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Blütenblätter


Es war einfacher gesagt, als getan. Wunsch, Wille, Vorstellung. Es sind die Wörter, die mich getrieben haben, und es sind die Wörter, die mich zu Fall bringen. Mich? U N S. Aber so leicht ist das natürlich nicht.

Eine Stille hat sich über das Bedürfnis gelegt und die Predigten sind verhallt. Vergessen. Die Unsicherheit wurde zum Problem, das Problem zum Splitter in unserem Fleisch und zum Wundbrand in unserer Seele. Es ist das ernüchternde Fazit eines Versuchs. Keine Veränderung. Keine Auflehnung. Nur Kondolenz-Nicken, nur ein Schulterklopfen. Was blieb, war die Wand der anonymen Gesichter, in die wir starren.
Am Rande die Zweifel: was wollen wir finden, wenn wir nichts suchen, was wollen wir, wenn wir nichts denken? Was kam, war der Zweifel an der Welt und nicht der konstruktive Vorschlag etwas zu verbessern. Es war Kritik, nicht Hilfestellung. Und selbst wenn es das gewesen wäre - was für eine Blasphemie. Wie kann man es sich anmaßen, den Menschen zu verbessern? Wie kann man sich dazu anmaßen, die Welt in Zweifel zu ziehen? Wie kann man behaupten, die Wahrheit, die WEISHEIT gefunden zu haben, dass man sie auch noch publiziert? Kritisch wollten wir sein, vielleicht auch polemisch, aber subjektiv, egoistisch und starrsinnig wurden wir. Es gab nur noch ein Ich, in dem Wir, kein Warum, sondern Wieso.

Jetzt, nachdem die Stimmen schweigen, und die Wörter nicht mehr wie glühende Schürhaken niederfahren, da kommt die Ernüchterung. Nicht Stasis, nur Erkenntnis. Und? Ja, vielleicht auch Enttäuschung.

Vergesst, was ihr gelesen, vergesst, was ihr gelernt habt. Der Weltenwecker ist nicht mehr, was übrig blieb ist der, der ihn verkörperte. Der Mensch, der sich sagte, dass die Freiheit nicht mehr existiert. Der Mensch, der nicht die Welt verändern wollte, sondern die Individuen, die sie beleben. Übrig bleibt jener, der von sich aus sagen kann, er sei das Ich hinter dem Nichts. Denn nichts ist uns hier, an dieser Stelle, letzten Endes auch geblieben.

Und dieses Ich schreibt hier, sitzt hier, denkt und handelt.
I C H habe etwas zu sagen:

Wenn ich abends vor dem Fernseher sitze, - zugegeben, das kommt selten vor, aber wenn doch - dann passiert es zu oft, dass ich von diesem Feuer, diesem innerlichen Brand, erfasst werde, diesem Zorn, dieser unermesslichen Wut. Ich sitze da und die Bilder flirren vorüber, spiegeln sich in meinen Augen, Zerrspiegeln. Und ich weiß, weiß, weiß, weiß!, dass das, was ich empfinde, nicht falsch ist. Nicht falsch sein kann.
Ich höre in meinen Träumen die Schreie, ich höre das Wimmern, ich höre und sehe es. Nacht für Nacht brennt die Welt in meinen Träumen nieder und sie brennt, weil der Mensch sie zu eben dieser Hölle macht, aus der er eigentlich entfliehen will.
Ich sehe die Menschen in den Zügen, ich sehe sie auf den Straßen, in den Kaufhäuser, sie sitzen in den Cafés, sie lesen Zeitung, gehen ins Museum. Ich sehe ihre Augen, ich sehe das Gehetzte in ihrem Blick, ich spüre ihre Unruhe, weil ich Empath bin, und es macht wahnsinnig. Wenn ich in den Hörsälen sitze, und dieses Stimmgewirr aufsteigt wie eine giftige Wolke, dann bekommt der Wind in den Blättern, dann bekommt der Wind in meinem Haar einen Klang, der nicht mehr verstummen will. Ein ohrenbetäubener Krach, eine Kakophonie aus Milliarden von Stimmen ...

Die Tüten voller Dinge, die sie nicht brauchen, immer auf der Jagd nach dem Glück, das sie nicht finden, und der Ruhe, die sie nicht wollen, auf der Suche nach Perfektion, sie scheitern Tag für Tag, weil sie in ihren Vorstellungen gefangen sind. Sie werden apathisch, sie werden stoisch, sie nehmen die Grausamkeit hin, weil sie nur die Grausamkeit kennen. Blutflecken zwischen Hundebabys. Das Geld wird zur Wortkeule, Egoisten werden zu Göttern und Götter leben ewig in dieser Welt, sie leben zwischen den Zeilen, leben in großen bunten Bildern, im Rausch. Aber okay.

Ich rede mit meinen Freunden, und sie können mich nicht verstehen. Sie sehen sich, sich allein, und sonst sehen sie niemanden. Und wie kann ich nur sagen, dass das, was ich will, was ich fordere, dass das gut sein kann, dass das jeder wollen soll. Und ich kann nichts erwidern. Ich weiß, dass ich Recht habe, aber wenn ich es versuche zu erklären, werde ich zum Größenwahnsinnigen, zum Prediger. Dann bin ich einfach zu idealistisch, dann bin ich ein Träumer. Ich will Utopia und sehe es nicht. Was will ich, was will ich erreichen, was soll ich wollen? Erst jetzt habe ich es verstanden.

Ich will nicht Utopia. Ich will nichts dafür tun, dass sich die Menschen noch sicherer fühlen, ich will nicht, dass sie noch mehr Wohlstand bekommen, ich will nicht noch mehr Maden, die sich im Speck verstecken, ich will es nicht, dieses Leben, das alle wollen. Die Colgate-Zähne, die Coca-Cola-Kinder, die Clichés, die wir alle zu erfüllen haben. Ich will sie nicht und ich kämpfe mit Krallen und Klauen dagegen.

Okay. Persönliche Angelegenheit.

Aber das ist das Problem. Ich habe hinter meinen Handlungen, hinter dem politisierten Wesen, hinter der auflehnerischen Wirklichkeit, da habe ich einen Charakter. Und mein Krieg gegen die Institutionen ist ein Rachefeldzug gegen das Bewusstsein der Menschen. Ich will sie nicht alle, ich will den einzelnen. Eine Person, EINE, sie reicht mir schon, wenn ich ihr Leben - nein, nicht verändern kann. Sondern wenn ich ihr eine Perspektive zeige, die sie vorher nicht kannte. Ich will die Facetten zeigen! Zeigen, dass es mehr gibt als das, was man im Allgemeinen zu kennen glaubt. Ich will den großen Knall, der zeigt, dass der Mensch eben nicht sicher ist, dass es keine Sicherheiten gibt.

Aber was? Worauf will ich hinaus? In letzter Zeit werde ich das viel zu oft gefragt. Auf was ich hinaus will? Auf alles! Alles und nichts. Wenn ich dafür die Fernsehmasten sprengen muss, okay, wo ist der Sprengstoff? Ich habe erkannt, dass es zwei Wege gibt, und sie führen in die Extreme. Ich habe mich entschieden.



Ich erkläre diese Seite nun offiziell für geschlossen. Nicht für immer, wer weiß? Aber für momentan unzureichend strukturiert. hunter hatte Recht. Die Wand kann ich nicht verändern, aber das Gesicht im Spiegel.


Und was bleibt zu sagen, jetzt, so auf die Schnelle?

Ihr seid euch der Tatsache bewusst, wie ihr handelt, ihr wisst, dass man es anders anfangen, dass man es anders beenden könnte, aber ihr habt euch für den anderen Weg entschieden. Ihr macht Kompromisse, noch bevor ihr deren Konsequenz versteht. Ja, willkommen in der Kopfpauschale.
Sicher: es gibt die anderen, es gibt sehr viele davon. Ich habe sie getroffen, ich kenne sie. Jetzt. Menschen, die bereit sind, die in den Startlöchern stehen. Aber der Rest - der will nicht gehen, der will geführt werden. Und egal, wie man es dreht oder wendet: die Führung führt auf einen Abgrund zu. HEIL HEIL HEIL DIR! Herzlichen Glückwunsch zu dem Pessimismus. Aber ich bin kein Pessimist. Das ist die Ironie an der Sache. Ich liebe mein Leben, aber ich muss die Konsequenz für meine Handlungen übernehmen. Ich muss mir dessen bewusst sein, dass das, was ich anstrebe, bedeuten könnte, dass ich mich selbst verliere. Aufgebe. Vergesse.

Der, der die Idee hatte, könnte aufhören zu existieren.

So viel zu meiner eigenen Person. Es zählt nicht mehr was ich empfinde, was ich während dem Fernsehen sehe, oder in den Zeitungen lese, ich bin das Gefühl selbst.
Ihr wollt nichts mehr schreiben, lesen, ihr wollt nichts mehr tun? Gut. Ich will nicht eines Morgens in meinem kleinen behüteten Leben aufwachen, und feststellen, dass alles, an was ich geglaubt habe, was ich geliebt habe, dass all das für den goldenen Käfig verkauft und verraten wurde. Ja, vielleicht werden wir alle reich und schön, aber zu welchem Preis? Ich kann nicht mehr tun, nicht hier, als schreiben. Ich kann nicht mehr als fragen:



Ist es das tatsächlich wert? Soll es das gewesen sein?



Das Einfügen in das System, das eurer Meinung nach gut funktioniert. Das Abschleifen an den Kanten, weil sie nicht erwünscht sind. Das Verbreiten von Halbwahrheiten, die keiner hören will und dennoch jeder konsumiert. Ihr sagt: was tut ihr schon, ihr spuckt nur große Töne. Und ja, vielleicht stimmt das auch. Aber ich für meinen Teil LEBE diese Töne. Ich habe sie nicht erkannt und akzeptiert. Ich kann nicht damit leben, ich kann und will keine Kompromisse machen. Wenn mein Gewissen mir sagt, dass etwas falsch ist, dann arbeite ich mit all meiner Kraft dagegen - selbst, wenn ich mich selbst dabei aufgeben muss.

Das Problem war - und ist es noch immer - dass ihr, die Idealisten neben mir, Ideen und Vorstellungen hattet, die euch irgendwann zu lästig wurden. Die nicht mehr mit eurem Leben vereinbar waren. Ihr habt gesehen, dass es nichts bringt, weil ihr glaubt, die Veränderung sollte am Besten sofort eintreten. Ihr wart nicht mit dem Herzen dabei, aber okay. Ich kann verstehen, dass das eigene Leben euch wichtiger ist. Ihr seid menschlicher als ich.
Ich wollte nie - und will es auch jetzt nicht - jemanden zu etwas zwingen. Zu nichts. Aber eben das war der Knackpunkt: ihr habt nie verstanden, um was es mir ging.

Ich will die Freiheit des Geistes, und nicht die Fesseln der Gesellschaft. Tja, und Freiheit bedeutet eben auch, dass - wenn man sich einmal für sie entscheidet - diesen Weg erbittert bis zum Ende gehen muss. Freiheit bedeutet auch Grausamkeit. Lieblosigkeit. Freiheit bedeutet Entscheidung, bedeutet Größe, bedeutet alles. Nichts. Wahre Freiheit bindet sich nicht an mich, nur an die Vorstellung, die ich von ihr habe. Und so wie es jetzt aussieht, zehrt mich diese Vorstellung auf. Ich werde wieder auf den Straßen stehen, wenn es soweit ist. Ich werde wieder meine Botschaften verteilen, aber es wird einfach nicht dabei bleiben. Es ist zu abstrakt das alles hier zu erklären, denn dann privatisiere ich mich wieder, und das gehört nicht hierher.

Niemand wollte das Projekt noch (außer xhala, vielen Dank für deinen Versuch), und ja, hunter, wir sind uns einig. Irgendwie. Vielleicht kommen wir mal zum Austausch.
Ich werde jetzt dort weiterarbeiten, wo ich bin. Setze mich weiterhin zusammen und rede mit den Menschen. Ich arbeite zusammen mit ihnen. Gehe mit ihnen. Sterbe vielleicht mit ihnen, wer weiß? Gestern starb Benno Ohnesorg, sucht auf Wikipedia, wenn ihr nicht wisst, wer das war. Ich bin zu spät dran, ja, ich weiß, aber ihm sollte es eigentlich gewidmet sein. Keine Oberflächen mehr. Keine Worte ohne Zweck. Nicht hier.

Macht mit der Rose, was ihr wollt. Ich baue an etwas, das nicht mehr unter den Händen fremder Leute verdorrt. Denkt nur an die Freiheit. Denkt daran, was sie sein könnte. Fragt euch, ob ihr wirklich frei seid, oder nur die Sklaven einer Gesellschaft, die euch betäubt und einschläfert, Sklaven einer Vorstellung, die euch etwas vorenthält, was in Wirklichkeit euch gehört: WUT, WILLE, WIDERSTAND.

w w w

Ironie?
Möglicherweise.

Vielleicht aber auch viel mehr als das.


[Dank an dieser Stelle:

Danke anima, für dein Engagement und den Versuch, etwas zu verbreiten, was nicht mehr zu verbreiten war.
Danke DekaDent, für deine kritische Sichtweise und den Versuch, Rationalität in die Idealisten zu bringen.
Danke Makko, der Pathos war unser Schwert, aber wir werden noch weiterarbeiten, ich weiß es.
Danke Panther, der Missbrauch ist noch immer da und er braucht noch immer mehr als eine Stimme. Doch das Gehör allein versagt, wenn man nur die eigenen Schreie hört.
Danke hunter, wir mailen noch, schätze ich. Melde dich einfach, wenn du wieder Zeit hast.
Danke xhala - falls du dich weiterhin engagieren willst (was ich sehr hoffe), dann schreib mir einfach eine PN, alles weitere dann.
Und Dank an cranberry, auch wenn deine Beiträge nur verstreut waren, so wusste ich, du würdest dennoch lesen und darüber nachdenken. Und an Nachdenkern fehlte es uns ja immer.

Ihr habt für mich mehr geleistet, als ich euch sagen konnte und je kann. Ihr habt bei mir etwas ins Rollen gebracht, mit jedem eurer Worte und Entscheidungen, mehr als ihr euch vorstellen könnt. Vielleicht werdet ihr es auch nie begreifen. Danke.]



morbus
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Kommentare

Namen spielen keine Rolle - 20.06.2006 14:39
Nachtrag:
Das leben vor dem Abgrund führen wir so oder so. Das problem ist, wenn wir ihn erstmals sehen erschrecken wir. Aber man muss erkennen, dass man auch darin sicherer wird, denn es gibt Sicherheit! Es existiert die Selbstsicherheit, und diese fehlt den meisten Menschen wenn sie das erste Mal die Augen öffnen!


Namen spielen keine Rolle - 20.06.2006 14:37
Was soll das?
Du hast recht, reden hilft nichts. Du hast recht, was wichtig ist wird nicht begriffen. Du hast recht, es wurde ncihts bewegt.
auch MaryFine hat recht, das Anwenden ist wichtig!
Aber was? Was anwenden?
Wie soll man anderen Menschen die Augenöffnen?
Ich habe versucht mit Menschen zu reden. Habe versucht ihnen einen anderen Blickwinkel zu zeigen.
Aber sie wollen es nicht hören.
Was über den Tellerrand hinaus geht oder zu kompliziert klingt wird ignoriert.
Was kann man tun? Was tust du? Hast du erfolg damit?
Wer seinen Blickwinkel wechselt, über Sachen nachdenkt, der war schon vorher bereit dafür. Aber die Mehrheit will es nicht, ist nicht bereit.
Ich bin nicht frei. Gedanklich, innerlich frei wohl wenigstens ein bisschen, aber wirklich frei bin ich nicht.
Aber kann man den überhaupt frei sein? Frei von was? Wenn du meinst frei zu sein, vielleicht frei von den Fängen der Gesellschaft, bist du dann nicht vielleicht gefangen in deinen Vorstellungen von Freiheit?
Gibt es ein Ideal der Freiheit?
Kann man es erreichen?
Oder muss man Dinge hinnehmen?
Ich bin kein Anhänger des Determinismus falls man das denkt, aber wirklich frei zu sein bedeutet auch Unberechenbarkeit und unendliche Verantwortung. Frei sein bedeutet doch auch Anstrengung, denn sobald man frei ist, ist man oft schon wieder gefangener als man denkt.
Wie auch immer, das lesen der Beiträge hier und das diskutieren darüber schafft wenigstens einen größeren Bewegungsraum. Frei wird man vom lesen und diskutieren nicht, aber es schafft platz sich freier zu bewegen, bis vielleicht dahin, dass man sich frei genug bewegen kann sich endgültig zu befreien.
Die Seite zu schließen wäre doch ein Rückschritt.
Wenn man hier in Diskussionen frei genug wird mit der Zeit, kommen auch Vorschläge, Ideen, die man umsetzen kann.
Vielleicht gibt es ja doch ein Mittel, einen Weg den Menschen die Augen zu öffnen.
Nicht nur einen Spalt, so dass sie einen raschen Blick darauf werfen und Abgeschreckt die Augen wieder zusammenkneifen. Wie Kant schon sagte, sie sehen wie man sich aus dem Gängelwagen befreit, sie sehen wie man fällt, da man es nicht gewohnt ist frei zu gehen. Aber sie sehen nicht wie man lernt zu laufen und wie viel man damit erst anfangen kann (in meinen Worten gesprochen).
Weiterschreiben, bitte!


morbus! [Tb: out of mind] - 04.06.2006 15:59
und die Frage bleibt im Raum, was nun besser ist: ein bewusstes Leben vor dem Abgrund, einem Loch, vor dem wir alle stehen, weil es eben keine Sicherheiten gibt; oder ein Leben in Lügen, dem Einreden, dass alles gar nicht so schlimm ist, dass es keine Probleme gibt, dass es den Menschen gutgeht, etc. Sicherlich: das Leben als solches ist nicht schlecht, aber eben kompliziert. Schön, aber manchmal auch dunkel. Damit zurecht zu kommen ist nicht einfach. Denke ich.

MaryFine [Tb: Wohin?] - 04.06.2006 15:55
Für viele Menschen wäre es gefährlich, ja. Denn sie würden ihr Leben vor dem Abgrund stehen sehen und daran verzweifeln.

morbus! [Tb: out of mind] - 04.06.2006 15:16
Im Grunde genommen leben wir st�ndig in Angst, ja. Und in Eile. Ich frage mich nur, ob die Jagd nach diesem abgeschliffenen Leben nicht nur blo�e Heuchlerei ist. Warum sollte ich in einer Gesellschaft leben, die mich ausschlie�t, sobald ich etwas abweiche, von den Vorstellungen, der Norm, dem, wie es ihrer Meinung nach sein sollte. Idealismus wird nicht nur bel�chelt, er wird belacht, und stellenweise sogar zu Recht. Idealisten sind Tr�umer, keine Agitatoren, keine Menschen, die handeln, sondern Menschen, die �ber Handlungen nachdenken. Also ist des R�tsels L�sung, dass man den Idealismus mit Aktion verbindet - und wenn ja, was ist es dann? Gef�hrlich? _

MaryFine [Tb: Wohin?] - 04.06.2006 14:13
Ja, nur leider sind wir Menschen in Eile und leben ständig in Angst von der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Du weißt ja selbst, dass Idealismus oft nur belächelt wird. Traurig, aber wahr.

morbus! [Tb: out of mind] - 04.06.2006 13:27
und hierbei ist die Frage, wie viel man selbst tut. Wie weit man bereit ist zu gehen.

MaryFine [Tb: Wohin?] - 04.06.2006 13:26
//Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun// - Goethe

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