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Fernseher und Tierquäler versauen mein WE


Ein Hauch von Pubertät, möchte ich meinen.

Nein, mein Leben verläuft in geordneten Bahnen und hat einen ungefähren Kurs. Natürlich nichts hundertprozentig Festgelegtes, das hätte schließlich keinen Sinn. Meine Stimmung schwankt in letzter Zeit von leicht depressiv zu irgendwie froh, ganz so, als würden die Hormone wieder zuschlagen.
Doch so etwas habe ich ja öfter mal, denke ich.

Immerhin geht der heutige Kurs ein wenig in Richtung Verantwortung. Bin leicht schockiert, da ich nächstes Semester mit meinern verkrüppelten Lateinkenntnissen Cäsar lesen soll. Begeistert mich gar nicht, wirklich nicht. Na ja, immerhin hat mir mein guter Freund Kisu sein Wörterbuch geliehen. Nun muss der Krams nur noch in meinen Kopf rein. Samt Grammatik. Nicht, dass Sprachen mir nicht wohl gesonnen wären und Latein ist ohnehin eine reine Lernsache, doch es ist nicht einfach, sich das alles neben dem anderen Studienzeugs ins Hirn zu prügeln. Wenn ich doch ein wenig mehr Bezug dazu hätte. Vielleicht müsste man mal kreativ werden und all die Gegenstände, die heute denn noch auf Latein benennbar sind, mit Latein-Karteikärtchen bekleben. Mit entsprechender Vokabel plus Konjugation.
Daran ist nur das Fernsehen schuld -.- (Okay, ein wenig Lernfaulheit ist es auch, aber der Fernseher ist trotzdem übel) Das Ding ist immer an, wenn ich bei meinem Freund bin und läuft meist noch, während ich schlafe. Das hat zur Folge, dass ich all die Werbetexte auswendig kann und anhand der Hintergrundmusik allein sagen kann, für welches Produkt geworben wird. Dafür kann ich mir wichtige Dinge (wie zum Beispiel die u-Deklination oder den Geburtstag meiner Oma) NICHT mehr merken. Überhaupt wird man hier mit viel zu viel Information bombardiert. Überall. Fernsehen. Internet. Radio. Das darf doch alles nicht wahr sein *heul* Soll ich nun in einerBlase wohnen?!

Ich will es nicht, aber ich merke mir allen Scheiß. Alles, was mir kein bisschen weiter hilft.Ich möchte meine Aufmerksamkeit gerne auf Kommando abstellen können. Wenn z. B. gerade Werbung läuft.

Doch ein paar wichtige Dinge kommen auch voran: Habe nun endlich -endlich endlich- immerhin EIN BISSCHEN für meine Hausarbeiten zusammen bekommen. Und ein wenig aufgeschrieben. Das Ganze zieht und zieht sich und ich muss mir wirklich mehr in den Allerwertesten treten. Aber ein wenig ist viel besser als gähnende Leere.

Ansonsten... Ist noch so einiges passiert, was mich rasend macht vor Trauer und Wut. Es geht um die Rechtslage bei Hunden, deren Herrchen sich einen Scheißdreck um sie kümmern und die deswegen öfter mal an Bundestraßen herumlaufen und von widerlichen Menschen mit Stöcken geschlagen werden, sobald sie dort auf den Hof laufen. Ich kann sie nicht alle retten, aber wenn das direkt vor meiner Nase passiert, kann ich nicht daneben stehen bleiben.  Ich hätte das Arschloch, das den Hund geschlagen hat, am liebsten verprügelt. Aber der Typ war ungefähr doppelt so groß wie ich und mindestens dreimal so schwer. Da hab ich lieber den Hund fortgeschafft. Kleines Huskymädchen, allerhöchstens 8 Monate alt.
Im Zweifelsfall wird ja der Hund erschossen oder überfahren, dabei kann er doch nichts dafür, wenn er keine vernünftigen Menschen hat. Wir haben extra bei der Polizei und beim Tierheim angerufen, was aber nur dazu führte, dass der arme Hund wieder bei seinen Besitzern gelandet ist. Bei denen er den ganzen Tag draußen angebunden ist. Und sogar nachts allein draußen festgebunden ist, wenn ich einem anderen Nachbarn Glauben schenken darf.Wenn er es nicht gerade schafft, abzuhauen und sich in Lebensgefahr zu bringen.

Es gibt viele Programme, die Straßenhunde aus ganz Europa retten, aber ich finde, man sollte erst mal mit den Hunden in Deutschland anfangen. Aber als Hund hat man kein Recht auf artgerechte Haltung und Aufmerksamkeit. Jedenfalls nicht da, wo es drauf ankommt.

Als die Besitzerin kam, habe ich versucht, ihr ins Gewissen zu reden. Ich hab ihr gesagt, was ihr Arschlochnachbar angedroht hatte. Der mit dem Stock. Er meinte, das nächste Mal, wenn dieser Hund auf seinen Hof kommt, würde er die Axt nehmen. Ich habe ihr gesagt, dass dort eine Bundestraße ist, wo ich jedesmal an mindestens 5 Tierkadavern vorbei fahre. Dass man einen Zaun bauen kann, wenn man seinen Hund schon den ganzen Tag draußen allein lassen muss.
Glaub nicht, dass die irgendwas davon erreicht hat. Das arme Hundemädchen. Das Tierheim hätte sie abholen sollen. Wenn ich ihr noch mal begegnen sollte, werde ich einfach ihre Marke verschwinden lassen und zusehen, dass sie ins Tierheim kommt. Da bekommt sie erstens mehr Aufmerksamkeit und zweitens ist das ein hübscher, junger Husky, der würde bestimmt ganz schnell eine liebe Familie finden, die auch Zeit für ihn hat.





~Aalto


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