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Ende - Beginn


Schaue ich in die Vergangenheit, entlockt es mir ein spöttisches Lächeln.

Ein gemeinsames Mittagessen war oft mit Stress verbunden. Zwei Stunden früher aufstehen um tadellos auszusehen. Das Denken und Handeln stets eingeübt. Meine damalige Methode war sehr anstrengend. Ich habe sieben Jahre an meinem Verhalten permanent gezweifelt.

Heute sehe ich vermutlich nicht perfekt aus und meine Verhaltensweise lässt zu wünschen übrig. Es fehlt an gegenseitigem Verständnis. Notabene seit 15 Monaten. Meine Mutter würde wahrscheinlich sagen, “parliamo la stessa lingua ma non ci capiamo”. Der Unterschied zu seinen verschiedenen GesprächsprtnerInnen, das ist nur eine Vermutung, meine Sprüche treffen ins Schwarze und bin dabei teilweise so unverblümt frech, dass es ihm peinlich ist. Schlussendlich kostet es ihm lediglich ein müdes Lächeln. Am deutlichsten kommt dies in der Szene zum Ausdruck beim Verlassen der Location. Fast schon fluchtartig verlässt er den Raum. Ich um einige Schritte hinterher. Ich bin nicht verletzt, sondern einmal mehr von seiner Arroganz beeindruckt. Beim Händedruck mache ich folgende Aussage, „meine einsame Zeit fühlt sich besser an als die gemeinsame.“

Das Ende einer Leidenschaft und der Beginn einer klassischen oberflächlichen Beziehung.

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