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Schreibblockade?! Gedankentropfen.


Es ist mir in den vergangenen Tagen schon öfters passiert, dass ich mich an den PC gesetzt hatte, anfangen wollte zu schreiben und- Nichts!
Es kommen keine Worte, ich fühle mich irgendwie ausgelaugt.

Mein Leben scheint auf Eis zu legen, obwohl doch recht viel passiert, ein rasender Stillstand.
Stillstand? Stillstand ist tödlich. Schon immer gewesen.
Dabei stehe ich mitten drin in einem Strudel ins Ungewisse. Ich bin sehr beschäftigt mit dem Studium und habe zum Teil (wie beispielsweise heute) Lehrveranstaltungen bis 21.45 Uhr. Doch bis die anfängt sitze ich noch ein wenig an meinem Laptop und schreibe nun doch ein wenig, weil ich im Moment das Gefühl habe, mir ein paar Buchstaben aus den Fingern zu saugen.

Stillstand. Schlafes Bruder. Stillstand, Stillstand ist Ende,
Stillstand tötet und alles wird immer schneller
rasender Stillstand.
in sich selbst gefallen?!

Hm... Wenn ich nicht in der Uni bin, muss ich arbeiten, obwohl ich die Zeit wirklich für Hausaufgaben bräuchte. Aber das Geld fürs Studium brauche ich leider auch. Es ist doch zum Kotzen, wenn ich nicht arbeite, habe ich zwar Zeit, die vernünftig zu lernen, doch ich habe kein Geld, um dies zu tun.
Klar, ich bin auch auf die Barrikaden gegangen, habe demonstriert, gestreikt und gedenke auch nicht damit aufzuhören. Sofern die Lehrveranstaltungen das zulassen. Denn wenn ich bei einem Seminar zwei Mal gefehlt habe, sei es nun aus Krankheit oder einem anderen Grund, ist das Seminar für mich gelaufen. Nicht mal richtig streiken können die Studis, weil alles so zusammengezogen wird. Aber wir tun unser Möglichstes. Irgendwer ist schließlich immer da, der gerade das Audimax besetzt oder Verhandlungen führt. Es scheint ja sogar zu fruchten.

Dennoch fehlt mir ein wenig der Kampfgeist. Vielleicht ist es die Arbeit, die mich auslaugt. Oder es liegt am November, der selbst bei kuscheligem Teetrinkwetter (wenn man den Zeit zu Teetrinken hat) einfach nicht das wohlige Ruhegefühl heraufbeschwören will. Auch Dorian wirkt eher lustlos und begeistert sich nicht so sehr wie sonst.

Und die Menschen... Obwohl ich selbst kein Bisschen besser oder vernünftiger bin, finde ich die Menschen mit ihren Problemen ermüdend. Es ist doch dasselbe, immer wieder.

 
Ein ständiges Hin und Her
Dreht euch doch alle im Kreis und bleibt trotzdem stehen.
erhöht den Druck auf euch gegenseitig
bis der Kopf platzt.

Ich bin eigentlich gar nicht so verschlossen, wie ich vielleicht gerade wirke. Ich albere mit meinen Komillitonen herum wie alle anderen auch und habe zwischendrin auch so meinen Spaß.
es ist wie ein Splitter im Auge. Irgendetwas stimmt nicht und schließt mich ein.

Es sind kleine dünne Fesseln, die sich heimlich um meine Brust wickeln und die ich erst dann bemerke, wenn mir das Atmen schon schwer wird. Doch ich erinnere mich an keinen November, der wirklich gut gewesen wäre.
Es ist immer eine Zeit des Todes, in der man ausharren muss.



~Aalto
 
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Kommentare

awtwahl [Tb: arnowa 2013] - 19.11.2009 23:16
DU schreibst sehr gut, DU bist auch gedanklich TOP, deshalb wirst DU es auch schaffen, irgendwie. Liebe Gruesse ar***no

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