• kostenlos mitmachen

Die erste Begegnung


Der Donnerstag, ein abgemachte Donnerstag.
Ich stand vor dem riesigen Hotelkomlpex, den mir Ben als mein Ziel beschrieben hatte. Der Portier vor der Türe musterte mich. Ob er mich wohl für einen willkommenen Gast hält oder eher als eine Prostituierte ,die von den Gästen in diesem Haus zahlreich eingeladen werden?
Mit dem Blick auf den Boden betrete ich die Eingangshalle. In mir breitet sich Scham aus. Ich fühle mich von den Leuten um mich herum ertappt. Mutig hebe ich den Kopf nach oben und schaue mich in der rießigen Halle um, alles ist aus Mamor und auf Hochglanz poliert. Auch die Menschen hier sehen alle sehr edel aus, trotz des wohlbedachten und auserwählten roten Kleides fühle ich mich unter all den fein gekleidetet Menschen als ein unwillkommener Gast.
Fest umklammerte ich meine Handtasche und machte mich gradewegs auf den Weg zum Fahrstuhl.  "Erste Etage Zimmer 123" hatte Ben gesagt.Ich atmete nochmal tief ein und drückte mit geschlossenen Augen den Knopf. In der kleinen Kabine ertönte Klaviermusik, die mich etwas beruhigte. Die ganze Fahrt über hatte ich die Augen geschlossen. Erst als sich die Fahrstuhltür öffnete, bewegten sich auch meine Augenlider nach oben, vorsichtig trat ich an die Schwelle zur Türe, orientierte mich erstmal an den angebrachten goldenen Schildern mit schwarzer Aufschrift und bog in den rechten Gang entlang ab, langsam und mit leisen Schritten näherte ich mich der reservierten Zimmertür 123. Wie mit Ben besprochen, lag die weiße Augenbinde vor der Tür: ich beugte mich nach vorne und konnte mein Herz schlagen hören, es war lauter denn je, alles in mir spannte sich an und es schien, als würden auch gleich meine Beine den Halt am Boden verlieren. Hunderte von Gedanken schossen mir durch den Kopf, alle mit dem selben Ziel - umdrehen und gehen. Wie konnte ich mich nur von so einer absurden und risikoreichen Idee verleiten lassen. Mein Verstand hatte mich doch sonst nie im Stich gelassen. Doch allein der Gedanke an seine bestimmende Stimme am Telefon erregte mich so sehr, dass das Zentrum meiner Lust auffordernd pulsierte. Wir hatten unzählige Phantasien ausgetauscht und angefangen uns immer mehr zu begehren. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Ich nehme die Augenbinde zwischen meine Finger und betrachte sie einen Moment lang, meine Kehle ist Staubtrocken. Langsam richte ich mich wieder auf, raffe mein Kleid zurecht und lege mir die Binde um die Augen. Mit zitternden Fingern knote ich sie fest zu. Der Kloß in meinem Magen wird immer größer. Noch einmal tief einatmen und los geht es...
Ich klopfte an die Zimmertür, es war ein leises sanftes klopfen, da mich jegliche Kraft verlies. Doch es war laut genug, dass Ben es hören konnte. Um mich herum war es totenstille und ich konnte seine Schritte bis zur Tür wahrnehmen. Ich hatte einen kurzen Herzstillstand, als ich bemerkte, wie er den Griff nach unten drückte. Der erste Moment des Vertrauens war da, wir hatten abgemacht, dass er die Tür nur einen Spalt öffnen darf, damit auch er nicht sehen kann wer vor ihm steht. Doch mit meiner Augenbinde konnte ich dies nicht kontrollieren, also musste ich ihm vertrauen. Nicht unbedingt die beste Eigenschaft von mir. Doch zu meiner Überraschung hielt er sein Wort. Ich drückte den Spalt weiter auf und ging zögerlich in den Raum. Mit einem Schubs gegen den Türrahmen fiel sie wieder ins Schloss....

Erstarrt wie eine Salzsäule bleibe ich stehen, ich bewege mich keinen Zentimeter, als ich seinen Atem an meinem Hals fühlen kann:  "Schön Liebes, dass du zu mir gefunden hast, wie lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Ich habe uns Champagner besorgt, möchtest du ein Glas mit mir trinken?" Die Aufregung in meinem Körper steigerte sich und ich brachte nur ein leises und schüchternes "ja" aus mir heraus. Als ob Ben die Szene schon  hunderte Male im Dunkeln geübt hatte, gab er mir mein Glas mit einem Schwung. Sein entspanntes Verhalten verunsicherte mich noch mehr. Ich nahm einen großen Schluck aus dem Glas, um meine Kehle zu befeuchten. Ich hatte das Glas noch nicht ganz von meinen Lippen abgesetzt, da nahm Ben es mir auch schon wieder aus der Hand.Durch diese kurze Berührung ließ ich vor Schreck meine Tasche fallen. Noch immer stand ich auf der selben Stellen, nichts von mir hatte sich auch nur einen Millimeter bewegt. In der dunklen Stille konnte man ganz deutlich unsere Atemzüge hören, meine waren etwas schneller als Bens. Ich spürte, wie er auf mich zukam. Mit seinen Fingerkuppen zeichnete er leicht meine Konturen im Gesicht nach. Er strich erst über mein Kinn, dann an meinen Wangenknochen entlang bis hin zur Stirn, auf der er einen Moment inne hielt und mir eine Locke aus dem Gesicht strich...
Noch nie hatte ich etwas derart intensives gespürt. Der Kloß in meiner Kehle wurde immer größer und die feinen Härchen auf meiner Haut stellten sich zu Berge. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken. Jetzt war es definitiv so weit, nur durch eine kleine Berührung verlor ich den Verstand. Ben packte mir kräftig mit beiden Händen an den  Nacken und zog meinen Kopf an den Haaren ein Stück nach hinten. Unwillkürlich musste ich leise aufstöhnen, seine Lippen waren jetzt ganz nah an meinem Hals, dabei konnte ich fühle wie meine Halsschlagader ihm förmlich entgegen sprang. Ein Geruch von Wasser und einfacher Seife stieg mir in die Nase und törnte mich an. Meine  langen zierlichen Finger krampften sich zusammen, als ich deutlich bemerkte, wie sich meine Knospen unter dem Kleid aufrichteten und sich deutlich abzeichneten. Auch er schien meinen Geruch mit großem verlangen einzuatmen. Jetzt konnte ich seine weichen Lippen an meinem Hals spüren, sanft gleitete er zu meinen Ohrläppchen und säuselte: "Du brauchst keine Angst haben Kleines, ich werde dich behutsam in den Himmel schicken. Auch wenn es mir schwer fällt dich hingebungsvoll zu lieben!" Ein lustvolles Stöhnen beendete seinen Satz. Er trat einen Schritt zurück: "Nimm die Augenbinde ab Elli!" befahl er mir. Ich tat was er verlangte, gehorsam knüpfte ich den Knoten des Tuches wieder auf und nahm die Binde von meinen Augen. Weit riss ich meine Augen auf doch es hatte sich nichts verändert, es war tatsächlich stockfinster im Zimmer, nicht einmal ein kleines Lichtlein brannte am Fernsehgerät. Man konnte die Hand vor Augen nicht sehen, sich zu orientieren schien unmöglich. Ich  konnte Ben nicht mehr in meiner Nähe fühlen oder gar hören, etwas Angst machte sich in mir breit. "Wo bist du?" ,fragte ich hilfesuchend. Plötzlich stand er hinter mir und griff  gierig nach meiner Hüfte. Er drückte mich ganz dicht an seinen Schoß und rieb sein Glied an meinem Hintern. "Du kannst dir nicht vorstellen, wie ich dich begehre, ich will, dass du dich mir ganz hin gibst, ohne wenn und aber" seine Hand griff herrisch an meinen rechten Busen und knetete ihn kräftig. Durch  mein Kleid konnte ich deutlich seinen Penis spüren. Allein die Vorstellung von ihm gleich genommen zu werden, elektrisierte mich. Mir war heiß und mein Brustkorb bebte vor Lust. "Küss mich",flehte ich ihn an "Ich will dich schmecken, bitte Ben küss mich." Ich neigte meinen Kopf nach hinten und legte ihn an seiner kräftigen Schulter ab, meinen Oberkörper presste ich immer mehr gegen seine Hand. Ben lockerte seinen Griff und wanderte hoch zu meiner Kehle, seine mächtigen Finger legten sich um sie und er drückte behutsam zu. Ich konnte einen lauten Seufzer nicht unterdrücken. Endlich küsste er meine Schultern ,wanderte mit seiner rauen Zunge über mein Schlüsselbein. Ben saugte, knabberte und leckte jede Stelle behutsam. Dieses Gefühl war berauschend jegliches Zeitempfinden ging verloren, ich bemerkte nicht einmal, wie ich mich aus meiner steifen Haltung löste und anfing  mich selbst zu streicheln. Immer und immer wieder rieb ich über meine Brüste. Beim Versuch mich zu Ihm umzudrehen drückten Bens Finger weiter meinen Schlund zu. Ohne mich dagegen zu wehren gehorchte ich und blieb stehen, wie er es wünschte. Ich kannte solch eine körperliche Dominanz nicht, doch es machte mir unerklärlicher Weise keine Angst. Mir war es auf einmal ganz klar - Ich kann mich von ihm leiten lassen! - Ich wusste ganz sicher, er würde mir nie weh tun. Es war so eine herrliche Empfindung, sich sicher zu fühlen ,nie zuvor tat ich das bei einem Mann. Wie erwünscht blieb ich also in der gewünschten Haltung stehen und er verwöhnte mich weiter mit seinen Zärtlichkeiten. Seine Lippen wanderten immer näher an die meinen. Ich konnte es kaum abwarten, Ben zu küssen. Der Drang wurde immer intensiver und  voller Erwartung öffnete ich leicht meinen Mund. Wieder begann diese Anspannung jeglicher Muskeln. Der Atem stockte und endlich drang er mit seiner Zunge in meinen Mund. Gierig saugte ich an seinen Lippen, liebkoste seine Zunge und verschwand ganz in meinen Sehnsüchten. Es war als würden hundert Feuerwerkskörper in mir explodieren, meine Fingernägeln krallten sich an seinen Oberarmen fest. Wir küssten uns eine gefühlte Ewigkeit lang, mal stürmisch, mal sanft und leidenschaftlich. Seine Finger lösten sich von meinem Hals und glitten weiter nach unten. Immer wieder strich er über den Busen und spielte mit meinen Brustwarzen, die sich immer mehr durch den dünnen Stoff drückten. Ich bemerkte, wie es in meinem Schritt vor Lust abwechselnd heiß und kalt wurde. Ben schmeckte wunderbar, ein Hauch von Minze und Champagner. Ich lies meine Zunge an seinen Zähnen entlang gleiten um feststellen zu können, ob sie wohl gerade waren. Auch wie er mich berührte, wie er Sprach und wie er liebte, lies mich in dem Glauben, dass er exzellent gut aussehen musste, da gab es keinen Zweifel mehr in mir. Sein 3 -4 Tagebart kratze mich an meinen glühenden Wangen und Bens küsse wurden hungriger. Seine großen Hände rutschten am feinen Stoff entlang nach unten zwischen meine Beine, vorsichtig streichelten seine Finger über meinen Spitzenslip. Mit einen lauten "JAAAA" stöhnte ich auf. Ben nahm seine Hände von mir und trat einen Schritt weg. Einfühlsam nahm er mich bei der Hand und begleitet mich einige Schritte im abgedunkelten Raum nach vorne. Wieder trat er hinter mich, legte seine mächtigen Hände an meinen Schultern ab und sog den Duft meiner Haare ein "Du riechst unbeschreiblich anziehend Elli", der Satz war noch nicht zuende gesprochen als er schon den Reißverschluss des Kleides öffnet. Ganz langsam und zärtlich, Haken für Haken kam meine nackte Haut zum vorschein. Seine Lippen begleiteten auf meinem Rücken seine Finger auf dem Weg nach unten. Meine Lippen pressten sich automatisch aufeinander und gleichzeitig schloss ich meine Augen. "Genuss pur" dachte ich . Das rote Kleid rutschte mir von den Hüften und ich stand nur noch in meinen Dessous und High Heels da. Allerdings dauerte auch das nicht lange bis Ben die letzten Haken an mir geöffnet hatte. Wild riss er mir den BH vom Leib. Er leckte über meine Brustwarzen und saugte sie kräftig ein, mit seiner Hand war er unter meinem Slip, schon bereit mit einem Finger in mich einzudringen. Ich spreitze begierig meine Beine auseinander um mehr von ihm fordern zu können, doch er lies mich fallen.  " Nur Geduld Liebes" sagte er mit einem lächeln auf den Lippen, dass ich nur erahnen konnte. "Bitte lass mich nicht länger warten, ich will dich endlich in mir spüren, ich will das unsere Körper sich verschmelzen. Nimm mich, oh Ben nimm mich" flehte ich ihn verzweifelt an, doch er spielte zugern mit meiner Lust. Es machte mich rassend, nicht auf der Stelle das zu bekommen was ich in atemloser Spannung herbei sehnte.

Kommentare

Herzschlag [Tb: Der Fremde] - 27.09.2011 22:46
Ich wuerde mich ueber mehr kommentare freuen :)

Herzschlag [Tb: Der Fremde] - 15.08.2011 20:05
Freut mich wenn es interesse weckt...Liebe Grüße

Lintu [Tb: Mein Teufelskreis] - 15.08.2011 20:01
Wow, .. ich bin gespannt, wie es weiter geht!
Liebe Grüße


Kommentar schreiben

Du musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben