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4. Ein blödes Spiel auf Besen/Nicolas Gammel


Harry ging mit Ron und Hermine über den verdreckten Hof von Hogwarts und war aufgeregt, da er später sein erstes Quidditchspiel hatte, ausgerechnet gegen Slytherin. In seiner Hand hielt er ein Buch mit dem Titel„Die besten Pfannkuchenrezepte von A-Z", welches er sich aus der Bibliothek geliehen bzw. geklaut hatte, da Madam Pince, die Bibliotheksaufsicht, sehr unbeliebt war, da sie jedem Schüler verbot, Bücher auszuleihen, oder überhaupt zu lesen, weshalb man sich fragte, warum Hogwarts überhaupt eine Bibliothek hatte, wenn niemand sie benutzen durfte. Doch plötzlich stand Professor Snape vor ihm und schaute Harry wütend an. „Du hast mein Lieblingsbuch gestohlen!" Nein, Professor Snape, ich..." „Ach, halt's Maul, Potter, ich weiß, dass du es gestohlen hast, damit du bessere Pfannkuchen machst als ich und sich dadurch meine Produkte schlechter vermarkten!" Er nahm Harry das Buch ab und ging davon, oder besser gesagt, er humpelte, warum auch immer. Der Name von Snapes Produktreihe, in der hauptsächlich Pfannkuchen verkauft wurden, war ursprünglich „Leckereien vom schwarzen Mann" gewesen (Eine Anspielung darauf, dass er nur schwarz trägt), da man das aber missverstand, nannte man sie um in „Severus' feinste, beste, edle, herrliche, gütige, schöne Kost", wobei der Schriftzug des Namens, als ob dieser nicht sowieso schon lang genug für eine Produktreihe wäre, auf jedem Produkt so groß wie möglich abgebildet wurde, sodass der eigentliche Name des Produkts nirgendwo auf der Packung Platz fand, nichtmal auf der Hinterseite, dort war nur ein Bild von ihm, welches mit der Aufschrift „Was hat im Leben den grössten Wert? Es sind meine Speisen auf deinem Herd!" versehen war.| Aber so einfach wollte Harry nicht aufgeben. Er klopfte an die Tür des Lehrerzimmers, aber es kam keine Reaktion. Er öffnete die Tür einen Spalt und sah Filch, wie er versuchte, Snape's  verletztes Bein abzureißen, welches von dem dreiköpfigen Hund, der den verbotenen Korridor bewachte, übel zugerichtet worden war, da er dachte, dass dort ein Geheimrezept für Pfannkuchen versteckt lag. „Jetzt hack es endlich ab, du Arschloch, ich kaufe mir sowieso ein neues!" „Ja, Severus, ich beeile mich ja, dieses Brotmesser ist nur ein bisschen klein!" „Dann nimm eine Axt, du Idiot, wer ist schon so dumm und nimmt ein Brotmesser, um jemandem ein Bein abzuhacken!" Harry versuchte, die Tür wieder zu schließen. Doch beide merkten es. „Was willst du hier, du Muggel!?", schrie Snape. „Ich wollte fragen, ob Pfannkuchen generell nicht schmecken, oder ob das nur daran liegt, dass überall ihre Pfannkuchen verkauft werden, welche so sehr nach Scheiße schmecken, dass man sie gleich den Pot runterspülen kann!", log Harry, denn eigentlich wollte er nach dem Buch fragen, doch es war sehr unwahrscheinlich, dass er es wiederbekommen würde. „Beleidige nie wieder meine Pfannkuchen!", schrie Snape. „Das ist beste Ware!" „Das ist Scheiß-Ware", schrie Harry lachend, zeigte ihm seinen Mittelfinger und rannte weg.| Später war das Quidditchspiel Gryffindor gegen Slytherin, wobei Harry einige Probleme hatte, da ihm plötzlich sein Besen nicht mehr gehorchte. „Ich hasse dich, Potter", schrie sein Nimbus 2000 und fing dann an, ein Schlagerlied zu trällern. Während Harry weiter mit dem Gleichgewicht kämpfte, sah Hermine im Publikum, dass Snape Harry anstarrte. „Ey, deine Pfannkuchen sind Scheiße", sagte sie und versteckte sich hinter seinem Sitzplatz. „Wer hat das gesagt?!", rief er wütend und schaute sich um. Dann schrie er auf, denn Hermine hatte sein neues Bein angezündet. „Wer auch immer das war, bekommt eine Anzeige!", brüllte Snape. „Das Bein war aus hochwertigem Plastikmüll!!!" Zur gleichen Zeit gewann Harry das Spiel, da sein Besen auf einmal wieder funktionierte. Den Schnatz hatte er mit dem Mund gefangen, aber spuckte ihn gleich wieder aus. „Iiihh, der schmeckt ja wie die Pfannkuchen von Professor Snape!"| Nach dem Spiel lud Hagrid Harry, Ron und Hermine zum Tee ein oder besser gesagt, er zwang sie dazu, denn eigentlich wollte kein Schüler mit einem Mann, der fast so groß war wie sein Haus und in dessen Strafregister sämtliche Handgreiflichkeiten an Muggeln (Zuletzt Tante Petunia) aufgelistet waren, eine Tasse Tee trinken. Am Anfang redeten alle drei auf ihn ein. „Hagrid, dein Tee schmeckt genauso Scheiße wie der meiner toten Mutter, aber die war wenigstens hübsch, im Gegensatz zu dir, du stinkender Fellbeutel!" „Wieso bist du überhaupt Wildhüter? Liegt das daran, dass du das wolltest, oder dass man hässliche Menschen eher im Wald und auf  Ländereien duldet, als auf einem feinen Schloss, wo so dumme Menschen wie du unterste Schicht sind?" „Hast du eigentlich keine Eltern, Hagrid? Wohnen sie woanders, oder hast du sie versehentlich umgebracht,  als du sie umarmt und dabei zerquetscht hast?" Eine Weile herrschte Stille. Hagrid schaute sie böse an. Aber er sagte nichts, da er feige war. In diesem Augenblick fiel Harry eine Frage ein. „Sag mal, Hagrid, dieser übergroße, dreiköpfige Hund im verboten Korridor, ich glaube er heißt Fluffy, ist der mit dir verwandt? Ich frage nur, weil er genauso hässlich wie du ist." „Woher wisst ihr von dem Hund?", rief Hagrid entsetzt. „Das ist streng geheim! Und wieso wisst ihr seinen Namen?!" „Dumbledore hat Fotos von ihm in der ganzen Schule aufgehängt", sagte Harry. „Und er bietet sie sogar in der Muggelwelt in sämtlichen Online-Shops als Porträts in verschiedenen Größen an." „Dieser alte Sack hat auch nur Mist im Kopf!", schrie Hagrid. „Erst will er, dass ich es geheimhalte, und dann weiß es schlussendlich doch jede Sau, aber wenigstens hat er nicht verraten, was der Hund bewacht! „Trotzdem will ich, dass ihr euch da raushaltet! Das ist eine Sache zwischen Dumbledore und Nicolas Gammel!" „Wer ist Nicolas Gammel?", fragte Harry. Hagrid wurde bewusst, dass er sich verplappert habe. „Ähm, nun ja, Nicolas Gammel, so heißt dieser eine Baum, der vor dem Schloss steht, ich habe ihn gepflanzt." Doch mit dieser Lüge kam er nicht weit. „Tut mir leid Hagrid, aber das kann nicht stimmen", sagte Hermine. „Ich kenne diesen Baum, und er heißt nicht Nicolas Gammel, Sondern „Der dumme Hagrid-Baum". Die Schüler haben ihn übrigens so genannt." Alle drei lachten und Hagrid fühlte sich gemobbt. „Tschüss, du dummes Arschloch", sagten sie, als sie gingen und grinsten ihn an. „Und hör auf damit, ständig in den Wald zu scheißen!" Harry, Ron und Hermine starben fast vor lachen, und zurück blieb ein deprimierter Hagrid.|
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