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Einträge20122011 2010 Dezember November Oktober September August Juli Juni 30.06.2010 Sammlung diverser Gedanken, die sich anhäuften... 28.06.2010 ... 21.06.2010 no title 17.06.2010 stern, hilf mir da raus! 10.06.2010 Entschluss 10.06.2010 no title 05.06.2010 schreiben Mai April März Februar Januar 2009 Suchen |
Sammlung diverser Gedanken, die sich anhäuften...Heute ist einer dieser sich in letzter Zeit häufenden Tage, in denen ich ein eiganartiges Gefühl in mir verspüre. Hätte ich einen Hang zu Alkohol, würde ich mich vermutlich jetzt entweder unter den Tisch saufen, oder meine Gefühle so stark trinken, dass ich entweder nicht mehr unterscheiden kann, was nun in mir vorgeht und in einem Lachkrampf ausbreche, oder aber meine unmotivierte, eher niederdrückende Stimmung so stark unterstützen, dass mir nach einer gewissen Prozedur... Nicht so wichtig. Eigentlich war mir danach, hier drei Leerzeichen und sonst nur gähnende Weiße zu hinterlassen. Kam wohl im Endeffekt nicht so. Der Gedanke an das Morgen lässt mir meinen Magen umdrehen und die traurige Demotivation zu schreiben, die schon seit langem die Überhand hat, macht mich allmählich krank. Ich befinde mich gerade in einem Übergangsstadium von Fleischfresser zu Vegetarier zu Veganer. Wie das wohl funktionieren mag.... Meine Eisenwerte sind im Keller. Das gleiche gilt wohl auch für das Magnesium. Und einige andere Stoffe und so ein Unsinn... Man sagte mir, ich solle Fleisch essen. Ich habs seit geraumer Zeit nicht mehr getan. Ich habe auch nicht allzu unbedingt vor, es wieder aufzunehmen. Eher liegen bei mir inzwischen Bücher über Veganismus und die vegane Ernährung, Diskussionen über die Folgen und Tabellen herum, die mir sagen, was ich essen kann, wie viel ich wovon zu mir nehmen sollte um meine Mängel nicht zu verschlimmern und so weiter. ... Es ist ja nicht so, als würde ich mich an Vorschriften halten müssen. Ich kann mir selbst aussuchen, was ich esse und was ich liegen lasse oder verachte. Dazu muss ich kein Buch lesen, das es mir vorschreibt. Was mir aufgefallen ist, ist, dass mich viele für einen nicht entscheidungsfähigen Menschen halten. Und dass viele mich meiden und in kritischen Situationen erst an mich wenden, in denen ich sie dann tatkräftig unterstütze bzw zu unterstützen habe. Ein Idiot muss ich sein, dies wirklich zu tun, zumal mein Hass auf andere konstant steigt. Ich habe nichts davon, außer gleich danach erneut fallen gelassen zu werden. Ist es die Hoffnung, eines tages nützlich sein zu können, die mich treibt, oder eher der Drang, wenigstens Etwas zu tun? Allmählich reicht mir das Ganze. Ein unsinniges Theater ohne Spaß, ohne Leben. Ein wandelnder Zombie bin ich. Mit Schmerzen... Meine rechte Seite scheint mehr und mehr zu verkümmern... Mein Knöchel, bzw dieses Etwas direkt darunter, Band, Knochen, Sehne, was immer es sein mag. Es schmerzt. Ich darf es nicht berühren... Als ich von der Schulhofsmauer sprang, knackte mein Rücken und seither erfreut sich die rechte Seite an Stechen und Ziehen... Von meinem Knie und meinen Rippen ganz zu schweigen... Unsicherheit liegt über mir und... (Verzeih mir, doch ich übergehe nun deine Worte vom 13.02. diesen Jahres) ... so Leid es mir tut, für mich selbst und noch mehr für andere, die das mitansehen und erleben und spüren müssen... Erneut ist mir alles am Entgleiten... Mein Sinn für das Reale und dem Traum. In manchen Träumen möchte ich ewig leben, so falsch sie auch sein möchten. Wir alle wissen, dass es falsch ist, sich an das zu klammern, was man gerne hätte und was aber nicht ist. So vergeht das Leben im Endeffekt nur noch qualvoller... Und wie mir scheint, langsamer. Schatten tanzen lassen... Nicht, dass die Schatten tanzen würden, Bilder, so real wie die Couch, auf der ich sitze, die tun's auch. Manchmal halte ich das dann für Erinnerungen und manchmal macht mich das krank. Vielleicht ist es deren Einfluss, der mich unter anderem zu dem werden lässt, was ich bin. Mir entgleitet derzeit mehr, als mir lieb ist. ... Es tut mir so Leid... Ich habe vergessen, mir eine Schürfwunde aufzuschneiden und zu desinfizieren. Ich bereute es schnell, aber dafür ist nach einem kleinen Moment der Extreme alles schnell abgeheilt und beinah nicht mehr zu erkennen. Wann die Nacht endet, das weiß ich immer noch nicht. Wenn es Antworten gibt, die man sich nur selbst geben kann, dann zählt diese eine wohl dazu. Theoretisch sollte das für einen Bekloppten in Ausbildung ja kein Problem sein, aber was ist, wenn die jahrelange Selbstkrise einen daran hindert? Vielleicht bin ich der neue Mond der Abendländer, oder vielleicht bin ich der Schweif einer Sternschnuppe über dem Nordpol? Fest steht, ich bin ein Ding... Ich gäbe besseres Eigentum ab, als Mensch. Es ist mitunter ein Grund. ... Der Gedanke, beherrscht zu werden, geführt zu werden und behandelt zu werden, wie er es verdient hat, der gefällt mir. Mancherlei Missinterpretationen gefallen mir dann wieder gar nicht. Denn wer kann ich groß sein? Den Morgenkuss auf die Stirn habe ich in dem Sinne nicht verdient. Wobei mir Phasenweise der Gedanke gefällt. Meine Tagträume, die aus Versuchen entstanden sind, jemanden beim Wort zu nehmen, werden zunehmend selbstständig und tun mit mir, was sie wollen. Als ich unlängst auf dem Weg zur Schule war, auf der Straße die Bilder meines blutkotzenden Ichs wahrnahm, das Namen ausspie mit derselben Qual wie das rote Körpersekret, da war mir klar, dass ich aufzuwachen hatte und mich nicht mehr einnehmen lassen durfte. Denn der Name, den ich hörte, kurz bevor ich erwachte, der war das wahrscheinlich Schlimmste für mich. ... Dass es von Nächtensträumen schon in die Tagesillusionen wechselt und ich es hören kann, wie ich es hören will, das tröstet mich nur gering. Dass Wunsch und Verlangen und Irrsinn in meine Oberflächen dringen, mag nur ein kleiner Teil von dem sein, was mir das Leben erschwert. Vielleicht ist gerade dieses Vordringen dieser Sachen in mein Bewusstsein eine Erleichterung, umso schwerer wird mein Gewissen davon. Ich bin niemand, der sich erlauben darf, sich zu beschweren, da es mir hervorragend geht: Ich habe keine Nachprüfung Ich habe angehend Zeit Ich darf zur Schule gehen Ich habe genug zu Essen Wunderbare Eltern Ein angebetetes Wesen Eine schöne Wohnung Ich habe Geld Ich habe die beiden besten Vertrauenspersonen, die man sich wünschen kann. Und meine Angebetete stützt meine Seele, ohne, dass ich etwas dafür geben kann oder dazu verpdlichtet bin. Wie gerne wäre ich manchmal noch das Kind von früher... Die Schaumkönigin, die Angst vor ihrem Bettende hat, weil sich unter der Decke ein Tor in eine Transzendenz öffnen könnte und man mich da reinziehen wollen könnte... Das Mädchen, das Spiegel liebt und Angst hat vor der Dunkelheit im Badezimmer, weil dann Gesichter aufgetaucht sind. ... Ein Yoshi-vernarrtes Wesen, das es hasst, zu verlieren und noch Träume hatte, die denen eines Kindes würdig sind und das sich noch die Dinge merken kann... Ich wäre gerne noch einmal jung um zu begreifen, warum ich bin, was ich bin... Ich verschwinde nun, nachdem ich eine Hilfe war, in das Land der Träume, damit wieder Dinge geschehen, die ich will oder auch nicht will aber einfach so herrlich nicht real und doch erlebt~ Abendwind - am 30.06.2010 23:28 Kommentar schreibenDu musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben |
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