Schimmernd´Morgen, brennend´Abend

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Häuser, Geschäfte und Tote.


So viele Träume bedeuten mir in letzter Zeit so viel... Und ich finde einfach nicht die Zeit, sie zu dokumentieren.

Jemand sitzt in meinem Kopf. Scheinbar, denn sonst würde ich nicht so oft von ihr träumen.
Wir haben uns getroffen.
Ich habe mich in aller Eile von dem Haus in dem ich teilweise wohne wegbringen lassen um so schnell wie möglich in die Hauptstadt zu kommen, wo wir einander hätten treffen sollen.
Ich habe nicht die geringste Ahnung weshalb, doch auch dort hatte ich ein Anwesen. Enorm mit einem Zimmer, das eher einem Gewandgeschäft glich. ... Krank.
Als ich mich umziehen wollte bat sie mich, in die Niesche zu gehen, sie habe ein Problem damit, wenn sich jemand vor ihr umzöge.
Klein und lächerlich. Kann man so stehen lassen. Egal.
Wir wollten eigentlich sogleich hinaus ins Freie, aber mit einem Mal blieben wir doch, denn in diesem Augenblick war facebook für sie wichtiger (Meine Gedanken: What the hell, sie und Facebook?! ... Sogar Bilder hochgeladen, wo man ihr Gesicht sieht...)
Ich habe das nicht hinterfragt. Beim Aufwachen war sowieso klar, dass alles nur kompletter Unsinn ist.

Wie wir im Endeffekt auf die Straße kamen, weit weg, wie der Antonio im Endeffekt zu uns gestoßen kam, wieso wir in eine Sammelstelle gegangen sind, wo Waren verschenkt wurden, ich habe keine Ahnung.
Viele mittelgroße violette Yoshis, einer in Grau und etwas größer, einerm der lebensgroß war - Ich wollte sie alle mitnehmen. Inklusive Garfields und so weiter.
Zu diesem Zeitpunkt war der Antionio schon wieder fort...

Wie wir in dieses Geschäft später geraten sind weiß ich auch nicht mehr. Ich wollte enorm kleine Fläschchen Nagellack kaufen für enorm überhöhte Preise.
Ich wollte noch viel mehr kaufen, einschließlich eines unnützen, fetten Radios mit Tasche.

Jetzt fällt mir auch eine Szene in einem Anwesen wieder ein. Ob es das Meine war oder nicht, ich weiß es nicht mehr, Ich glaube nicht, denn ich war begeistert von einem Zimmer. Die Wand, die Kästchen mit dem Edelschmuck, die Ledermäntel, so viel dort! Die Zwischenzimmer und Gänge waren eher alt und ekelhaft... Gingst du durch eine Tür, musstest du recht lange Ladezeiten erdulden. (Muster eines Videospiel-Süchtlers, wie es scheint...) Selbst die Navigationskarte fehlte an dieser Stelle nicht. Der Stern markierte einen Schatz. Und tatsächlich. In diesem kleinen Raum lag ein 50 Euro-Schein, den ich mir verbotener Weise einverleibte.
Daher das Geld...

Zurück zum Geschäft. Es erinnerte an ein Ramschgeschäft auf Gothic-Store aufgemotzt. ... Und es war Halloween.
Mehr weiß ich nicht mehr.
Ich weiß noch, dass wir später zu einem Café kamen, es war ähnlich düster. Ich hatte das Gefühl, der Boden rotiere oder so ähnlich. Jedoch war es alt und schick.
Auf meiner Heimreise im Bus (der seltsamer Weise das Café war) suchte ich sie, fand sie aber nicht mehr. Dabei hatte ich es eilig, ich musste aussteigen, wollte mich von ihr verabschieden.
Ich setzte meine rosafarbenen Kopfhörer ab und suchte sie. Draußen starrte ich erst ins Café zurück, dann auf den Boden. Ihre Stimme erklang in meinem Kopf. Ich sei nicht da gewesen mich zu verabschieden, die Musik sei so laut, dass ich sie nicht hören könne, während sie zu mir spricht, doch was sie nicht wusste: Meine Kopfhörer waren abgesetzt, ich hörte sie, wie sie zu mir sprach als ich die grauen Plastersteine am Boden betrachtete.
Ich weiß nicht mehr, was sie sagte, doch alles davon war relevant für mich.



Ich möchte nicht sagen, ich bin verzweifelt oder abhängig, aber die Nacht davor und die Nacht davor war sie auch schon Teil meiner Träume. An beide kann ich mich nicht mehr erinnern. Nur mehr dieses Grinsen, dann wieder dieses Lächeln und das Gefühl, als sie bei mir war.
Alles kann man wissenschaftlich erklären. ... Gefühle auch? Oder sind sie von übernatürlicher Natur und lassen mir die Freiheit zu glauben, ich bin doch zu mehr bestimmt als nur zu logischem Denken und zur Selbstkontrolle, dem Fügen eines Systems das ich verachte?

Ich kann die Träume nicht mehr in Zahlen fassen, in denen sie einen Auftritt hat, aber mir wird bei der tendenziellen Zunahme mulmig und ich möchte mich für diese enorme Dummheit selbst ohrfeigen, dass mein Unterbewusstsein immer noch das will,  was ich dachte vor etwa über einem halben Jahr abgeschrieben zu haben.
Ich bin ein Idiot.

Dieser Tod war viel mehr für mich, als er nicht eintrat.
Ich bin ein Idiot...
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