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Klappe die 1.



Manchmal denke ich, dass das ganze Leben nur ein Theaterstück ist, ja genau, oder so was wie ne’ Daily Soap. Für alles gibt es ein Drehbuch, in das wir Menschen aber nicht rein schauen dürfen, sonst wäre es ja furchtbar langweilig. Genau, wir sind die Hauptdarfsteller. Jeder ist die Hauptperson in seinem Leben.
Naja jetzt mal wieder zurück zur Realität – Wieso sind eigentlich alle Männer gleich? Blöd das ich jetzt gleich schon mit dem Thema Männer anfange, aber dass ist nun mal das was mich im Moment am meisten beschäftigt. Oder eher gesagt, was mich am meisten aufregt. Ich finde, dass Frau und Mann so unterschiedlich sind, viel zu unterschiedlich. Die können gar nicht für einander beschaffen sein. Es ist vorprogrammiert das sie sich streiten und nicht verstehen. Es ist unmöglich, dass so etwas gut geht. Wer hat den ganzen Männer-Frauen-Beziehungs-Kram eigentlich erfunden? Wenn es nach mir ginge müsste es das alles nicht geben, es würde doch locker reichen wenn alle nur befreundet wären, ganz ohne Gefühle, Eifersuchtsdramen, die große Liebe, wer braucht das schon?
Es läuft doch immer gleich, die Männer machen was sie wollen mit den Frauen und die Frauen lassen sich alles gefallen, wirklich alles…
Sie machen den Frauen Hoffnungen, schleimen rum, wollen sie kennen lernen und wenn ihnen dann nur die kleinste Kleinigkeit nicht mehr passt oder sie keine Lust auf Gefühle haben, dann verziehen sie sich, ganz einfach, wie kleine miese Würmer, so als ob nie etwas gewesen wäre!
Manchmal denke ich Männer können gar nicht soweit denken wie Frauen, die haben gar keine tiefgründigen Gefühle… und wenn dann sind die so gut versteckt, dass man sie niemals finden könnte.
Also wozu das Ganze? Um am Ende doch wieder festzustellen, dass man nicht zu einander passt oder das man noch keine feste Beziehung möchte?
Deswegen all das Leid und die Schmerzen durchmachen? Nein! Nicht mit mir, nie mehr. Ich hab’s satt.

Kommentare

lilla [Tb: JF-Zeltlager Garlstorf..2008] - 16.06.2008 14:43
hi..dein eintrag ist echt cool..ich kann echt gut verstehen wie du dich fülst und so....schreib mir doch mal würde mich echt freuen:)

LiSa.008 [Tb: Ein Schatten oder doch ein Regenbogen?] - 16.06.2008 12:40
Hey.. wow, danke für den Text. Der ist wirklich der Hammer, dass stimmt alles haargenau. Hab mich so oft darin wieder erkannt.

Elyssa - 15.06.2008 23:53
Ja, manchmal wär´s besser.. Dazu hier ein paar Worte von Juliane Werding :

Hast Du nicht schon mal versucht, Zärtlichkeit zu Verschenken, und keiner will sie haben? Gingst nicht auch Du mal bis morgens um fünf durch die Straßen, zu einsam, um zu schlafen?

Fühlst Du nicht manchmal den Wunsch, nie geboren zu sein?

Das Spiel, das man "Liebe" nennt, spielen die andern, und Du bleibst allein. Du triffst einen Menschen, du magst ihn, und plötzlich beginnst Du, viel bewußter zu leben. Du lernst wieder lachen, du kannst wieder hoffen, und offen über alles mit ihm reden. Du liebst ihn so sehr, daß Du alle Bedenken vergißt, doch das Spiel, das man "Liebe" nennt, sieht manchmal einfacher aus, als es ist.

Es fängt damit an, daß man zu viel vom andern erfährt, auch die Schwächen und Fehler. Bald weißt Du genau, was ihm weh tut, und kannst ihn verletzen, immer tiefer und schneller. Du gönnst ihm die Freiheit nicht mehr, die Dir selber fehlt. Ja, das Spiel, das man "Liebe" nennt, ist manchmal grausam wie nichts auf der Welt.

Nach jedem zermürbenden Streit fällst Du ihm in die Arme, es ist noch einmal gut gegangen. Doch dann kommt der Tag, da liegst Du neben ihm, und fühlst nichts mehr,es ist sinnlos zusammen. Der Abschied ist kühl, doch die Tränen am Morgen sind heiß, denn das Spiel, das man "Liebe" nennt, fordert am Ende von Dir seinen Preis. Du fühlst Dich am Boden zerstört, doch das Leben läuft weiter, wie ein Uhrwerk, wie ein Wasserfall.

Und Du raffst Dich auf und beschließt, dich nie mehr zu verlieben, und Du schaffst es..

Bis zum nächsten Mal.


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