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Vergangenheit-Gegenwart_Zukuft


Ich weiß auch nicht, wie ich da grade drauf komme. Aber ich sehe mich im Spiegel und stelle mir drei Fragen:

1.Frage: Was ist passiert, dass ich so geworden bin, wie ich bin?

Ich bin nicht wirklich zufrieden, mit dem was ich vor mir sehe. Nur zu gerne, würde ich jemand anderen dort sehen. Aber ich denke, dass sehen viele in meinem Alter genau so. Trotzdem, ich wäre sehr gerne jemand anders. Jemand, der auffällt. Aus der Masse herraus stciht und damit umgehen kann. Ich verstecke mich hinter zu großen Pullis und Maskara. Versuche alles, um unentdeckt zu bleiben. Dabei würde ich so gerne jemand besonderes sein. Jemand, der selbstbewusst und mutig ist. Jemand, der sich traut Dinge zu verändern, die andere für absolut notwendig halten. Ich wollte mir schon immer die Haare rot färben. Habe es aber nie getan. Aus Angst vor den anderen. Auch wenn es unmöglich ist, wünsche ich mir oft, zu wissen, was ich hätte anders machen müssen um jemand anders zu sein. 

 

2.Frage: Wer bin ich?

Wer bin ich? Ja, gute Frage. Ich bin ein Mädchen. Ich bin 12 Jahre alt und gehe in die 7.Kasse. Ich bin schüchtern und rede nicht gern. Ich bin am liebsten allein. Ich bin unauffällig. Aber ist das alles? das kann doch nicht alles sein! Wenn ich irgendwann auf mein Leben zurück blicke, will ich mehr sehen. Ich will jemand starken, selbstbewusten sehen. Eine, die Entscheidungen trifft und eine eigene Meinung hat. Ich will nicht als jemand sterben, der sich immer versteckt hat und nichts erlebt hat. Und zur Frage, wer weiß das schon? Wer kann auf diese Frage eine gute Antwort finden? Wenn jemand eine hat, würde ich sie gerne wissen. Denn meine lautet momentan: Ich bin ich.

 

3.Frage: Was wird mal aus mir werden?

Was ich mal werden will, hat sich in den Jahren sehr oft geändert. Zu erst (mit 5-7Jahren) wollte ich Prinzessin werden. Ohne Prinzen(Jungs waren damals voll doof). Ich wollte in einem Schloss aus Glas leben und tausend schöne Kleider und Schuhe haben. Und natürlich wollte ich ein Pony. Ein pinkes Pony namens Glitter.

Dann wollte ich (mit 7-10Jahren) Schauspielerin werden. Ich habe so viele Filme gesehen. Mit meiner Mutter und meinem Vater. Wir saßen Abends auf dem Sofa und haben zum Beispiel Tatort gesehen. Ich wollte eine berühmte Schauspielerin werden und Fans haben die mir Blumen schicken. Vielleicht wollte ich auch nur berühmt sein, dass weiß ich nicht. Ich habe dann immer mit meinen Freundinnen bestimmte Szenen aus den Filmen nachgespielt. Das wra das beste auf der Welt für mich. 

Aber natürlich hat sich das auch nochmal geändert.

Nun (mit 10-12 Jahren) wollte ich Lehrerin werden. Da ich wirklich gut in der Schule war, hielt ich es für das beste. ich liebete Kinder und wollte die coolste Lehrerin der Welt werden. ich hatte vor, den Kinder immer Eis und Süßigkeiten mitzubringen. Und wir hätten nicht gelernt sondern gespielt. 

Und dann bin ich erwachsener geworden. 

Mit 13 Jahren will man nicht mehr Prinzessin werden. Und auch kein Zauberer. Ich bin in kurzer Zeit sehr viel reiifer geworden. Habe Schminke und BH'S gekauft. Jungs wurden immer wichiger. Den ersten Freund gehabt, der mich aber nur betrogen hat. Und wurde von der Realität eingeholt. Meine rosa-rote Blase-des-Glücks ist geplatzt. Ich habe angefangen nachzudenken und zu lesen. Ich begann Tagebuch zu schreiben und zu dichten. Habe mich immer mehr zurück gezogen. Und da bin ich jetzt. Ein kleines, verstörtes Mädchen, dass mit der großen, bösen Welt nicht zurecht kommt. Ich wurde zu schnell aus meiner Kindheit gerissen. ich hätte etwas Zeit gebracuht, mcih an die Welt der Erwachsenen zu gewöhen. Aber die hatte ich nicht. Alle sging zu schnell und jetzt bin ich irgendwo und weiß nicht wieter.  Was ich werden will, weiß ich ziemlich genau. Gerichtsmedizinierin. ich möchte Leichen aufschneiden und an Tatorten rum rennen. All das, was ich früher so grausam fand. Ich möchte (etwas später) einen Mann finden und zusammen alt werden. Momentan möchte ich mich trauen, einen Jungen anzusprechen. Aber ob das alles so wird? Dass weiß niemand. da ich nicht an Gott glaube, kann ich nicht sagen ,dass er es schon irgendwie schaukeln wird. Wie kann ich an Gott glauben, wärend Kindre auf dre Straße verhungern und Menschen gequält, getötet oder misshandelt werden? Ich glaube an das Gute in Menschen und, dass alles einen Grund hat. Aber an Gott? Nein, an ihn glaube ich nicht...

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