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Treibe vor mich her


Mit meinen Gedanken vor den Augen treibe ich durch das Alltagsgeschehen. Ein Tag vergeht, ein weiterer Tag vergeht und wieder vergeht ein Tag. Mir kommt die Zeit so rasend schnell vor und mir bleibt doch nur wenig Zeit das zu tun, was mir im Herzen steckt. Ich treibe mit dem Strom, bereit an der nächsten Kreuzung den Strohalm zu schnappen, der zart und sanft in die Flussmündung neigt. Wird er stark genug sein, mir genug Halt und Zug geben, um dem alltäglichen Rauschen zu entgleiten und dem eigentlichen Sinn entgegen zu schwimmen. Momentan treibe ich einfach nur, mir gelingt es nicht, gegen die Wellen anzutreten. Dagegen zu halten, kostet zu viel Kraft, die Energie zu nutzen ist wenigstens ein Fortschritt den man sich zu Nutze machen kann.   

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