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Gedankenpalast



Es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich hier etwas gelesen, das mich irgendwie nicht mehr losgelassen hat:

Ein Mädchen, das mit all ihren Gedanken an den Strand ging, ihre Sorgen in den Sand schrieb und zusah wie das Meer sie fortspülte und kurz darauf was der Sand wieder makellos und glatt. Was sie jedoch liebte und an was sie sich erinnern wollte, das ritzte sie in Stein und stapelte sie zu einem Haufen. So ähnlich habe ich es gemacht - in meinem Kopf. Mein Steinhaufen ist gewachsen und ich habe einen Palast daraus gebaut, gezeichnet von den schönen Seiten des Lebens. Er steht am Meer, mit dem Ausblick auf reinen, ebenmäßigen Sand. Wenn ich an die letzten Monate zurückdenke dann sehe ich meine Festung, das, was mir halt gibt, gebaut auf einem Fundament aus Liebe, in strahlendem Sonnenschein und so viele Tränen auch geflossen sein mögen, sie vermischen sich mit dem Merr und spülen die Sorgen hinaus in die Weite.

Ich lag fast das ganze Wochenende krank auf dem Sofa und trotzdem geht es mir besser als an vielen gesunden Tagen zuvor.
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