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Herzbeben und Schmerz


Ich hatte angenommen das alles aus ist zwischen uns, es keinen anderen Ausweg gibt, als unsere Freundschaft aufzugeben.


Und dann bist doch in die Wohnung gekommen um mit mir zu sprechen. Du hast mich gefragt was los ist, warum ich so wütend war. Was du mir angetan hast? Und ich habe dir zugehört und konnte nichts sagen. Musste mich beherrschen nicht zu weinen. Du meintest, L müsste ja nicht gleich einziehen. Und ich habe immer noch geschwiegen. Konnte dir nicht einmal in die Augen sehen. Und dann musste ich doch was sagen, und wie immer war es das Gegenteil von dem was ich dir eigentlich sagen wollte!


Ich denke ich sollte ausziehen, damit ihr eure Ruhe habt.


Einmal werde ich mich dafür hassen, dir genau das gesagt zu haben!Und du hast mich verwundert angeblickt, als ob du nichts verstehst.


Ich hab dir gesagt, dass ich so nicht weiter machen kann. Das ich das alles nicht mehr aushalte, dich und sie zusammen zu sehen, weil es mir das Herz bricht. Ich habe dir gestanden dass ich dich liebe, ohne dich nicht leben will, aber in dieser Situation mit dir einfach nicht leben kann. Und ich habe dir gesagt dass es mir leid tut, dass es so gekommen ist, aber ich an meinen Gefühlen nichts ändern kann. Und bei allem bliebst du so ausdruckslos. Also hab ich dich einfach dort zurückgelassen, meine Jacke genommen und bin rausgegangen, so ruhig wie ich nur konnte. Und du bist mir nicht nachgelaufen. Bist dort sitzen geblieben. Als ich auf der Strasse war, hatte es auch keinen Sínn mehr gehabt, die Tränen zurück zu halten. Ich hab es fertig gebracht, es dir zu gestehen. Und jetzt kann ich gehen. Als ich nach einer Stunde wieder gekommen bin, warst du nicht mehr da. Das wars dann wohl. Jetzt weiß ich woran ich bin, und auch wenn ich die nächste Woche hindurch weinen werde, wird es schon irgendwie weitergehen.


 

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