziehe, um ein wenig Pause zu nehmen, stelle ich mir immer einen riesigen See mit einer ueppigen Landschaft vor. Es ist generell nacht, der Mond scheint hell, die Sterne glitzern, das Wasser ist ruhig, und inmitten des Sees steht ein riesiger Pavillon, in weiss gehalten. Auf dem runden Dach ist eine goldene Kugel befestigt, an dem zwei kleine weisse Fluegel haengen. In dem Pavillon gibt es eine wunderschoene, alte Bankschaukel. Sie ist elegant gehalten, das Muster der Lehne ist geschwungen, nicht gerade. Alles wirkt verschnoerkelt, und der Sitz ist gekroent mit einem dunkelblauen Kissen. Es fuehren Stufen zum Wasser, auf die ich mich in Gedanken setzen, oder auch legen kann, um die Hand ins Wasser zu halten, und zu sehen, wie sich kleine Wellen bilden. Wasser ist ein faszinierendes Element, das mich immer wieder aufs neue begeistern kann. Wasser kann ruhig sein, nichts regt sich, man ist sich nie sicher, ob es unter dem Wasser tief oder flach ist. Wasser kann jedoch auch peitschend sein, mit riesigen Wellen, unruhig, idyllisch, beruhigend, beunruhigend. Ich kann stundenlang vor Wasser sitzen, und beobachten, was passiert. Es hilft unheimlich beim nachdenken, es regt mich an. Ich kann also das Wasser beobachten. An der Seite des Pavillons ist ein kleines Boot befestigt, das mich, wenn noetig, an Land bringen kann. An Land sind viele Baeume, generell herrscht in meiner Traumwelt immer reges Leben - sowohl wenn es um Tiere geht, als auch um Menschen, oder Lebewesen im generellen Sinne. Dort ist es egal, ob Fabelwesen, oder in Wirklichkeit existierendes Wesen. Fantasie & Wirklichkeit vermischen sich. Im Hintergrund meines Sees gibt es riesige Berge, deren Gipfel von Schnee bedeckt sind. Es gibt eine alte Ruine, dort stand frueher eine Burg. Heute gibt es dort nur noch ein riesiges Zimmer, welches von mir bewohnt ist. Ich schaetze, nur jemand mit einer grosser Menge an Fantasie, oder auch Menschen, die frueher praktisch nichts anderes hatten, als ihre Momente, in denen sie sich zurueck ziehen konnten, koennen nachvollziehen, wie schoen es ist, in sich zu gehen, und sich so zu beruhigen. Vergleichbar ist es eigentlich mit jedem Ort, an den man sich in der Realitaet zurueck zieht. Man hat diese Moeglichkeit jedoch nicht immer. Da empfinde ich es fast als Geschenk, das ich meine Vorstellungskraft besitze. Und es ist so ein schoener Ort. Mei-Ying - am 24.07.2010 13:13 KommentareShuryoka - 02.08.2010 15:06Ja, du hast Recht. Das muss ich jetzt mal loswerden. Solange du dich nicht - so wie ich meist - ständig dahin zurück ziehst und der Realität entfliehst. Aber, so wie du es beschrieben hast, hört sich das echt toll an. *-* LG Shu Mei-Ying [Tb: Je trouverai mon propre chemin] - 25.07.2010 18:31 Dankeschoen :) Auch dir einen schoenen Rest Sonntag! awtwahl [Tb: ARNOWA33] - 24.07.2010 18:06 gut geschrieben mei-ying und willkommen im TbL, schoenen sonntag noch ! Kommentar schreibenDu musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben |
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