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Nach 88 Tagen...ist noch nicht alles vorbei, aber fast alles. Ich habe die zwoelf Stunden Horrorbusfahrt von African Dawn nach Kapstadt lebend, aber muede ueberstanden und war nachher fast taub weil ich direkt, aber wirklich direkt neben dem Lautsprecher sass, der den halben Bus mit dem Sound von mehr oder weniger dusseligen Filmen beschallt hat. Erstaunlich, dass ich dabei teilweise schlafen konnte. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, wie es ist mit einem fremden Mann quasi einen ganzen halben Tag lang auf Tuchfuehlung zu sitzen, weil die Sitze selbst fuer mich zu klein sind! Und NEIN, das liegt nicht daran, das ich zugenommen habe! ;) Ja, zu meiner letzten Zeit im Projekt kann ich noch einige Nachtrage machen. nach meinem letzten Post in Plettenberg Bay sind wir vier Maedels noch auf eine Safari gegangen, aber nicht im Jeep, sondern auf Pferden. Das war wirklich witzig. Wir sind bis auf fuenf Meter an Rhinos herangekommen und haben Bueffel und Flusspferde gesehen, wie ich es mir gewuenscht habe. Jetzt habe ich alle Big Five (Loewen, Rhinos, Bueffel, Geparden und Elefanten) gesehen, waehrend ich hier war. Vor den Beuffeln mussten wir aber aufpassen. Eine Mommi mit ihrem Baby hat die Gruppe verloren und wir wollten nicht in die Wiedervereinigung geraten, dann koennen die naemlich ziemlich boese werden. Ja, zurueck in African Dawn sind meine sechs letzten Arbeitstage angebrochen, die aber so schnell vorbei gegangen sind, dass ich das gar nicht gemerkt habe. Ich habe noch einen CrownCrane vom Humepln befreit. Er hatte (ich weiss nicht wie) einen Bindfaden um einen Zeh, so stramm, dass er schon ins Fleisch geschnitten ist. Ich hab es gesehen und durfte sogar bei der Entfernung assestieren. (Ich habe das gesunde Bein festgehalten und jemand anders die Fluegel, trotzfdem wurde Percy, der die OP durchgefuehrt hat, ganz boese gekratzt). Ja, dann waren wir noch einen Abend beim Mexikaner essen und Cocktails trinken (Diskriminierung, hier gibt es keine unalkoholischen, da musste ich die alokoholischen immer ohne Alkohol bestellen und wurde schief angeguckt) Naja, es war sehr lustig, und teilweise beschwippst und es wurde ziemlich spaet, aber weil es quasi Claires und mein Abschiedsfest war hat das keinen gestoert. Ja, mein letzter Tag war ziemlich stressig, aber auch wieder ganz nett. Nur fuer mich hat die Sonne geschienen, obwohl es sonst immer geregnet hat die letzten Tage. Es hat mir richtig leid getan dort abzureisen, weil ich mich doch so an alle gewoehnt habe, die Leute, die Tiere, die Arbeit. Ich freu mich auf zu Hause, aber es faellt richtig schwer, die staendigen Aenderungen (quasi taeglich) nicht mehr mitzukriegen. Genau gestern, als ich im Bus sass, hat das Erdmaennchenweibchen Babies bekommen. Ja, heute abend werde ich von der Freundin eines Mitvolontaers abgeholt und wir gehen zur Longstreet. So lerne ich zumindest noch ein bisschen das Nachtleben kennen, auch wenn es wahrscheinlich nicht so spaet wird. So kriege ich sogar noch an meinem allerletzten Abend etwas neues mit. Der andere Grund, warum ich einen Tag frueher nach Kapstadt gekommen bin war eine Tour nach Robben Island, die ich heute morgen gemacht habe. Dort war Nelson Mandela 18 Jahre lang gefangen und es egab dort eine Bustour ueber die Insel und dann eine Fuehrung durch das Hochsicherheitsgefaengnis inklusive der Besichtigung von Mandelas Zelle. Alles begleitet von einem ehemaligen Gefangenen, der uns die Geschichten direkt aus erster Hand erzaehlt hat. Das war alles super interessant, ich wa rnur ein bisschen muede von gestern. Okay, die meisten von meinen Lesern sehe ich dann ja recht bald wieder, obwohl ich glaube, dass ich noch einen letzten Bericht abschicken werde, nur der vollstaendigkeit halber, wenn die reise ganz vorbei ist. Hab euch alle lieb und ich freu mich auf Deutschland. Christina ChristinaB - am 19.02.2009 15:54 Kommentar schreibenDu musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben |
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