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Aya




Gestern war Aya bei mir, wir beide waren eine Runde Laufen. Das war wirklich sehr angenehm. Absolut entspannt und ungezwungen. Demnächst werden wir beide uns sowieso noch öfters treffen, nicht nur wegen Sport, sondern auch, weil wir noch ein Referat zu erledigen haben. Da freue ich mich schon drauf. Thomas Evangelium... Das ist ein ziemlich cooles Thema.
Und ich genieße die Anwesenheit von Aya.

Wir kennen uns schon 6 Jahre und ich finde sie wundeschön, in jeder Hinsicht. Sie ist ein derart angenehmer Charakter, sie hört mir gerne zu und tauscht sich mit mir aus. Wenn ich mehr Zeit mir ihr verbringen könnte, wäre sie wohl so etwas wie meine beste Freundin. Obwohl... Im Grunde ist sie meine beste Freundin, so etwas misst man ja nicht an den Stunden, die man miteinander verbringt.

Ich merke es daran, wie viel ich bereit bin, mich jemandem anzuvertrauen. Und ich vertraue ihr blind. Sie ist der einzige Mensch, den ich nahe an mich heran gelassen habe, ohne früher oder später verletzt zu werden. Das ist ungewöhnlich. Es einige Menschen in meiner Vergangenheit, die mir viel bedeuteten.

Der erste Mensch, dem ich mich so anvertraute, war krank. Herzfehler und Borderline. Sie konnte meine Gesellschaft plötzlich nicht mehr ertragen und durfte überhaupt niemanden mehr sehen. Ich wünschte, ich könnte sie beschützen.

Der zweite Mensch hätte mich beinahe getötet.

Beim dritten tat es schon nicht mehr weh. Am Anfang. Das Ende war wie schleichendes Gift und viel mir wirklich schwer. Es ist ja noch gar nicht lange her.

Doch seit ich Aya kenne, war sie immer ehrlich zu mir. Und immer liebevoll. Sie hat noch nie versucht, mir irgendetwas anzutun. Selbst, als ich tausende Kilometer entfernt war, merkte ich, wann es ihr schlecht ging. Wenn eine von uns beiden mal in einem persönlichen Loch landet, ist die andere immer da, um einen wieder heraus zu ziehen. Selbst bei 2000km Entfernung. Ich bin so froh, dass sie ihr Glück gefunden zu haben scheint.

Ich dachte dasselbe ja auch erst von mir, weil ich glaubte, ich müsste mein Glück an der Seite von einem anderen suchen. Inzwischen denke ich, ich muss in mir selbst suchen. Vielleicht mit Aya, die mich hält, wenn ich strauchele, so wie ich es auch jederzeit für sie tun würde.
Aber die Erfahrung hat mich gelehrt, nicht allzu sehr auf die Stärke der Menschen zu vertrauen. Ich verrtaue Aya.
Ich werde aber nicht von ihr verlangen, mich zu tragen.
Mein Glück kann gar nicht in an der Seite eines anderen Menschen liegen.

Auch, wenn ich das lange gedacht habe.

Mää olen vielä hengissä.
Olen juuri paikalla
Jos vaan tiesin, mihin tieni vie...






~Aalto
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