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Das Notfall-Leckerli


Es geht nicht gut zur Zeit. Jessi ist jetzt in  Berlin, DAS ist wirklich gut, aber sonst kriege ich nicht viel auf die Reihe. Von meiner Mutter darf ich mir, auch wenn es nicht böse gemeint ist sondern eher wie so ein Arschtritt Vorwürfe und Ermahnungen anhören, es nicht so weit wie früher kommen zu lassen. Die letzten Tage Arbeit waren auch sehr anstrengend, da wir hier ne Abnahme haben - es kommt gerade sehr viel zusammen. Ich habe mir jetzt von ner Freundin von mir für den Notfall, wenn mein Medikament nicht hilft, 3 Tavor geholt. Habe es heute meinem Therapeuten "gebeichtet", er findet das OK. Er will mir nur keine verschreiben aus Sorge, ich könnte da öfter mal zugreifen. Aber ich greife da nur sehr selten zu, ich weiss ja, was für ein Zeug das ist...

Am Wochenende war ich in Dresden, C. besuchen - war ganz nett und hat gut getan - jetzt nichts besonderes, aber hat gut getan. Nur als ich wieder Richtung Süden in die Heimat gefahren bin, da habe ich mit jedem Kilometer gemerkt, wie ich mich unwohler fühlte. Ich wollte auch die letzten 2 Abende nicht zu mir nach Hause und habe mich bei einer Freundin einquartiert. Heute Abend fahre ich nach Hause, jetzt im Moment aktuell auch besser gestimmt. Aber das ändert sich sicher.

Meine Mutter hat gemeint, ich bräuchte mal wieder ne Freundin. Seh ich nicht so. Also - wenn sich was ergeben würde würde ich mich sicherlich nicht dagegen sträuben, Fakt ist jedoch, dass soetwas aus meiner Sicht nur dann Sinn hat, wenn ich gelernt habe, emotional unabhängig zu sein. Damit meine ich nicht, dass man nichts empfindet, wenn was auseinandergeht oder so - aber nicht mehr diese krasse emotionale Abhängigkeit zu haben. Für mich selber stabil zu sein und das nicht von einer Beziehung und deren Verlauf abhängig ist.

Naja. ich freu mich trotzdem irgendwie auf heute Abend, wenn ich daheim bin - da wird erstmal mit den Katzen geschmust...
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