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Mein Leben...


Ein OnlineTagebuch..haha naja ist jetzt meine letze Idee alles loszuwerden.. interressiert sonst sowieso keinen. Nicht mal meine "Familie" wenn man das so nennen kann. Wieso bekommen manche Menschen Kinder wenn sie nicht für sie sorgen können? Das ist doch krank..
Wie kann man ein Kind bekommen und es dann so fallen lassen? Meine Eltern kennen mich nicht..sie verbringen Tag für Tag Zeit mit mir und merken nichts..wobei ich mir manchmal nicht sicher bin, ob sie einfach nichts merken wollen. Ja klar sie können ja nichts dafür, das kommt doch von jeden überforderten Eltern oder? Aber wenigstens schaffen die meisten es ihren Kindern eine schöne Kindheit zu bieten.. auch eine solche konnte ich nicht genießen. Also wenn man davon absieht, dass ich meine Großeltern verloren habe- unüberwindbare Diefferenzen..tss ja. Die beinahe Scheidung meiner Eltern? Bestimmt hätten sie auch dafür eine Entschuldigung, aber lieber hätten sie sich scheiden sollen, als dieser Kleinkrieg der früher war. Wer wohnt noch zusammen, wenn man sich nicht liebt? Wegen den Kindern. Die sie doch eh nicht mehr kennen, weil sie sich immer nur auf sich konzentriert haben! Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als 7 jähriges Kind meine Mutter angefleht habe nicht die Eherringe in den See zu werfen.. wie es jeden Abend Geschrei und Streit gab..wie ich weinend in ihr Zimmer gekommen bin und zu ihnen gesagt habe sie sollen doch aufhören. Dann haben sie es wenigstens nach einer Weile geschafft sich aus dem Weg zugehen und Streit gab es kaum noch. Ich dachte es würde alles gut werden..ich war noch klein ich hatte Hoffnung, sie würden sich wieder lieben lernen und wir würden alle glücklich werden.. aber nein.
Meine Mutter musste in eine Klinik, weil sie psychisch krank war. Mir ist das nie richtig aufgefallen, aber als immer mehr Freunde von mir kamen und sagten, meine Mutter würde mir ja nie etwas erlauben und das sei komisch, habe ich darüber nachgedacht. Ich achtete auf ihre Reaktionen wenn ich zu Freunden wollte oder irgendwo alleine hinmusste und sie bekam jedes Mal eine Panikattake. Es wurde immer schlimmer und sie war oft wütend und hatte eine sehr kranke Fantasie. Als wir sie überredeten diese Klinik zu besuchen war das knapp gewesen, das wusste ich. Mit 9 oder 10 Jahren musste ich meine Mutter überreden sich nicht umzubringen..mir war das alles damals noch nicht so bewusst, ich war immer optimistisch und glaubte an Glück. Als es meiner Mutter aber nie besser ging begann mein glückliches Kind sein sich langsam aufzulösen, obwohl es noch nicht einmal richtig angefangen hatte. Wir bekamen die Information, dass meine Mutter an Depression leidete , Angst vor Menschen hatte und sich der Streit mit ihren Eltern auf ihre Psyche geschlagen hatte. Als sie aus der Klinik entlassen wurde ging es ihr besser und sie behauptete ihre Eltern seien Schuld an allem..doch das kann ich bis heute nicht glauben. Ich hatte meine Großeltern als kleines Kind schon immer sehr lieb gehabt und auch heute muss ich mir immer eingestehen, dass ich sie vermisse. Oft habe ich den Gedanken, dass sich alle vertragen sollten, da man kein ewiges Leben hat und irgendwann im Streit auseinander geht. Damit könnte ich nicht leben.. nie! Doch trotzdem haben wir bis heute keinen Kontakt mehr zu ihnen...was ich sicherlich ändern werde, wenn ich älter bin.
 

In der Grundschule war ich eine sehr gute Schülerin, die Spaß an der Schule hatte - ich war mir immer 100 % sicher, dass sich das nie ändern würde.
Doch als ich in der 5. Klasse war, verschlechterte sich der Zustand meiner Mutter wieder und ich wollte für sie da sein und ihr helfen. Wir besuchten sie jedes Wochenende in der Klinik und als sie wieder zuHause war redete ich Stunden lang mit ihr, damit sie sich alles von der Seele reden konnte.. doch so konnte leider ich nie etwas loswerden. Ich gab mich freiwillig als "Kummerkasten" aus, weil ich immer hilfsbereit war und nicht mit ansehen konnte wenn es jemandem schlecht geht.Weil ich so mit den Sorgen anderer beschäftigt war, verdrang ich meine eigenen ohne etwas zu merken. Ich machte mir nie einen Kopf um mich sondern immer nur um andere. So habe ich auch nicht gemerkt, dass ich nicht mehr so für die Schule lerne, wie früher. Ich war todtraurig als ich meine erste 6 bekam. Normalerweise kam mir der Unterrichtsstoff zugeflogen, da ich eine gute Lernweise hatte, aber da ich mich nie auf mich konzentriet hatte, war meine Zeit in der ich dann mal lernte knapp geworden. Ich dachte mir nichts dabei.. wie auch. So weit konnte ich das nicht kombinieren. Jetzt hab ich den Salat.. ich bin nicht schlecht, aber ich habe so viele Lücken im Stoff, die mir leider viele schlechte Noten eingehandelt haben. Jetzt kann ich nichts tun, als zu büffeln..
Mit meinen Eltern habe ich kein gutes Verhältnis und auch das scheint ihnen nichts auszumachen. Es ist ihnen egal, welche Probleme ich habe. Sie schieben die Schuld immer auf mich, und denken nie mal daran, was war. Was sie mir angetan haben, was sie mir alles genommen haben! Kein einziges mal kam ein Entschuldigung. Sondern nur rumgemotze, wie ich mich aufführe und dass dass so nicht ginge. Ich kann ihnen mal aufzählen was nicht geht!
Man kann seine Tochter nicht anmotzen, dass sie nicht zum Training geht wenn sie krank ist!
Man kann nicht seinen Sohn bevorzugen und über seine Tochter immer nur schmunzeln und sie auslachen!
Man kann nicht rauchen, trinken, den ganzen tag durchessen und nichts tun und dann von mir verlangen mitzuhelfen!
Man kann nicht eine fast 14 jährige behandeln wie ein Kleinkind und ihr kein Vetrauen entgegen bringen obwohl man weiß wie viel sie schon für einen getan hat, nur weil man ängstlich ist!
Das geht nicht!
Wieso sollten sie über mein Leben bestimmen? Müssen sie damit klarkommen oder ich? Wer muss damit weiterleben? Sie ganz sicher nicht!
Was das "Familienleben" angeht....der richtige Ausdruck wäre; alles im Arsch!
Wenn die Familie einen soweit treibt, über Leben und Tod nachzudenken und was man noch vom Leben hat, kann ich das nicht mehr Familie nennen. Es ist doch keine Familie, die einen an den Ende des Wahnsinns treibt oder? Für mich jedenfalls nicht.
Ich kann so nicht mehr lange weitermachen und das werde ich ihnen auch bald mitteilen.
Oder soll ich weiterhin alles auf mich nehmen bis ich völlig am Ende bin?
Ich weiß einfach nicht mehr weiter...

 

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