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Einträge20122011 2010 Dezember November Oktober September August Juli Juni Mai 30.05.2010 Ich sah das Mädchen wieder... 30.05.2010 Ich will nicht so enden wie du 28.05.2010 Schwingungen 28.05.2010 Schöpfer bin ich, (nicht) bloß an miesen Tagen 27.05.2010 Sorgen... Tiefgreifende Sorgen... 27.05.2010 Wütende Augen im Spiegel über der blutigen Waschmuschel 27.05.2010 regret 27.05.2010 giving up 24.05.2010 no title 23.05.2010 it is always the same song... 20.05.2010 Sehen und bezahlen 19.05.2010 Where he goes 18.05.2010 manchmal 18.05.2010 no title 17.05.2010 Ich sehe dich. 16.05.2010 Ich denke nach 16.05.2010 egal, wann 16.05.2010 not me 16.05.2010 do not ask me why 15.05.2010 where 13.05.2010 Ich blickte nur aus dem Fenster... 13.05.2010 no title 09.05.2010 Gedankengänge 05.05.2010 no title 04.05.2010 Kalt 01.05.2010 Lass mich wirr sein, ich muss so sein April März Februar Januar 2009 Suchen |
Ich sah das Mädchen wieder...Es ging tief in ihren Körper. Tief, tief hinein. Ich habe sie vor Schmerz schreien hören. Alles in mir zog sich zusammen. Ich konnte es kaum ertragen... Kurze Stille... ... Noch ein Schrei. Als ich meine Augen schließe und sie wieder öffne, stehe ich in einer Lacke von Blut. Ich senkte meinen Kopf und sah in die Flüssigkeit hinein. Ich sah mich selbst. Als ich wieder aufsehe, sehe ich die Augen dieses leidenden Wesens. Sie tut mir Leid. Ich will ihre Hand nehmen, aber irgendetwas hält mich auf. Als das Blut nicht mehr aufhält zu fließen, schreie ich sie zitternd an, dass sie die Wunde ablecken soll, dass sie ins Bad laufen soll, sich um ihrer Selbst Willen verarzten soll! Sie rührt sich nicht. Es ist, als ob sie taub wäre. Es sieht mittlerweile auch so aus, als ob sie nichts mehr spüre. Das Mädchen hatte eine Gänsehaut. Ich mache mir Sorgen. Irgendwie... Sie reagiert auf nichts, was auch immer ich ihr sage, es ist, als wäre ich nicht da. Nach einer Weile wird mir bewusst, dass sie das gleiche Mädchen ist, das ich gesehen habe, das keine Ärmel trug an dem kalten Tag. Sie ist der Mensch, den ich beim Bus, bei der U-Bahn und mein Zug gesehen habe. ...Das traurige Mädchen, deren Narben dunkel in der Kälte hervortraten. Das Mädchen, das mir so Leid tat... In ihren Augen war dieses Leid... Diese Qual... Was los ist, wollte ich wissen... ... Ich hätte am liebsten gleich gehandelt. .... Genau wie sie... Es tut so weh... Mein Leben ist eine Achterbahn zwischen Glück und Verzweiflung. Die Verzweiflung wächst aus dem Glück und das Glück aus der Verzweiflung... Unter anderem ein Teufelskreis... Meine Eltern tolerieren nicht, dass ich mein Geschlecht liebe... Was immer ich falsch gemacht habe, es muss gravierend sein, denn ich habe wohl nur das Schlimmste verdient mit der Ausnahme, dass ich mit meinem Schatz zusammen Hand in Hand bis ans Ende der Welt laufen, fliehen kann, über den Rand springen kann, wo wir gemeinsam unsere Flügel spreizen und gemeinsam in die Ewigkeit fliegen...... Ein kleines Stückchen Akzeptanz wäre herrlich... Und, dass sie wieder mit mir sprechen......... ... Ich will meine Eltern zurück.... Und mein liebstes Wesen wieder an meiner Seite. Und mit diesem zusammen einschlafen....... ... Ich frage mich, wie ich diesem leidenden Mädchen helfen kann... Ich denke, wer so leidet... Führt kein allzu wertes Leben... Abendwind - am 30.05.2010 23:17 Kommentar schreibenDu musst dich Einloggen oder kostenlos anmelden um Kommentare zu schreiben |
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