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Inter-, aber nicht nur net(t)


Das moderne Kommunikationszeitalter hat zweifellos seine Vorzuege. So steht mir zum Beispiel das Internet an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zur Verfuegung: als Kontaktboerse, Shoppingparadies und nie versiegende Informationsquelle. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten; und oftmals erfahre ich Dinge, ohne die zu wissen ich wesentlich ruhiger schlafen koennte. Unter anderem, dass in Rumaenien taeglich Hunderte von Strassenhunden zu Tode gepruegelt, vorsaetzlich ueberfahren oder mit Benzin uebergossen und bei lebendigem Leibe angezuendet werden. Veruebt werden diese Taten von Menschen, die in diesen Hunden offenbar so etwas wie Fressfeinde sehen und die zu Gefuehlen wie Mitleid und Erbarmen anscheinend nicht mehr faehig sind. Ihre Lebensumstaende moegen sie derart abgestumpft haben; so sehr, dass sie nicht einmal auf ihre Kinder Ruecksicht nehmen, die daneben stehen und ihren Eltern beim Ermorden der unschuldigen Tiere zusehen muessen. Der Schaden, der dadurch in den jungen Seelen angerichtet wird, duerfte irreparabel sein. Seit ich die grauenvollen Bilder gesehen habe, ist es mit meinem eigenen inneren Frieden jedenfalls vorbei, denn wie gesagt: Es sind Menschen, die das alles tun. Ich schaeme mich, selbst einer zu sein.

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