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macht zucker wirklich dick


Macht Zucker wirklich dick?

 

Es gibt wahrscheinlich kaum eine Frau, die noch nicht mit einem der zahlreichen Diät-Mythen konfrontiert wurde. Und kaum eine, die selbige nicht als gut gemeinten Rat an Freundinnen weitergibt.
 
Genau das führt dazu, dass jedes Jahr spätestens zu Beginn der Bikini-Saison in zahlreichen Frauen-Magazinen und Onlineportalen verkündet wird, was die besten Fatburner sind und was an Light-Produkten so ideal ist.

Was ist dran an den Diät-Mythen?
Ananas
macht durch Enzyme schlank, ein großes Glas Eiswasser vor dem Essen treibt die Kalorienverbrennung in die Höhe und mit Diät-Produkten nimmt man quasi von allein ab. Soweit zu den Diät-Mythen. Doch was ist eigentlich dran an all den Gerüchten, die sich um eine fett- und kohlenhydratarme Ernährung ranken und uns weismachen wollen, was wir wann am besten essen sollten?

Wir haben für Sie die gängigsten zehn Diät-Mythen unter die Lupe genommen. Und sagen Ihnen, worauf es beim Abnehmen wirklich ankommt.

 

 

 

1. Mythos: Ananas lässt Pfunde schmelzen

 

Es ist in der Tat eine traumhafte Vorstellung, dass mit Hilfe einer leckeren Frucht die Pfunde purzeln. Zum Thema Ananas und Fettverbrennung halten sich hartnäckig zwei Gerüchte: Das eine besagt, dass in der Ananas enthaltenen Enzyme die Fettverbrennung ankurbeln. Das zweite Gerücht besagt, dass diese Stoffe verhindern, dass Fett überhaupt vom Körper aufgenommen wird.

Gemeinsam haben diese zwei Annahmen, dass sie leider nicht der Realität entsprechen. Die Enzyme, die für die Fettverbrennung angeblich zuständig sein sollen, werden nämlich beim Verdauungsvorgang deaktiviert. Wenn sie in den Darm gelangen, wo die Fettverwertung stattfindet, sind sie also wirkungslos.

Schade! Aber lecker ist so eine Ananas natürlich trotzdem. Und als Snack allemal gesünder als Schokolade, Gummibärchen & Co.!

 

 

 

 

2. Mythos: Wer frühstückt, nimmt (schneller) zu

 

Der Mythos, dass ein umfangreiches Frühstück genau wie große Mengen an Nahrung generell den Magen weiten und dafür sorgen, dass dieser schnell wieder hungrig nach mehr Essen knurrt, ist ein Irrglaube!

Über das Plus oder Minus auf der Waage entscheidet nämlich einzig die am Tag aufgenommene Kalorienmenge - zu welcher Tageszeit diese aufgenommen wird, ist egal. Ein ausgewogenes Frühstück ist wichtig, um den Tag fit zu überstehen. Außerdem schlagen Menschen, die auf ihr Frühstück verzichten, oft mittags und abends doppelt zu - und wundern sich dann, warum sie nicht abnehmen oder sogar Gewicht zulegen.

 

 

 

 

3. Mythos: Sport macht garantiert schlank!

 

Wer Sport macht, nimmt garantiert ab - das muss nicht zwangsläufig der Fall sein. Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Fitnesstraining verbrennen zwar unter allen Sportarten die meisten Kalorien. Trotzdem sind das meist weniger als man denkt. Für eine halbe Stunde zügiges Joggen durch den Park kommt man nämlich tatsächlich umgerechnet nur auf einen Schokoriegel.

Auch hier gilt: Nur, wer mehr Energie verbraucht als er aufnimmt, nimmt ab. Trotzdem ist es natürlich sinnvoll, generell und vor allem unterstützend zu einer Diät auf ausreichend Bewegung zu achten!

 

 

 

4. Mythos: Heilfasten entgiftet und macht schlank

 

Beim Heilfasten nimmt man tagelang, manchmal sogar über mehrere Wochen, nur Flüssigkeiten zu sich: Wasser, Tee und Brühe. Dadurch soll der Körper "entgiftet" werden und die Pfunde nur so purzeln.

Sicherlich zeigt die Waage schnell weniger an, wenn man auf feste Nahrung komplett verzichtet. Doch genauso schnell sind sie auch wieder drauf, wenn es mit dem Fasten vorbei ist. Außerdem entstehen im Körper durch die Verdauung keine Gifte, sondern lediglich Stoffwechselprodukte. Kein Grund also, den Körper von irgendwelchen Giften zu befreien.

 

 

 

5. Mythos: Ich bin dick - die Gene sind schuld!

 

Der schwere Knochenbau, die Gene: Sie sind Schuld am Übergewicht. Das glauben tatsächlich viele Menschen. Doch ist das Erbmaterial  von Mama, Papa, Oma und Opa wirklich verantwortlich für das Übergewicht?

Wissenschaftler der Peninsula Medical School Exeter haben tatsächlich die Genvariante identifizieren können, die im Zusammenhang mit Übergewicht steht. Die Menschen, die dieses Gen in sich tragen, bringen nach den Ergebnissen der Forscher jedoch nur zwei bis drei Kilo mehr auf die Waage. Damit ist man jedoch noch lange nicht übergewichtig oder gar fettsüchtig!

 

 

 

6. Mythos: In der Sauna schmilzt das Fett

 

Einen Tag in der Wellness-Oase verbringen, ordentlich in der Sauna schwitzen und dadurch ein bis zwei Pfund abnehmen. Schön wär's! Zwar wiegt man nach den Saunagängen tatsächlich kurzzeitig weniger.

Das liegt aber nur an der ausgeschwitzten Flüssigkeit, die man schnell durch reichlich Wasser wieder ersetzen sollte, damit der Kreislauf in Schwung bleibt!

 

 

 

7. Mythos: Kohlenhydrate machen dick!

 

Nudeln, Brot und Kartoffeln sind böse. Denn sie enthalten jede Menge Kohlenhydrate. Und die machen dick. Das glauben zumindest die meisten Menschen.

Fakt ist: Kohlenhydrate machen nicht dicker als andere Nährstoffe wie zum Beispiel Fette oder Proteine. Wer nicht zunehmen oder aber abnehmen will, muss darauf achten, nicht mehr oder eben weniger Energie aufzunehmen als der Körper verbraucht.

 

 

 

8. Mythos: Viele kleine Mahlzeiten sind besser

 

Sind viele kleine Mahlzeiten wirklich besser als zwei oder drei große? Nein, denn auch hier gilt wieder: Auf die Kalorienbilanz kommt es an. Entscheidend ist nicht, wie oft Sie essen, sondern wie viele Kalorien Sie zu sich nehmen. Ob Sie das in vielen kleinen Mahlzeiten machen oder in zwei oder drei großen ist ganz egal.

Ein Vorteil der kleinen Mahlzeiten ist allerdings, dass man öfter zwischendurch etwas zu essen bekommt und dadurch nicht so schnell ein Loch im Magen hat.

 

 

 

9. Mythos: (Kaltes) Wasser macht schlank

 

Annahme Nummer eins: Ein Glas eiskaltes Wasser vor dem Essen macht schlank, weil der Körper für das Erwärmen des Eiswassers viel Energie aufwenden muss und so Kalorien verbrennt.

Annahme Nummer zwei: Wer vor dem Essen ein großes Glas Wasser trinkt, füllt damit seinen Magen und hat nicht mehr so viel Hunger bzw. weniger Platz im Magen.

Beide Annahmen sind Quatsch: Zwar braucht der Körper tatsächlich Energie, um das Eiswasser zu erwärmen - allerdings sind das nur 30 bis 35 Kalorien. Und der Magen lässt sich von einem Wasserschwall vor dem Essen nur kurz täuschen, danach ist der Hunger wieder da.

 

 

 

10. Mythos: Light-Produkte machen schlank

 

Wer zu Produkten mit der Aufschrift "light", "fettarm" oder "Diät" greift, hat die Hoffnung, mit diesen Kalorien einzusparen und abzunehmen. Doch die Rechnung geht nicht immer auf.

Zwar haben Light-Produkte weniger Kalorien, machen aber auch weniger satt. Außerdem ersetzen die Hersteller den fehlenden Geschmacksträger Fett häufig durch Zucker - und die Kalorienmenge bleibt dann oft gleich.

 

Bei light Produkte, müssen wir dringen darauf achten was ist light. Einigen haben fettreduziert andere haben Zuckerersatz, Produkte wo fettreduziert und kein Zucker haben, kenne ich ……….. nein, nicht.

 

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