Der nächtlich´ Brise, Lebens Schein

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Samstagsgedanken vor dem Frühstück.


Nach alledem, was Freitag und Samstag passiert ist, bin ich nicht mehr so sicher, wie es mir gehen soll.
Worte spuken in meinem Kopf, so auch Ereignisse.
... Es geht mir keinesfalls schlecht dabei, vielleicht bin ich nur verunsichert. ... Gut geht es mir aber auch nicht.
Ich verbringe nach wie vor die Tage damit, über ein paar Fragen nachzudenken, die man mir vor längerem schon gestellt hatte.
Vier eigentlich sehr einfache Fragen.
Dann kam eine dazu, die ich mir selbst stellte.
Und seit gestern hinterfrage ich eine Aussage. Und mein Handeln zu diesem Zeitpunkt und meine Taten, mein Reagieren und deren womögliche Richtigkeit.

Auf die Frage, wem ich denn weh getan hätte, war ich so frei, "Keinem" zu antworten, obwohl wir vermutlich beide wussten, dass dies eine nackte Lüge ist.

Mir war ein wenig so, als würde ich in einem Wirbelsturm schweben, der mir nichts tun wollte, aber die umherpeitschenden Gegenstände rissen meine Haut Stück um Stück auf und brachten mich zum Bluten.

"Schlimme Dinge, die ich sagte. Zielten sicher nie auf dich."

Von dem Tag abgesehen, an dem ich eingesperrt war und absolut nichts tun konnte, war ich eigentlich immer glücklich. (Gerechnet ab Samstag dem 28.) Jetzt fließt zwar die Nachdenklichkeit in meinen Adern, aber ich bin trotz dieser verworrenen Gefühle nicht wirklich schlecht drauf.
Ich bin wohl nur verwirrt, es passieren immer neue Dinge.
Heute bin ich nicht in der Lage dazu, Vergleiche anzustellen.
Ich denke, ich werde mich dann über diese Arbeit stürzen, die ich noch für das neue Wesen in meinem Leben fertigzustellen habe.
... Ich bin gespannt, wie lange es Teil des Lebens bleiben wird.  ... Was mich vertröstet, ist die Tatsache, dass alles bedeutungslos ist, ein Spiel, bei dem es weder Verlierer noch Sieger gibt, sondern wo es nur darauf ankommt, ob es gut verlaufen ist für beide Seiten, und ob beide Seiten Spaß daran hatten, so groß der Konkurrenzkampf auch gewesen sein mochte.
Im Endeffekt muss ich zwar gestehen, dass ich mich als Verlierer betrachtet habe, aber heute gesehen habe ich dabei auch viel gewonnen.
... Prinzipiell nur einen Mindcrush.
Wieder anders betrachtet... Unsinn, man kann es aus 1.000 Blickwinkeln sehen und sie würden sich nur ansatzweise ähneln und wären doch alle grundverschieden.
Im Moment bin ich eigentlich nur gespannt, wie es weitergeht. ... Denn womöglich könnte sich sehr viel in meinem Leben neu definieren.

Zwei Personen sind weg.
Eine Neue ist da.

...
Ich brauch Frühstück!

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Kommentare

awtwahl [Tb: ARNOWA33] - 05.09.2010 19:22
schoene neue woche und viele gruesse

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